Heilstätte Hengsbach 32

Tagebuch einer Bestandsaufnahme

Das Findbuch ist ein Hilfsmittel für die Recherche. Es wird nach Abschluss der Ordnungsarbeit und Verzeichnung eines Bestandes angefertigt. Der Aufbau eines Findbuchs sieht i. d. R. folgendermaßen aus: Vorwort (Herkunft und Geschichte des Bestandes, Bearbeitung des Bestandes, Benutzungsmodalitäten,…), Verzeichnungsteil (Klassifikation und Titelaufnahmen), Register/Index/Anhang (geographischer, Sach-, Personen, Institutionsindex, Kassationsliste, Konkordanz zwischen Alt- und endgültiger Signatur, Abkürzungsverzeichnis, u. ä.).

Hier nun das Findbuch zum Bestand Heilstätte Hengsbach: Weiterlesen

CDU-Landtagsfraktion zur Neuausrichtung der Denkmalförderung

Die CDU-Landtagsfraktion kritisiert die heute von Bauminister Groschek vorgestellte Neuausrichtung der Denkmalförderung in NRW. „Der rot-grüne Kahlschlag in der Denkmalpflege geht weiter. Mit den von Herrn Groschek vorgestellten Darlehensprogrammen und einem kleinen Bodensatz direkter Förderung ist der Denkmalschutz in NRW finanziell nicht ausreichend gesichert. Die Landesregierung wischt die Bedenken fast aller Sachverständigen aus der Anhörung zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes einfach beiseite. Sie wird dem in der Landesverfassung verankerten Ziel des Denkmalschutzes nicht gerecht“, erklärt der CDU-Denkmalschutzexperte Eckhard Uhlenberg. Weiterlesen

Förderprogramm „Archiv und Jugend“

Noch bis zum 01. Oktober sind Bewerbungen für das Förderprogramm „Archive in NRW“ möglich. Das Programm fördert nachhaltig nutzbare Projekte im Rahmen der Initiative „Bildungspartner NRW – Archiv und Schule“. Leitung und Koordination unterliegen den Archivberatungsstellen der Landschaftsverbände in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. Ansprechpartner ist das LWL-Archivamt für Westfalen in Münster, Dr. Gunnar Teske, gunnar.teske@lwl.org, 0251 / 591-3378.
Quelle: Medienberatung NRW, Newsletter v. 11.7.2013

Neuausrichtung der Denkmalförderung in NRW:

60 Millionen Euro Förderung auf Darlehensbasis und 4,12 Millionen Euro Zuschüsse. Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Das MBWSV stellt die Weichen in der Denkmalförderung neu. Zinsgünstige Darlehen der NRW.BANK mit einem Volumen von 60 Millionen Euro pro Jahr ersetzen 6 Millionen Euro, die bisher als Zuschüsse gewährt worden sind. Dabei können künftig mit einer langen Tilgungsfrist nicht nur die denkmalbedingten Mehrkosten einer Baumaßnahme, sondern die Gesamtkosten des Umbaus für die Förderung zugrunde gelegt werden. „Auf diese Weise kann beispielsweise ein Eigentümer eines Denkmals die Darlehensförderung nicht nur für die denkmalgerechte Erneuerung seiner Fenster, sondern für seinen gesamten Umbau beantragen“, sagte Michael Groschek, Minister für Wohnen und Stadtentwicklung. Die beiden Darlehensprogramme stehen ab dem 1. Oktober 2013 zur Verfügung. Die Förderkonditionen im Einzelnen finden Sie im Anhang. Weiterlesen

Literaturhinweis: Diagonal Heft 34

diagonal34Stephan Habscheid, Gero Hoch, Heike Sahm, Volker Stein (Hg.)
Schaut auf diese Region!
Südwestfalen als Fall und Typ
1. Auflage 2013
294 Seiten mit zahlreichen Abbildungen kartoniert
ISBN 978-3-8471-0143-7
V&R unipress

Land, Stadt, Metropole – räumlich bestimmte Formen stehen oft im Mittelpunkt, wenn wir uns über unsere Gesellschaft verständigen. Im öffentlichen Diskurs sind zentrale Probleme der Gegenwart und Zukunft (Bevölkerungsentwicklung, Wettbewerb, Klimawandel etc.) lokal spezifiziert, werden gesellschaftliche Risiken, Herausforderungen und Potentiale vor räumlichen Bezugshintergründen positioniert. So sehen sich Städte, Dörfer und andere politisch-administrative Einheiten in räumlich strukturierten Ratings und Rankings positioniert. Vor diesem Hintergrund streben sie danach, ihre Stellung im globalen Wettbewerb strategisch zu gestalten, indem sie ihre besonderen Stärken herausarbeiten und intensivieren und ein überzeugendes Image von sich selbst entwerfen. Am Beispiel der jüngsten Region Deutschlands, Südwestfalens, fragen die Beiträge des Bandes danach, inwieweit sich typische Herausforderungen und wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze beobachten lassen, wie sie vergleichbar auch in anderen Regionen zu finden sind.

Inhalt: Weiterlesen

Eisenstraße trifft Hauberg:

Historischer Hauberg Fellinghausen ist Erlebnispunkt

Das Foto zeigt Herrn Michael Häusig und Herrn Ulrich Gießelmann (v.l.)

Das Foto zeigt Herrn Michael Häusig und Herrn Ulrich Gießelmann (v.l.)

Ein besseres Motto hätte man für die kürzlich erfolgte Symbiose zwischen der Eisenstraße Südwestfalen und dem Historischen Hauberg Fellinghausen kaum finden können. Denn beides gibt es eigentlich schon sehr lange. Zueinander gefunden haben sie aber erst jetzt.

Der Grund dafür: Die Eisenstraße Südwestfalen ist ein Kooperationsprojekt der Kulturregion Südwestfalen und „WasserEisenLand – Industriekultur in Südwestfalen“ im Rahmen der REGIONALE 2013. Die Route der Eisenstraße lässt sich historisch belegen und zeichnet die ökonomischen Verflechtungen zwischen dem Siegerländer und Sauerländer Wirtschaftsraum nach. Sie ist heute noch in Form von tiefen Hohlwegen in der Landschaft sichtbar und in Verkehrswegenetzen wie der B54, der A45 und der Ruhr-Sieg-Eisenbahnstrecke weiterhin lebendig. Weiterlesen

Neubau Historisches Archiv der Stadt Köln – die Stadt begräbt ihr Archiv ein zweites Mal

 

Ein Faustschlag gegen Bürger, Bildung, Fachwelt und Wissenschaft
Der archivarische Berufsverband würdigt mit seiner heutigen Pressemitteilung auch die die Leistungen der beiden Kölner Asylarchive im Kreis Siegen-Wittgenstein (Siegen, Freundeberg) sowie den kollegialen Einsatz bei der Erstrettung von Kolleginnen und Kollegen aus dem Kreisgebiet (Siegen, Bad Berleburg, Kreis Siegen-Wittgenstein):
vdalogo„Der VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.,
der VHD – Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. und der Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine e.V. und der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V. sind äußerst befremdet, dass der Kölner Oberbürgermeister eine Entscheidung über den Neubau des Historischen Archivs in der Sitzung des Kulturausschusses am 12. Juli 2013 verhindert hat, indem er die Schlusszeichnung der Verwaltungsvorlage verweigerte.
„Die Stadt Köln hat es sich zum Ziel gesetzt, das sicherste und modernste Archiv Europas zu errichten“. Diese Aussage des Kölner Oberbürgermeisters klingt wie Hohn und Spott angesichts der aktuellen politischen Sachlage. Große Worte – aber wo bleiben die Taten? Weiterlesen

Hans-Carl von Carlowitzs „Sylvicultura Oeconomica“ in Wittgensteiner Schlossbibliotheken

Schlossbibliothek Bad Berleburg:

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„Der Band (Ausgabe 1713) trägt die Signatur Rk 3/85 (Titel s. Anlagen) und wurde offenbar 1718 angekauft – darauf deutet zumindest die Prägung der Initialen und des Jahresdatums auf dem vorderen Deckel.
Vorhanden ist in der Schlossbibliothek auch die Ausgabe des Werks aus dem Jahr 1732 (Signatur Rk 3/86).“

Schlossbibliothek Bad Laasphe
In dem Katalog der Bücherversteigerung auf Schloss Wittgenstein vom 27. September 1950 (u. folg. Tage) finden folgende Positionen unter der Rubrik „Naturwissenschaften“ gefunden:

„Los-Nr. 1685 Carlowitz, H. C. v.: Anw. z. Wilden Baum-Zucht, Leipzig 1713, 414 S. u. Reg. m. 2 Kupf. u. T. Kupf. Fol. Pgt. 25,– DM

Los-Nr. 1686 Carlowitz, H. C. v.: Anw. z. Wilden Baum-Zucht, 2. Aufl. Leipzig 1732, 284 S. u. Reg. M. Kupfer u. T. Kupf.
Angeb.: Carlowitz: Naturm. Gesch. d. wild wachsenden Bäume u. Sträucher i. Teutschland, Leipzig 1732, 248 S. u. Reg. Fol. Ldr. d. Zt. m. R. Verg. 30,– DM

Los-Nr. 1687 Carlowitz, H. C. v.: Anw. z. wilden Baum-Zucht, 2. Aufl. Leipzig 1732, 284 S. u. Reg. M. 2 Kupfer u. T. Kupf. In rohen Bogen. 15,– DM“
Den Kollegen Dr. Stumpf und Imhof sei für die Fotos und Recherchen gedankt!

s. a. http://www.siwiarchiv.de/2013/07/ausstellung-300-jahre-forstliche-nachhaltigkeit/