Via Facebook wurde siwiarchiv auf diese Homepage, die sich u. a. mit der Geschichte der Weidenauer Famile Schmidt beschäftigt aufmerksam.
Archiv der Kategorie: Publikationen
LWL-Altertumskommission präsentiert Forschungen zu mittelalterlichen Landwehren im Rothaargebirge
Landwehren im sauerländischen Rothaargebirge, Hochsauerlandkreis.
Landwehren in Westfalen 3 (Münster 2018).
ISSN 2198-7939, 36 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. Preis: 3,50 Euro
Bezug: Altertumskommission für Westfalen, An den Speichern 7, 48157 Münster,
Telefon: 0251/591-8990, E-Mail: altertumskommission@lwl.org
Versteckt in den Wäldern des Rothaargebirges und am Wegesrand gibt es zahlreiche Reste von Wehranlagen. Diese Bodendenkmäler sind Zeugnisse von bewegten Zeiten im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Die Altertumskommission beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat diesen sauerländischen Landwehren ein neues Heft der Reihe „Landwehren in Westfalen“ gewidmet.

Die Landwehr bei Schmallenberg-Schanze wur¬de bereits 1905 von der LWL-Altertumskommission für Westfalen vermessen.
Foto: LWL
Landwehren sind Befestigungsanlagen, die aus einem Graben und einem Wall bestehen, der in der Regel mit undurchdringlichem Gebüsch bewachsen war. Sie wurden im Sauerland vor allem als Wegesperren erbaut und schützten Städte oder Territorien, die von großem wirtschaftlichen Interesse waren. Reste davon sind an vielen Stellen noch heute zu sehen, zum Beispiel am Ochsenkreuz bei Olsberg-Wiemeringhausen oder auf dem Langescheidt bei Schmallenberg-Schanze. Wanderer und Skisportler am Astenberg passieren regelmäßig die als „Schwedenschanzen“ bekannten Wälle, deren Durchlässe 1931 für den Wanderweg und die Loipe geweitet worden sind. Weiterlesen
Ausstellung: „Walter Helsper (1927-1992). Arbeiten aus Privatbesitz“

Walter Helsper, Austreibung des Hägar, Öl auf Leinwand, 140 x 100 cm, Bilderkamer des Kreises Siegen-Wittgenstein
„Bis zum 31. August 2018 erinnert das Siegerlandmuseum mit einer Ausstellung in der „Kleinen Galerie“ an den Maler und Zeichner Walter Helsper. Die gezeigten Arbeiten stammen alle aus Privatbesitz.
Geboren in Herdorf/Sieg, besuchte der Sohn eines Hüttenobmanns die Volksschule, wo seine künstlerische Begabung auffiel. Auch deshalb entschied er sich zum Beruf des Kirchenmalers. Nach dem 2. Weltkrieg, den er aktiv erlebte, besuchte er die Malfachschule Siegerland. Seinen Lebensunterhalt verdiente er als freiberuflicher Plakatmaler und Schaufensterdekorateur. Aufmerksamkeit erregte er mit einer Freiluft-Ausstellung großer Panoramabilder Ende der 1950er Jahre, es schloss sich ab 1961 eine regelmäßige Ausstellungstätigkeit an. Die eigenständige künstlerische Arbeit muss aus finanziellen Gründen immer wieder durch Auftragsarbeiten unterbrochen werden. Helsper wird 1992 Opfer seiner stets substanzzehrenden Lebensweise, die sich selten um Konventionen scherte.“
Quelle: Siegerlandmuseum
siwiarchiv-Statistik: 9.7. – 22.7.2018

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Audio-CD: „Die Dialekte von Nordrhein-Westfalen
44 Sprachaufnahmen aus dem 20. und 21. Jahrhundert“
Audio-CD mit MP3 Dateien und Begleitheft, 2018, 44 Tracks im MP3-Format mit einer Gesamtlänge von 2 Stunden

„Könnten sich eine Frau aus Hummerzheim in der Eifel und ein Mann aus Winterberg im Hochsauerland verstehen, wenn beide ihren jeweiligen Dialekt sprechen?
Die vorliegende Sammlung von Dialektaufnahmen soll zum einen die regionale Vielfalt der Dialekte in NRW beleuchten. Die Aufnahmen stammen aus völlig unterschiedlichen Sprachräumen. Zum anderen soll auch ein zeitlicher Vergleich ermöglicht werden: Neben aktuellen Tonaufnahmen stehen etwa 60 Jahre alte Tondokumente von Sprecherinnen und Sprechern, die größtenteils im 19. Jahrhundert geboren wurden. Die vorliegende CD bietet mit 44 Aufnahmen aus 40 Orten einen umfangreichen Einblick in den Wandel der Sprache.
Quelle: LWL-Medienzentrum, Shop
Beispiele aus dem Kreisgebiet: Weiterlesen
Linktipp: Ofenexperiment geht in die heiße Phase

Eine Autoladung voll Erz: Mehrere hundert Kilogramm Raseneisenerz werden ausgeladen (Foto: Deutsches Bergbau-Museum Bochum/Jennifer Garner)
Das Blog der LWL-Archäologie berichtete jüngst von den wieder aufgenommenen Verhüttungsversuchen mit dem Rennofen im LWL-Freilichtmuseum in Hagen.
Zur den Arbeiten im vergangenen Frühjahr s. https://www.siwiarchiv.de/linktipp-experiment-zur-keltische-verhuettungstechnologie-des-siegerlandes-geht-weiter/
Literaturhinweis: Verena Hof-Freudenberg: „Feuersbrunst, Flammenmeer und rauchende Trümmerhaufen
125 Brand Müsen und 175 Jahre Brand Hilchenbach“, [Müsen 2018]

In ihrer Bachelor-Arbeit „Studien zu urbanen Katastrophen im 19. Jahrhundert anhand ausgewählter regionaler Beispiele“ hat Verena Hof-Freudenberg, Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Siegener Uni, den Müsener Dorfbrand mit dem Brand der Hilchenbacher Stadtmitte verglichen, der sich im nächsten Jahr zum 175. Mal jährt. Am 26. April 1844 war das Feuer in einem Haus am Markt ausgebrochen, 52 Gebäude wurden ganz oder teilweise zerstört.
Das Buch ist für 5 € bei der Buchhandlung „bücher buy eva“ zu bestellen.
s. a. Verena Hof-Freudenberg, Feuersbrunst in Müsen, auf: Regioport Siegerland
Video: Präsentation des Forschungs- und Publikationsprojektes „Zeitspuren 2“
Pressekonferenz vom 13. Juni 2018 zum Startschuss für das Forschungs- und Buchprojekt „Zeitspuren in Siegerland und Wittgenstein – Das lange 19. Jahrhundert“, in Kooperation zwischen dem Kreis Siegen-Wittgenstein, dem Heimatbund Siegerland Wittgenstein und Historiker Dieter Pfau. Die Buchautoren sind Dieter Pfau und Historikerin Elisabeth Strautz.
Zu den ausführlichen Redebeiträgen der Teilnehmer: Link.
32. Sitzung des regionalen Archivarbeitskreises in Bad Berleburg
Ein Schwerpunkt bildete die Vorstellung des Forschungs- und Publikationsprojekts „Zeitspuren 2“ durch den Siegener Histoirker Dieter Pfau M.A. Ebenfalls widmete man sich dem Stand der digitale Langzeitarchivierung im Kreisgebiet. Erste Pilotprojekte sind in zwei Archiven bereits in Vorbereitung. Die dauerhafte Sicherung von elektronischen Meldedaten war ein weiteres Thema, das wegen rechtlicher Vorschriften eine gewisse Dringlichkeit hat, über das die KollegInnen diskutierten. Aber nicht nur Forschungsprojekte oder drängende EDV-Fragen wurden beraten. Man widmete sich auch eine bestandserhälterischen Problem: dem Papierfischchen, das in Archiven im Kreisgebiet bereits nachgewiesen werden konnte. Die Planung für ein Publikationsprojektes des Arbeitskreises wurde schließlich weiter vorangetrieben, so dass im kommenden Jahr mit dem Erscheinen gerechnet werden kann.
„Zeitspuren“-Linktipp: Karte des Kreises Wittgenstein aus dem Jahr 1820
Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. die Karte des Kreises Wittgenstein von 1820.
Kommentare, Meinungen, Informationen und Anregungen zu dieser Präsentation können Sie gerne hier abgeben.
Weitere Einträge auf siwiarchiv zum aktuellen „Zeitspuren“-Projekt finden sich unter diesem Link: https://www.siwiarchiv.de/tag/zeitspuren/.

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