In the beginning of 2012, photographer Thomas Kellner received a surprising E-Mail from Yekaterinburg in the Russian Urals, to form a project with exhibition and book for the city’s anniversary in 2013, because Yekaterinburg was founded almost 300 years ago, by Georg Wilhem Henning, a Siegen Citizen. This was barely known and Thomas Kellner started his research and is now finalizing genius loci. ….. Weiterlesen
Kategoriearchiv: Persönlichkeiten
Herbarium der Wiesenbauschule jetzt im Universitätsarchiv
Das Universitätsarchiv hat aktuell einen Teilbestand des aus insgesamt 265 Herbarbögen bestehenden Herbariums der ehemaligen Wiesenbauschule von der Universitätsbibliothek übernommen. Es handelt sich um das sogenannte Schencksche Herbarium des Siegener Wiesenbaulehrers und späteren Direktors, Mediziners und angesehenen Botanikers Dr. Martin Schenck (1826-1918) aus den Jahren 1863/64 mit jeweils aufgeklebten gepressten, überwiegend einkeimblättrigen Süß- und Sauergräsern aus der Siegener Umgebung, dessen zweite Hälfte seinerzeit aus nicht mehr rekonstruierbaren Gründen an das Westfälische Landesherbarium in Münster gelangt und dort vermutlich in der bestehenden Sammlung aufgegangen ist. Es ist einerseits durch eine historische Artenliste von 1933/34, andererseits durch eine aktuelle nummerische Liste von 2005 erschlossen und kann ab sofort zu den üblichen Öffnungszeiten des Universitätsarchivs (Mo – Fr 9:00-16:30 Uhr) gegen Voranmeldung eingesehen werden (Tel. 0271/740-3622, archiv@ub.uni-siegen.de).
Literaturtipp: Susanne Popp „Berufung und Verzicht. Fritz Busch und Richard Wagner“
„Fritz Busch ist als einer der führenden deutschen Dirigenten des 20. Jahrhunderts auch sechzig Jahre nach seinem Tod im Gedächtnis der Musikfreunde in aller Welt präsent, wenn auch nicht primär als Wagnerinterpret. Dabei wurde seine Auseinandersetzung mit Wagner seit den frühesten Kapellmeisterjahren zu einer lebenslangen Herausforderung. Die Bayreuther Festspiele waren für den jungen Dirigenten ein Sehnsuchtsziel gewesen. In den Festspielen 1924, bei denen Busch die „Meistersinger“ dirigierte, griff das politische Geschehen in das Musikgeschehen ein, wurde deutsche Geschichte zur Weltgeschichte. Weiterlesen
Lothar Irle und der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Ludwig Burwitz, Stadtarchiv Siegen, führt in den Vortrag Prof. Rainer S. Elkars „Das Gedenken an Dr. Lothar Irle“ ein. Elkar präsentierte erstmals öffentlich die gescheiterte Verdienstordeninitiative des Sauerländischen Gebirgsvereins (Siegen, 19.9.13)
In einem noch unverzeichneten Ordensakte der Siegener Kreisverwaltung (Az. 032-20, 1963-1965 (?)) fand sich folgender Vorgang zur gescheiterten Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Lothar Irle: IrleBVK . Weiterlesen
Eberhard Bauer mit Schmidt-Nienhagen-Medaille geehrt

im Bild von links: Prof. Dr. Zöpel, Waltraud Schäfer, Willi Brase, Roland Abel, Eberhard Bauer und Petra Weskamp.
„Eberhard Bauer aus Bad Laasphe ist nach Renate Stolz aus Siegen, Albrecht Sauer aus Bad Berleburg und Ernst Hoof aus Freudenberg die vierte Person, die von der SPD-Kreistagsfraktion mit der Schmidt-Nienhagen-Medaille ausgezeichnet worden ist. Dem langjährigen SPD-Mitglied wurde die Auszeichnung am vergangenen Samstag im Rahmen einer Festveranstaltung auf Schloss Wittgenstein in Bad Laasphe verliehen. Weiterlesen
Vortrag: Prof. Dr. Rainer S. Elkar (Wilnsdorf) „Das Gedenken an Dr. Lothar Irle“
Der Vortrag findet am Donnerstag, den 19. September 2013, um 19.30 Uhr im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter (3. OG), Markt 25, in 57072 Siegen statt . Der Eintrittspreis beträgt 3,00 €.
Was ist geblieben von ihm: Dr. Lothar Irle, nach dem eine Straße in Kaan-Marienborn benannt ist? Mit seinen Werken nach 1945 hat er viel Anerkennung und viele Freunde im Siegerland gefunden – bis in die jüngste Zeit. Mit seinen Werken und seinem Handeln vor 1945 hat er dem Nationalsozialismus einen Weg im Siegerland bereitet – darin wirkungsvoller als viele andere. Kann man seiner gedenken, soll man seiner gedenken? Wie kann, wie darf, wie muss Gedenken und Geschichte mit der Vergangenheit umgehen? Dies sind die Fragen, denen sich der nächste Vortrag im Rahmen des Siegener Forums im KrönchenCenter widmet. Referent wird Dr. Rainer Elkar sein, früher Hochschullehrer an der Universität Siegen und dann Professor an der Universität der Bundeswehr München. Weiterlesen
Entwurf für die Gestaltung des Walter-Krämer-Platzes in Siegen
Auf der Facebook-Seite „Walter Krämer“ publizierten der Künstler Bernd Heinemann, Netphen, und die VVN BdA Siegerland-Wittgenstein ihren nicht in die engere Wahl gekommenen Vorschlag für die Gestaltung des Walter-Krämer-Platzes in Siegen.
Zum Wettbewerb s. auf siwiarchiv hier und hier.
Einweihung der Gedenktafel für die Opfer der NS-Herrschaft in Arfeld
Einweihung der Gedenktafel am Arfelder Ehremal für die Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft in Arfeld am 25.08.2013 um 14:30 Uhr. Es werden hierzu Gäste aus Polen und den USA erwartet.
Quelle: Homepage Heimatverein Arfeld
Friedrich „Fritz“ Wilhelm Müller – erster Siegerländer Reichstagsabgeordneter der NSDAP
- geb. 16. Januar 1897 in Obersdorf; Kreis Siegen
- Sein Vater Jakob. M., Bergmann, stammte war Oberrossbach im Dillkreis, seine Mutter aus Obersdorf. (Recherche Thomas, Stelbrink)
- ev, später ggl (Stelbrink)
- verh. mit. Auguste, geb. Münker, 4 Kinder (Stelbrink)
- In seiner Jugend besuchte Müller die Volksschule in Obersdorf.
- Er darf als Jugendfreund des Obersdorfer Mundartdichters Wilhelm Schmidt angesprochen werden. Müllers lyrische Versuche regten Schmidt, der in direkter Nachbarschaft wohnte, zu seinen eigenen Gedichten an. (Becker, S. 239)
- Seit 1911 arbeitete er als Bergmann in Siegerländer Eisenerzgruben.
- Vom September 1916 bis zum Juli 1917 nahm Müller als Angehöriger des Infanterie-Regiments Nr. 87 am Ersten Weltkrieg teil.
- 9/16 bis 1/1919 als Schütze in Rußland und Frankreich (Stelbrink)
- Bis zu ihrer eigentlichen Stilllegung 1932 übernahm er die Funktion des Betriebsratsvorsitzenden der Grube Ameise. Weiterlesen
Straßenbenennung nach Wilhelm Schmidt in Wilnsdorf
Die Siegener Zeitung hat am 27. Juli 2013 „erstaunt und verwundert“ über die Benennung eines Weges in Wilnsdorf-Obersdorf nach Wilhelm Schmidt berichtet. Denn der Obersdorfer Dialektdichter hatte 1934 ein Gedicht zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Adolf Hitler in Obersdorf verfasst (s. u.). Der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde hatte am 2. Dezember 2009 die Namensgebung beschlossen.
In der Zwischenzeit sind mehrere Leserbriefe in der Siegener Zeitung zu diesem Thema veröffentlicht worden, so dass siwiarchiv.de zum heutigen 115. Geburtstag Wilhelm Schmidts die bis jetzt bekannten, biographischen Daten zusammengestellt hat : Weiterlesen

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