Übertragung der Aufgaben der Deutschen Dienststelle (WASt) an das Bundesarchiv

Die bisher als Behörde des Landes Berlin geführte Deutsche Dienststelle (WASt) setzt ihre Tätigkeit künftig als Abteilung PA (Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg) im Bundesarchiv fort.

Außenansicht des Gebäudes am Eichborndamm 179, Sitz der Abteilung PA des Bundesarchivs (ehemals WASt), Quelle: Kirchhoff, Peter


Vorbehaltlich des Inkrafttretens des „Staatsvertrags über den Übergang der Aufgaben der Deutschen Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht (WASt)“ wird die Deutsche Dienststelle zum 1. Januar 2019 in das Bundesarchiv überführt. Zu diesem Zweck wird im Bundesarchiv eine eigene Abteilung am Standort Eichborndamm in Berlin-Reinickendorf eingerichtet.

Die bisher bei der Deutschen Dienststelle (WASt) eingegangenen und noch nicht abschließend beantworteten Anfragen werden selbstverständlich bearbeitet, ohne dass eine neue Anfrage gestellt werden müsste. Auch wenn perspektivisch angestrebt wird, die Bearbeitungszeiten deutlich zu verkürzen, werden sich gerade in der Übergangszeit längere Wartezeiten leider nicht vermeiden lassen. Bei den Unterlagen, die zur Ermittlung militärischer Dienstzeiten für private Zwecke herangezogen werden müssen, handelt es sich um nur manuell auswertbare, oftmals handgeschriebene Dokumente, die bisher nicht elektronisch recherchierbar sind. Weiterlesen

“Zeitspuren”-Linktipp: Karte des Kreises Wittgenstein von 1837

Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. die Karte des Kreises Wittgenstein von 1837.
Kommentare, Meinungen, Informationen und Anregungen zu dieser Präsentation können Sie gerne hier abgeben.
Weitere Einträge auf siwiarchiv zum aktuellen „Zeitspuren“-Projekt finden sich unter diesem Link: https://www.siwiarchiv.de/tag/zeitspuren/.

Brauchtum an St. Stephan im Siegerland

“ …. Der Begriff „2. Weihnachten“ war im Siegerland früher nicht üblich, der 26.12. war der „Schdeffesdahch“. Das Dienstpersonal des Hofes erhielt am Stephanstag den Sterzelaif, der im Kirchspiel Irmgarteichen aus einem Brot und einem halben Schweinskopf bestand, mit dem auf dem Weg, wenn es bis zum Dreikönigstag in Urlaub ging. – In Freudenberg aß man am Stephanstag Hirnwurst. …..“
aus: Irle, Lothar: Heilige in Verehrung und Volkstum des Siegerlandes, Siegen 1969, S. 81

Archivar 4 (2018) online

Die vierte Ausgabe 2018 der Fachzeitschrift ARCHIVAR ist online.

Schädlingsprävention und Schädlingsbefall ist das Thema des Heftes. Gleich drei Artikel widmen sich dabei dem Problem der so genannten „Papierfischchen-Invasion“.

Im VdA-Teil wird der Aufruf zur Mottofindung für den kommenden TAG DER ARCHIVE in 2020 veröffentlicht, außerdem  finden sich dort Berichte aus den Landesverbänden.

Quelle: VdA, Meldung v. 20.11.2018

Heute vor 145 Jahren: Carl Kraemer geboren

Links:
Link zum Wikipedia-Eintrag
Link zum Eintrag im Regionalen Personenlexikon zum Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein
Link zur Seite auf Homepage der Stadt Hilchenbach
Link zur Seite der Carl-Kraemer-Stiftung

Literatur:
Stefan Dirscherl: Tier- und Naturschutz im Nationalsozialismus. Gesetzgebung, Ideologie und Praxis, Göttingen 2012
Daniel Heintz: Tierschutz im Dritten Reich. Im neuen Reich darf es keine Tierquälerei mehr geben, Müllheim 2008
Helene Krug: „Cael Kraermer und seine Tiere“, in: Siegerländer Heimatkalender1956, S. 103-104
Karl Zoll: „Carl Kraemer – Leben und Werk“, Hilchenbach 2005
„Carl Kraemer  – ein Leben für den Tierschutz. Dem Gedächtnis eines großen Siegerländers“, in: Unser Heimatland 1951, S. 120 – 121
„Ein Leben für den Schutz der Tiere. Carl Kraemer zum Gedenken“ in: Siegerländer Heimatkalender 1952, S. 63 – 66

Siegener Zeitung 4.10.1951
Westfalenpost: „Carl Kraemer +. Der Initiator des deutschen Tierschutzgesetzes“, 16.5.1951;  Helene Krug: „Ein Leben für den Schutz der Tiere. Carl Kraemer, der Vater des Tierschutzgesetzes, 12.6, 13.6, 15.6.1951;  21.8.1965
Westfälische Rundschau: Adolf Wurmbach: „Karl Krämer: Vater des Tierschutzes“, 4.10.1955