Hedwig Finger (1899 – 1974)

 – die erste CDU-Landtagsabgeordnete aus Siegen und eine entschiedene Friedensaktivistin.

Werdegang
Am 5. Januar 1899 wurde Maria Elisabeth Hedwig Schwunk als Tochter eines katholischen Tabakwarenhändlers[1] in Siegen geboren.[2] Sie besuchte in Siegen die Katholische Volksschule und anschließend die Handelsschule. [3] Fünf Jahre arbeitete sie als Kontoristin.[4] Zu dieser Zeit wohnte sie auf dem Hainer Weg 2.[5] 1923, am 10. April, heiratete sie Schneidermeister Engelbert Johann Josef Finger in Siegen.[6] Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor.[7] Ab etwa 1940 wohnt die Familie in der Gustav-Mevissen-Str. 21.[8] Zusammen mit ihrem Mann, betrieben sie das Bekleidungshaus für Herren Josef Finger (Marburger Tor 13). Hedwig Finger unterstützte ihn im Laden.[9] Dieses Haus wurde allerdings von den letzten Kriegsbomben getroffen und nach dem Krieg nicht mehr wieder aufgebaut.[10]

Sie engagierte sich in der Caritas und war ab 1930 deren Vorsitzende.[11] Von 1923 bis 1933 war Hedwig Finger Mitglied in der Zentrumspartei.[12] Weiterlesen

Zoologische Sammlung Artur Franz an Uni Siegen

Quelle: Uni Siegen, Pressemitteilung 23.07.2012

Die zoologische Sammlung des aus Wilnsdorf-Wilgersdorf stammenden Naturschützer Artur Franz wurde von dessen Erben an die Fachgruppe „Ökologie und Verhaltensbiologie“ der Universität Siegen übergeben. Die Sammlung umfasst einerseits Vogel- und Insektenpräparate und andererseits die gesammelten Beobachtungsnotizen Franz´.
Quelle: Siegener Zeitung, 30.06.2012 (PDF)
Ein Nachruf auf Artur Franz findet sich hier.

„Siegerland“ Bd. 89 Heft 1/2012 erschienen

Inhalt:
Peter Vitt: Eisenhütten im Netpherland, S. 3
Jens Friedhoff: Kirchhof-kommunaler Friedhof-RuheForst. Zeugnisse der Sepulkralkultur des Siegerlandes und der angrenzenden Regionen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, S. 28
Thomas Poggel: Zwischen Ohnmacht und Fortschritt. Rindviehseuchen-Prävention im Siegerland des 18. Jahrhunderts, S. 45
Hans Rudi Vitt: Gerhard Scholl (1922-1974). Regionalhistoriker und Burgenforscher, S. 57
Kirstin Schwarz: Der Maler Martin Schulz – ein Maler des Lichts, S. 67
Alfred Becker: Von wegen grün! Blattfärbungen bei Pflanzen, S. 92
Markus Fuhrmann: Der Buchweizen, eine entomologisch bedeutende Kulturpflanze, S. 102
Gabriele Conrad-Scholl: Im Land der Erzgruben, Eisenhütten und Hauberge – Photographien von Peter Weller, S. 105
….
Renzensionen, S. 119

Link zur Zeitschrift

Lebenslauf Landrat Bruno Bourwieg

Quelle: Universitätsarchiv Göttingen, Signatur Jur. Prom. 0,3175:

„Stepenitz den 15. November 1887

Lebenlauf des Referendars Bourwieg

Ich, Ernst Bruno Bourwieg, evangelischer Confession, wurde am 31. Oktober 1865 in Greifenhagen (Kreis Greifenhagen, Regierungsbezirk Stettin) geboren. Ich bin der Sohn des  Justizrats August Bourwieg zu Stettin und dessen Ehefrau Betti Zachariae. Meine Schulausbildung habe ich durchgängig in Stettin genossen, wo ich das Königliche Marienstiftsgymnasium besuchte. Von diesem wurde ich Ostern 1883 mit dem Zeugnisse der Reife entlassen. Alsdann bezog ich zum Studium der Rechtswissenschaft die Universität Freiburg i. Br. , wo ich drei Semster, vom SS 1883 bis incl. SS 1884, zubrache. Im WS 1884/85 studierte ich in Leipzig. Von dort ging ich nach Berlin, um dort im SS 1885 und WS 1885/86 meine Studien fortzusetzen. Nach Ablauf des letztgenannten Semesters wurde ich in Berlin exmatrikuliert, worauf ich von dort mich nach Stettin begab. Hier bestand ich am 2. Julki 1887 beim Königlichen Oberlandesgericht die erste juristische Prüfung. Am 5. Juli 1887 wurde ich vom Präsidenten des Stettiner Weiterlesen

Fernsehtipp: „Adelsdynastien in NRW (2): Die Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg“

WDR-Fernsehen, Freitag, 29. Juni 2012, 20.15 – 21.00 Uhr

„In Bad Berleburg ist die Forstwirtschaft bis heute die Lebensgrundlage der fürstlichen Familie. Sie lebt sehr zurückgezogen auf dem Schloss und kann auf eine mehr als 800-jährige Geschichte zurückblicken. Dass die Familie das Barockschloss bis heute bewohnt, verdankt sie ihrem Generationenvertrag …. Über ihr Leben zwischen dem dänischen Hof und dem wittgensteinschen Besitz spricht Prinzessin Benedikte exklusiv mit Julia Melchior.
Ein Film von Sebastian Dehnhardt | Redaktion: Adrian Lehnigk“

Quelle WDR-Internetseite zur Sendung

Biogramm des Siegener Landrates Bruno Bourwieg

Landrätegalerie Stift Keppel, Hilchenbach-Allenbach, Zeichnung: Hermann Manskopf

Vor acht Jahren hat das Kreisarchiv ein knappes Biogramm des Siegener Landrates Bruno Bourwieg vorgelegt, dessen Ausarbeitung bis jetzt noch nicht geschehen ist. Da allerdings am Freitag zuerst im Siegener Stadtarchiv, dann auch im Kreisarchiv eine wissenschaftliche Anfrage die Universität Hongkong zum Schwiegervater Bourwiegs, einem Apenrader Reeder, eingetroffen ist, wird diese Gelegenheit genutzt, das Biogramm auch hier im Blog zu publizieren:
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Vortrag „Walter Krämer – Von Siegen nach Buchenwald“

Vortragsreihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“ im KrönchenCenter

Nach wie vor polarisiert die Person Walter Krämer die Menschen in seiner Geburtsstadt Siegen: Der Mitbegründer der Siegener KPD, der Abgeordnete im Preußischen Landtag und Träger der Auszeichnung des israelischen Staates „Gerechter unter den Völkern“ würde am kommenden Donnerstag seinen 120. Geburtstag begehen. Im Rahmen der Vortragsreihe „Siegener Forum“ lässt daher der Regionalhistoriker Klaus Dietermann an diesem Jahrestag unter dem Titel „Von Siegen nach Buchenwald“  entscheidende Stationen aus Krämers Leben Revue passieren. Weiterlesen