Am 20. Juli 1972 starb Friedrich Flick in Konstanz.
Dies soll hier Anlass sein, das Forschungsarchiv Flick vorzustellen. Der Dank gilt Björn Berghausen, Leiter des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e. V., für die beiden Bilder – das Porträt E. Flicks ist übrigens eine Erstveröffentlichung – und für die Erlaubnis den nachstehenden Text hier verwenden zu dürfen.
Das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv (BBWA) übernahm 2010 vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena das Forschungsarchiv Flick. Es ist aus dem Forschungsprojekt „Flick im 20. Jahrhundert“ hervorgegangen, das von Dagmar Ottmann, einer Enkelin von Friedrich Flick, ermöglicht und von Prof. Dr. Norbert Frei mit einem Team von Mitarbeitern bearbeitet wurde. Der Jenaer Historiker stellt diese einzigartige Sammlung zur Wirtschafts- und Zeitgeschichte dem BBWA zur Verfügung, weil Berlin bis 1945 Sitz der Flick-Konzernzentrale war. Das Archiv bildete die Grundlage für das im vergangenen Jahr erschienene Buch von Norbert Frei/Ralf Ahrens/Jörg Osterloh/Tim Schanetzky „Flick. Der Konzern, die Familie, die Macht“ und die zweiteilige Fernsehdokumentation „Flick“, die kürzlich von arte und der ARD ausgestrahlt worden ist. Weiterlesen

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