„Der Heimatverein Netpherland zeigt …. die Ausstellung „Hanna Achenbach – Malerin aus Leidenschaft“ im Heimatmuseum. Überwiegend sind Exponate aus dem Bestand von Karin Grotepass, der Tochter der Malerin, zu sehen.
Am 2. Dezember vor 120 Jahren erblickte sie das Licht der Welt, am 1. November jährt sich der Todestag von Hanna Achenbach-Junemann zum 30. Mal. ….. Die Schau bietet einen Querschnitt dessen, wofür die in Dortmund geborene Malerin, deren Heimat aber das Siegerland war, die Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstler (ASK) und mit dem Maler Hans Achenbach verheiratet war, bekannt ist: Kinder- und Frauen-Motive, Blumen, Madonnen, Landschaften und Stillleben. Manches, wie etwa eine Krippendarstellung, passt auch trefflich zur nicht mehr allzu fernen Weihnachtszeit. Überwiegend werden Ölgemälde gezeigt, daneben finden sich auch wenige Arbeiten aus den Bereichen Aquarell, Linolschnitt, Skizze. ….. Allerdings …. soll nicht nur eine reine Kunstausstellung, sondern sollen auch Informationen zum Leben und Schaffen der Künstlerin geboten werden. So werden ergänzend Exponate aus dem privaten Bereich wie ein Liebesbrief Hanna Achenbachs an ihren Mann oder ein Hochzeitsfoto zu sehen sein…..“ Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Persönlichkeiten
Dr. Karl Heinrich Kaspar Schnabel (1809-1875)
Ein tabelllarischer Lebenslauf des ersten Direktors der Siegener Wiesenbauschule
Erstellt aufgrund einer Anfrage von Larena Kranz, Auszubildende der Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein, während ihres Praktikums im Kreisarchiv. Weiterlesen
„Nazi steel. Friedrich Flick and ….“
German expansion in Western Europe“ 1940-1944 (2012)
Dr. Oliver Hirsch bespricht hier kritisch die Arbeit des amerikanischen Geschichtsprofessors Marcus Jones.
Marcus O. Jones (2012): Nazi steel. Friedrich Flick and German expansion in Western Europe, 1940-1944. Annapolis: Naval Institute Press.
Zu Friedrich Flick s. a. hier.
Stadtjugendring Siegen: Heute letzte Stolpersteinverlegung in diesem Jahr
Mit einer besonderen Aktion schließt der Stadtjugendring die Stolpersteinaktion für dieses Jahr ab.
Heute um 14.00 Uhr wird der Familie Landesmann gedacht. Im Rahmen eines Schüleraustauschs zwischen der Berta-von-Suttner- Gesamtschule und ihrer Partnerschule im polnischen Zakopane werden die Schülerinnen und Schüler eigenhändig die Gedenksteine für das Ehepaar Markus und Sophie Landesmann mit ihren Kindern Kurt und Ruth in der Frankfurter Str. 2 in den Gehweg legen. Nach ihrer Deportation 1938 in die Ghettos von Lodz bzw Riga verliert sich die Spur der gesamten Familie.
Wie immer werden alle interessierten Menschen zu den einzelnen Verlegestellen herzlich eingeladen.
Damit wurden alleine in diesem Jahr 39 neue Stolpersteine in Siegen verlegt und jeder einzelne Stein erinnert an ein ganz persönliches Schicksal.
Aber schon im Oktober wird das Projekt mit einer Jugendgruppe aus dem Blauen Kreuz in Eiserfeld fortgesetzt, somit werden auch im folgenden Jahr weitere Steine in Siegen verlegt.
Quelle: inside, 11.9.2012
Landrat Albert von Dörnberg (1855-1873). Biographische Notizen.
Albert Heinrich Leopold Karl Freiherr von Dörnberg
· * 15.12 1824 in Schleusingen/Thüringen, + 16.10.1915 in Königsberg
· Eltern: Karl Wilhelm Heinrich Frhr. v. D. preuß. Oberforstmeister [hess. Uradel, Stammsitz: Herzberg] und Emma von Rohr
· reformiert
· verheiratet Siegen 12.5.1862 mit Emilie Pönsgen geb in Schleiden 26.3.1836 [Karl Pönsgen, Hüttenbesitzer in Schleiden, Friederike Henriette Wilhelmine Franz]
· 3 Söhne, 5 Töchter
· Abitur am Gymnasium in Arnsberg
· kein Militärdienst Weiterlesen
Heute: Verlegung von Stolpersteinen in Siegen
Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr setzt der Stadtjugendring Siegen e.V. in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich- jüdischen Zusammenarbeit und dem Aktiven Museum die Verlegung der bronzenen Gedenksteine für Verfolgte des Nationalsozialismus fort.
Heute beginnt die Aktion um 17.00 Uhr in der Hundgasse 22 mit dem Setzen des Stolpersteins für Fanni Rosenthal, die im Februar 1943 in Auschwitz ermordet wurde.
Im Anschluss erfolgt um 17.30 Uhr die Verlegung für das Ehepaar Rauh vor der Hausnummer 12 in der Leimbachstraße. Beide ehemaligen Siegener Bürger wurden im Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert, bevor sie bereits im September 1942 in Treblinka ihr Leben lassen mussten.
Der letzte Verlegepunkt um 18.00 Uhr liegt auf dem heutigen Radweg unterhalb der Fußgängerbrücke vom Bahnhof in die Tiergartenstraße. In der damaligen Austraße wohnte Frau Selma Frank, die das Konzentrationslager Theresienstadt überlebte und 1952 starb.
Quelle: inside, 11.9.12
Aus dem Fotoarchiv des Kreisarchivs: P. Hussing (1948-2012)
Peter Hussing (1948 – 2012) bei einer Ehrung durch Landrat Hermann Schmidt im Siegener Kreishaus, o. D.
Ein Heldentenor bleibt der Heimat treu
Eberhard Katz (*1928 in Kreuztal-Krombach, †2002) hat sich vom Bierbrauer zum Heldentenor an vielen Opern und Staatstheatern weltweit in die Herzen der Besucher gesungen, blieb trotz alledem seiner Heimat Krombach verbunden. Katz war 35 Jahre lang Ensemblemitglied des Kölner Opernhauses. Die Erinnerung an den vor 10 Jahren verstorbenen Sänger mit seiner außerordentlichen Stimme und Bühnenpräsenz bleibt uns noch heute erhalten. Ein Nachlass des Sängers wird derzeit im Stadtarchiv Kreuztal aufgearbeitet. Mehr über den bekannten Tenor lässt sich in der von Klaus Schreiber 2003 verfassten Biographie nachlesen. Eine 3-CD-Box mit raren Aufnahmen des Tenors ist kürzlich erschienen.
Fotofund im Nationaal Archief, Den Haag:
Verlobung Prinzessin Benedikte von Dänemark und Prinz Richard zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, Bad Berleburg 14. März 1967 (Quelle: Rijksfotoarchief: Collectie Algemeen Nederlands Fotopersbureau (ANEFO), NL-HaNA_2.24.01.01_0_254-8008)
In der europäischen Kulturgutsuchmaschine europeana fand sich dieses Bild, das auch auf der Seite des Nationaal Archiefs eingesehen werden kann.
Fritz Busch in der Ausstellung “ Verstummte Stimmen-
Die Bayreuther Festspiele und die „Juden“ 1876 bis 1945″
Aussstellungsdauer vom 22. Juli bis Ende 2013
Festspielgelände Bayreuth
Ausstellungshalle Neues Rathaus, Luitpoldplatz (Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 17 Uhr)
Die Präsentation widmet sich auch dem aus Siegen stammenden Dirigenten Fritz Busch: “ ….., jenes Mannes, der 1924 in Nürnberg die „Meistersinger“ dirigiert hat. Phänotypisch entsprach Busch durchaus den Nazi-Vorstellungen vom „Arier“, ein Kollege nannte ihn trotzdem den „am wenigsten deutschen der deutschen Dirigenten“. Als Generalmusikdirektor in Dresden beschäftigte er später – so der Vorwurf der Nazis – auch „jüdische Künstler“. Im März 1933 besetzten SA-Männer die Semperoper, Busch wurde aus der Probe geholt und seines Amtes enthoben. Abends verhinderten Hunderte im Publikum verteilte Nazis mit Sprechchören, dass Busch „Rigoletto“ dirigieren konnte. Er setzte seine Karriere im Ausland fort, unter anderem in New York. Noch wichtiger als gute Musik zu machen, hat Busch einmal gesagt, „ist es, sich anständig zu benehmen“.“ (Süddeutsche Zeitung, 20.07.2012, Olaf Przybilla) Weiterlesen

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