Ausstellung „Künstler des Siegerlandes“

Museum Wilnsdorf, 20. März – 17. April 2016

Bildunterschrift: Im Museum Wilnsdorf sind ab 20. März einige Bilder aus der Sammlung Siegerländer Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts ausgestellt, darunter Werke von Hermann Manskopof (re.) und Willi Schütz (li.).

Im Museum Wilnsdorf sind ab 20. März einige Bilder aus der Sammlung Siegerländer Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts ausgestellt, darunter Werke von Hermann Manskopof (re.) und Willi Schütz (li.).

„Eine kleine Werkschau Siegerländer Künstler ist ab dem 20. März im Museum Wilnsdorf zu sehen. Die Bilder stammen aus einer Sammlung des Museums, in der über fünfhundert Zeichnungen, Aquarelle und Acrylgemälde aus dem 19. und 20. Jahrhundert zusammengetragen sind. …..

Die ausgestellten Werke entspringen den Händen namhafter Künstler wie Karl Jung-Dörfler, Hermann Manskopf, Adolf Sänger, Martin Schulz, Willi Schütz und anderen. Entsprechend viele unterschiedliche Maltechniken und Motive gestalten eine bunte, abwechslungsreiche Ausstellung. Die Werke sind bis 17. April 2016 zu sehen.“
Quelle: Museum Wilnsdorf, Ausstellungen

Waltraud Steinhauer (1925 – 2002) – eine biographische Skizze

Eine deutsche Gewerkschafterin und Politikerin (SPD)

NN (li.), Waltraud Steinhauer (re.), o.D., Quelle: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, Foto-Archiv

NN (li.), Waltraud Steinhauer (re.), o.D., Quelle: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, Foto-Archiv

1 Leben und Beruf
Am 8. Februar 1925 wurde Waltraud Steinhauer in Velbert geboren. Nach der Volksschule absolvierte sie eine Lehre zur Industriekauffrau. Von 1943 bis 1948 arbeitete Steinhauer im kaufmännischen Bereich einer Eisengießerei.
Steinhauer schloss sich 1946 der IG Metall an und arbeitete seit 1948 als Gewerkschaftssekretärin beim DGB-Bezirk Düsseldorf-Mettmann. 1952/53 studierte sie an der Akademie der Arbeit. 1953 nahm sie eine Tätigkeit als Rechtssekretärin für Arbeits- und Sozialrecht beim DGB Kreis Siegen-Wittgenstein auf. 1965 wurde sie, als erste Frau in der Bundesrepublik, zur Vorsitzenden des DGB-Bezirkes Siegen gewählt.
Waltraud Steinhauer war Mitglied bei der Selbstverwaltung der Landesversicherungsanstalt Westfalen.
Seit 1973 gehörte Steinhauer dem Sozialausschuss der Evangelischen Kirche in Westfalen an. Weiterlesen

Vor 125 Jahren: Hans Achenbach geboren

56b-ansicht-siegen-hans-achenbach-katalogabb-
Heute wäre er 125 Jahre alt geworden, der Siegener Künstler Hans Achenbach. Mit einer kleinen Ausstellung in der an den Rubens-Saal angrenzenden Galerie erinnert das Siegerlandmuseum im Oberen Schloss bis zum 17. April 2016 an den Maler, Grafiker und Illustrator. Geboren wurde Hans Achenbach 1891 in Plettenberg-Ohle als 2. Sohn von Caspar Gustav Achenbach (1858-1915) und Katharina Emilie Bertha Schneider (1865-1944). Er kam früh nach Siegen, wo er das Realgymnasium besuchte. 1909 bis 1912 studierte Hans Achenbach an der Königlich-Preußischen Kunstakademie Düsseldorf und der Kunstgewerbeschule Wuppertal. Danach war er in München tätig. Nach der Teilnahme am Ersten Weltkrieg heiratete er 1920 in Düsseldorf die Malerin Hanna Junemann (1892-1982), mit der er zwei Töchter bekam. 1933 bis 1937 leitete Hans Achenbach die Werkstatt für Handweberei der Städtischen Berufs- und Fachschule für Mädchen in Siegen. Achenbach war bekannt für seine Monotypien mit Tiermotiven. Er zeichnete für die Zeitschrift „Siegerland“ und den „Siegerländer Heimatkalender“. Die kleine Ausstellung erinnert mit Arbeiten aus verschiedenen Arbeitsphasen, die alle aus dem Bestand des Siegerlandmuseums stammen, an einen der bekanntesten Siegerländer Künstler.

Quelle: Kreis Siegen-Wittgenstein, Veranstaltungskalender

Linktipps:
1) Eintrag im Regionalen Personenlexikon zum Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein
2) Eintrag in der Wikipedia

Literaturhinweis: Karl Heinz Opper: „Johannes Bernhard (vor 1500-1551) und sein Sohn Bernhard Bernhardi (1528-1589)“

Zwei Mitstreiter Luthers im Ränkespiel von Politik und Religion in der Freien Reichsstadt Frankfurt und in Nassau-Dillenburg ; ein Beitrag zur Reformationsgeschichte in Hessen und Nassau“

opperbernhardiVerlagstext: „Seit meiner Pensionierung beschäftige ich mich intensiv mit der Erforschung meiner Familie in Hessen und dadurch mit der Geschichte der Region, die in den Kontext der „großen“ Geschichte eingebunden ist. Dabei stieß ich auf meine Vorfahren Johannes Bernhard und seinen Sohn Bernhard Bernhardi. Beide waren mir schon vorher als hessische bzw. nassauische Reformatoren bekannt, daher überraschte es mich, dass sie nur in einschlägigen Lexika, bzw. in der Fachliteratur am Rande, erwähnt werden. Die Erforschung ihres Lebens in den wenigen zur Verfügung stehenden Quellen offenbarte zwei schillernde Persönlichkeiten, ähnlich schillernd wie der große Reformator selbst, den man durch den persönlichen Kontakt, den Johann Bernhard mit ihm hatte, in einem ungewohnten Licht sieht. Wie sein Vater, stand auch Bernhard Benhardi im Brennpunkt der politischen Wirren der frühen Reformationszeit und geriet zudem noch durch eine Intrige des nassauischen Herrscherhauses um Wilhelm von Oranien in akute Lebensgefahr. Da ich kein Theologe bin, steht es mir nicht zu, über die Hauptursache der Auseinandersetzungen zwischen Altgläubigen (Katholiken) und Protestanten, bzw. zwischen Lutheranern und Reformierten, nämlich die Auslegung der Sakramente, zu urteilen. Ich versuche, die gegensätzlichen Standpunkte, die schließlich zu so viel Blutvergießen geführt haben, unvoreingenommen zu beschreiben, ohne mein Erstaunen darüber zu verhehlen, dass manche der Streitpunkte bis heute nicht ausgeräumt sind. Außerdem hoffe ich, an Hand der Biographie der beiden Protagonisten deutlich gemacht zu haben, dass es letztlich in all den Konflikten, die durch Luthers 95 Thesen ausgelöst wurden, auch um die Durchsetzung von Machtinteressen der jeweils Herrschenden ging. (Dr. Karl Heinz Opper)

Berlin 2015, 151 S. : Ill. ; 20 cm, 978-3-86386-913-7 kart. : EUR 10.00 (DE)

Leseprobe: Weiterlesen

Stolpersteinverlegung für Otto Bäcker

stolpersteinbaeckerAm 25. Januar 2016 um 13:00 Uhr, wurden in der Sandstr. 20 in Siegen bei Möbelhaus Wonnemann ein Stolperstein für Otto Bäcker (Siegener Gewerkschafter und Opfer des NS-Terrors), der im Zuge der Bauarbeiten für „Siegen zu neuen Ufern“ entfernt wurde, wieder eingesetzt und im Rahmen dieser Aktion wurde ein weiterer Stolperstein, der an das „Haus der Arbeit“ erinnert, verlegt.

Artikel zum Otto Bäcker im Aktiven Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus im Kreis Siegen-Wittgenstein
Zum „Haus der Arbeit“ und zur Zerschlagung der Gewerbschaften in Siegen s.: Dieter-Pfau_2._Mai_1933 (PDF).

Quelle: DGB Südwestfalen, 26.1.2016

Ausstellung „Diesterweg populär. Ein Reformer in Geschichte und Gegenwart“

diesterweg2016Als Adolph Diesterweg 1866 starb, war er in der Öffentlichkeit bereits ein gefeierter Mann. Anlässlich seines 150. Todestages zeigen Studierende der Universität Siegen unter der Leitung von Prof. Bernd Dollinger und Prof. Gabriele Weiß nun in einer Ausstellung, wie der in Siegen geborene Pädagoge, Publizist und Reformer populär wurde und es bis heute geblieben ist.

Die Ausstellung „Diesterweg populär. Ein Reformer in Geschichte und Gegenwart“ wird vom 23. Februar bis zum 31. März 2016 im Foyer der Universitätsbibliothek Siegen zu sehen sein. Weiterlesen

Online-Recherche der Bestände des Archivs der Akademie der Künste in Berlin

Seit kurzem sind die umfangreichen Bestände des Archivs der Akademie der Künste für jeden online recherchierbar. Unter der Adresse https://archiv.adk.de lassen sich detaillierte Informationen zu gut 1 Million Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen. Zu den Beständen gehören derzeit 1.130 Vor- und Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern, die Archive von 45 Institutionen und Verbänden sowie 70 thematische Sammlungen. Ein erstes Stöbern über den Gastzugang förderte bereits Material über Künstlern aus dem Kreisgebiet zutage: Otto Piene, Reinhold Koehler, Hermann Kuhmichel, Adolf Saenger, …..

Um sich einen Überblick zu verschaffen, empfiehlts sich der Gastzugang der Datenbank.

Um sich einen Überblick zu verschaffen, empfiehlt sich der Gastzugang der Datenbank.

Weiterlesen

Henner und Frieder erhalten Namensschilder

Bürgermeister Steffen Mues testet die QR-Code-Funktion mit dem Handy. (Foto: Herbert Bäumer)

Bürgermeister Steffen Mues testet die QR-Code-Funktion mit dem Handy. (Foto: Herbert Bäumer)

Schon bei der feierlichen Aufstellung von Henner und Frieder am 10. September 2015 stellten sowohl interessierte Siegener als auch Gäste die Frage: „Wer ist eigentlich wer?“ Für die Universitätsstadt Siegen war dies Anlass genug, um den beiden Traditionsfiguren Namensschilder zu fertigen.

Bürgermeister Steffen Mues und Stadtbaurat Michael Stojan brachten deshalb nun an die Sockel der beiden Sinnbilder der Siegerländer Arbeitswelt noch je eine Tafel mit Erläuterungen an.

Darauf stehen neben den Lebensdaten der Vorbilder des Bergmannes (Henner) und des Hüttenmannes (Frieder) auch deren Namen und Beruf. Außerdem werden der Anlass ihrer Erschaffung sowie der Name des Künstlers genannt. Weitergehende Informationen sind auf einem QR-Code hinterlegt, der Interessierte auf die städtische Homepage leitet. Weiterlesen