
Referent Bernhard Lohrum hat die aktuellen Präsentationen siwiarchiv zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt:
1) als-alt-geisweid-noch-oestlich-der-bahnlinie-lag-29-7-2016
2) praesentation-mplan-aktuell
Vielen Dank!

Referent Bernhard Lohrum hat die aktuellen Präsentationen siwiarchiv zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt:
1) als-alt-geisweid-noch-oestlich-der-bahnlinie-lag-29-7-2016
2) praesentation-mplan-aktuell
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Das Blog des LWL-Archivamtes hat eine Präsentation eingestellt, die hilfreiche Tipps für das Lesen frühneuzeilticher Archivalien am Beispiel einer Bittschrift (Supplik) enthält.
Die digitalen Sammlungen der Universitäts- und Landesbibliothek Münster haben vor kurzem den revidierter Entwurf der Partikularrechte des Fürstentums Siegen und der Ämter Burbach und Neunkirchen (1841) online gestellt. Auch die Motive für die Revsion sind in der 40 Seiten starken Druckschrift enthalten.
Archivische Quellen zu diesem rechtsgeschichtlichen Thema findet man u. a. im Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im Bestand 101 (Provinziallandtag, Provinzialständische Verwaltung 1826-1886) unter der Nr. 264 und im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz im Bestand Justizministerium.
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Die digitalen Sammlungen der Universitäts- und Landesbibliothek Münster haben vor kurzem die Kreisordnung vom 31. Juli 1886 online gestellt.
Der Ausbau der Kreisselbstverwaltung wurde mit dieser Kreisordnung festgeschrieben. Das eigentliche Verwaltungsorgan des Kreises wurde der neu gebildete Kreisausschuss, der „zum Zwecke der Verwaltung der Angelegenheiten des Kreises und der Wahrnehmung von Geschäften der allgemeinen Landesverwaltung“ geschaffen wurde.
Das Landesarchiv hat Ende August das Findbuch zum Bestand RW 0261 online gestellt. Die drei Wittgensteiner Kommunen sind mit Bildern aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts vertreten.
Zum Bestand aus der Einleitung: Weiterlesen
Holger Berwinkel, Robert Kretzschmar, Karsten Uhde (Hrsg.): Moderne Aktenkunde, Veröffentlichungen der Archivschule Marburg, Band 64, 191 S., Marburg 2016, ISBN: 978-3-923833-81-8
Aus den Vorwort: “ ….. Die Publikation vereinigt als „moderne Aktenkunde“ Beiträge, deren zeitlicher Bogen sich vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die unmittelbare Gegenwart spannt. Sie lassen erkennen, wie sehr sich die Erzeugung und der Gebrauch von Akten in diesem Zeitraum verändert haben und mit welcher Dynamik dieser Prozess gerade in unseren Tagen fortschreitet. In der Beschreibung und Analyse der damit verbundenen Entwicklungen zeichnen sich so denn auch „rote Fäden“ zwischen den Beiträgen ab, wozu nur zwei offenkundige Beispiele genannt seien. Erstens: Dass Akten heute in weiten Bereichen keine Vollständigkeit mehr bieten, entspricht einer Tendenz, die seit langem prägend ist und weit über den Beginn des digitalen Zeitalters hinaus zurück reicht. Zweitens: Akten im herkömmlichen Sinne sind heute nicht mehr das alleinige Arbeitsinstrument der Verwaltung. Vielmehr sind sie Teil einer Kultur, in der eine Vielfalt analoger und digitaler Formen der Kommunikation und Verschriftlichung oft unverbunden nebeneinander zum Einsatz kommt. Diese Entwicklung hat sich ebenfalls schon seit längerem angebahnt.
Als Disziplin muss die Historische Hilfswissenschaft „Aktenkunde“ offen dafür sein, Schnittmengen mit anderen Disziplinen zu nutzen. Auch dies wird an den hier publizierten Beiträgen deutlich. Akten können aus unterschiedlichen Perspektiven untersucht werden: im Sinne der klassischen Lehre Heinrich Otto Meisners aus der Sicht der seinerzeit produzierenden Kanzlei, als Archivalienkunde aus der Sicht des heute verwahrenden Archivs (diese beiden Perspektiven interessieren die Geschichtswissenschaft), aber auch normativ als Grundlage des Records Managements. Alle Sichtweisen sind berechtigt, und je nach Fragestellung verspricht die eine oder die andere bessere Erkenntnis, ohne dabei die alternative Sicht je ganz verdrängen zu können. Aus dieser Spannung kann die Aktenkunde neue Kraft gewinnen. Weiterlesen
In einem zweijährigen EU-Projekt des Förderprogramms Erasmus+ haben Archivkolleginnen und -kollegen des Landschaftsverbandes Rheinland (AFZ) in Kooperation mit Archives nationales de Luxembourg, Algemeen Rijksarchief en Rijksarchief in de Provinciën (Belgien), Regionaal Historisch Centrum Limburg (Niederlande) und dem Landesarchiv Saarland untersucht, in welchen Bereichen der beruflichen Fortbildung von Archivarinnen und Archivaren der Einsatz von E-Learning-Komponenten möglich und sinnvoll ist.
Als konkretes Ziel wurde ein Lern-Modul aus dem Bereich der präventiven Bestandspflege beim Übergang von Akten aus den Dienststellen in das Archiv erarbeitet. Die didaktische und gestalterische Umsetzung erfolgte durch die Open Universiteit Heerlen in den Niederlanden. Derzeit ist der Kurs unter bestandserhaltung.eu im Netz zu finden.
Die Katholische Universität Leuven (Belgien) stellte die E-Learning-Plattform Toledo zur Verfügung und übernimmt das Hosting der Inhalte.
Quelle: Newsletter des LVR-AFZ, 20.7.2016 und Forum für Archive katholischer Organisationen Deutschlands (Eintrag 1.9.2016)
Die digitalen Sammlungen der Universitäts- und Landesbibliothek Münster haben vor kurzem diese Sammlung feuerpolizeilicher Bestimmungen, die im 19. Jahrhundert im Altkreis Wittgenstein galten, online gestellt.