Umbauarbeiten im Museum Netpherland


„Im Museum Netpherland wird aktuell fleißig gewerkelt: Teile der Dauerausstellung werden überarbeitet, einzelne Räume neu gestaltet und frisch gestrichen. Ziel ist es, das Museum für Besucherinnen und Besucher noch spannender, moderner und erlebnisreicher zu machen.

Deshalb pausieren die regulären Öffnungszeiten im Winterhalbjahr. Gruppen können aber weiterhin individuelle Sonderführungen oder besondere Museumsnachmittage buchen.

Telefon: 01578 9607769
E-Mail: info@museum-netpherland.de

Die gute Nachricht: Das Digitale Museum ist weiterhin jederzeit online und ohne Einschränkungen unter www.museum-netpherland.de erreichbar.

Und dann heißt es: Vorfreude auf den Mai!
Zur Wiedereröffnung dürfen sich Gäste auf neu gestaltete Räume, überarbeitete Inhalte und viele spannende Einblicke in die regionale Kultur- und Technikgeschichte freuen: vom ersten Motoromnibus der Welt bis zur bäuerlichen Küche vergangener Generationen.

Ein großes Dankeschön gilt dem Team des Museum Netpherland e.V., das das Museum mit viel ehrenamtlichem Engagement betreibt.“
Quelle: Stadt Netphen, Aktuelles v.18.2.2026

Manuel Zeiler: Der mittelalterliche Bergbau Ratzenscheid

Ein Blogeintrag vm 10.2.2026:
„Diesen Monat widmen wir uns abgesehen von unseren regelmäßigen Einblicken in unseren Arbeitsalltag besonders spannenden Ausgrabungen und Funden aus dem westfälischen Mittelalter. Heute: Der mittelalterliche Bergbau Ratzenscheid bei Wilnsdorf, Kr. Siegen-Wittgenstein. Hier befindet sich der älteste urkundlich erwähnte Bergbau des Siegerlandes, der endlich 2025 nach vielen Jahren mühevoller Suche wiederentdeckt wurde und nun archäologisch dokumentiert wird. ….“

Vortrag: Die Edertalbahn. Eine schon fast vergessene Verbindung

Von Karl-Heinz Bender und Reimund Neufeld

Donnerstag, 19. Februar 2026, Beginn: 19:00 Uhr
Stadtbücherei Bad Berleburg, Dritter Ort – Bücherei der Zukunft, Poststraße 42, 57319 Bad Berleburg
Eintritt: 3,00 €

Mit dem Zug in die Vergangenheit: Karl Heinz Bender und Reimund Neufeld nehmen ihre Zuhörenden im Vortrag „Die Edertalbahn“ mit ins 19. Jahrhundert und lassen sie in die Geschichte der Edertalbahn eintauchen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 19.02.2026, um 19 Uhr im „Dritten Ort – Bücherei der Zukunft“ in Bad Berleburg statt. Bereits 1861 gab es Pläne für eine Bahnstrecke durch Wittgenstein. Ab 1911 rollte schließlich die Edertalbahn über die Gleise. 70 Jahre später erfolgte die vollständige Einstellung und kurze Zeit später der Rückbau der Strecke. Heute führt der Ederradweg in großen Teilen über die ehemalige Bahnstrecke. In vielen Bildern erzählen Karl Heinz Bender und Reimund Neufeld wie die Bahnstrecke die Landschaft prägte. Der Vortrag ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Wittgensteiner Heimatverein.
Quelle: Stadt Bad Berleburg, Neuigkeit, 6.2.2026

s.a: Weiterlesen

Vortrag: Der Elsoffer Bauernaufstand von 1725

Ein Kampf um Recht und Macht. Von Georg Braun

Donnerstag, 12. Februar 2026 Beginn: 19:00 Uhr 
Stadtbücherei Bad Berleburg, Dritter Ort – Bücherei der Zukunft, Poststraße 42, 57319 Bad Berleburg
Eintritt: 3,00 €
Eine Zeitreise 300 Jahre zurück in die Vergangenheit: 1725 sind die Elsoffer Bauern nicht mehr bereit, die hohen Belastungen durch Frondienste und Abgaben hinzunehmen. Es kommt zu einem blutigen Aufstand, der nicht folgenlos für Elsoff bleibt. Georg Braun beleuchtet in seinem Vortrag „Der Elsoffer Bauernaufstand von 1725 – Ein Kampf um Recht und Macht“ am Mittwoch, 19.11.2025, auch die Situation Wittgensteins in den Jahren 1690 bis 1725. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im „Dritten Ort – Bücherei der Zukunft“ in Bad Berleburg. Ein besonderes Augenmerk richtet Georg Braun auf die Rolle des Reichskammergerichts und auf Graf August David, Mitregent auf Schloss Laasphe 1719. Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Wittgensteiner Heimatverein und dem Elsoffer Heimatverein im Rahmen der Reihe „Wittgenstein historisch“ statt.
Literatur: Weiterlesen

Online: Wittgensteiern Zeitungen von (1882, 1888, 1891) 1894 bis 1931


Die „Wittgensteiner Zeitung“ ist in das NRW Zeitungsportal eingestellt worden. Es handelt sich um ein umfangreiches Blatt mit längerer Laufzeit, unterschiedlichen Titeln, Paralleltiteln und Beilagen. Die Ausgaben sind direkt aus Privatbesitz digitalisiert worden.
Die Zeitung erschien erstmals mit einer Probenummer am 19. Juni 1876. Der Titel war zunächst „Wittgensteiner Wochenblatt“ und wöchentlich erschien die Zeitung dann regelmäßig samstags bis September 1894. Dann änderte die Zeitung den Titel, hieß ab dann „Wittgensteiner Zeitung“ und kam ab Oktober 1894 zweimal wöchentlich heraus (Mi, Sa). Weitere Änderungen des Erscheinungsverlaufes erfolgten 1919 (3 x wöchentlich) und April 1928 (6 x wöchentlich). Die letzte digitalisierte Ausgabe erschien Ende 1931. Sie erschien danach aber weiter und musste erst zum 31. März 1943 eingestellt werden. Weiterlesen

Vortrag: Der Braunkohlen-Bergbau am Westerwald

Referent: Thorben Weber, Kapellenschule Eisern, In der Peeke 1, 57080 Siegen-Eisern, Freitag der 09. Januar 2026 ab 19:00 Uhr, Eintritt frei

Der Braunkohlen-Bergbau am Westerwald ist ein fast vergessener Teil der Montanregion.
Es gibt heute nur noch wenige Bergbauzeugnisse, die dem Braunkohle Bergbau zugeordnet werden können. Dies ist das gekürzte Fördergerüst der Grube Alexandria in Höhn, einer bedeutenden Grube, die an der Wende zum 20.Jahrhundert ca. 1000 Bergleute beschäftigte. Das Zechenhaus der Grube Kohlensegen, ist heute das Herborner Haus bei Gusternhain, auf der höchsten Erhebung des hessischen Westerwaldes.
Mit dem Verlust der Bergbau Relikte, geht auch das Wissen über den Braukohlen Bergbau im Westerwald in Vergessenheit.
Der Vortrag widmet sich einem hochinteressanten und bislang wenig erforschten Thema. Neben der Historie, dem Abbauverfahren wird die Wirtschaftliche Entwicklung bis zur Einstellung des Braunkohle Abbau betrachtet.
Quelle: Verein Siegerländer Bergbau

R.I.P. Ottfried Dascher (1936 – 2025)

Ottfried Dascher leitete von 1971 bis 1992 das westfälische Wirtschaftsarchiv in Dortmund und von 1992 bis 2001 das Nordrhein-Westfälische Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf.

Weitere Informationen:
– Almut Horstmann:: Erlebte Geschichten – Der Historiker Ottfried Daschner (Interview), auf: WDR 5 (31. August 2021; 22:17 min)

– Seite „Ottfried Dascher“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 15. Juli 2025, 21:33 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ottfried_Dascher&oldid=257931375 (Abgerufen: 16. Dezember 2025, 12:04 UTC)
– Karl-Peter Ellerbrock: Die Geschichte der Wirtschaft war sein Leben: Nachruf auf Ottfried Dascher (1936-2025), auf: nordstadtblogger.de, 15. Juli 2025
– Kathrin Baas: Ottfried Dascher (1936 – 2025), in Archivpflege in Westfalen-Lippe, 103 (2025), S. 68
– Matthias Meusch: Verabschiedung des Leiters des Hauptstaatsarchivs Düsseldorf Prof. Dr. Ottfried Dascher. In: Archivar. Band 55, Nr. 2, Mai 2002, S. 133–135

via Archivalia

Vom Giraffenhalssaurier bis zu Online-Spielen

LWL veröffentlicht Forschungsergebnisse zu Archäologie und Paläontologie

In seiner neuen Publikation „Archäologie in Westfalen-Lippe 2024“ zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Ergebnisse und die Methoden, mit denen Fachleute die paläontologische und archäologische Vergangenheit Westfalens erforschen. „Die Entdeckungen reichen vom Giraffenhalssaurier aus der Mittleren Trias – etwa 247 bis 235 Millionen Jahre alt – über Blei für die Römer und frühmittelalterliche Burgen bis zu Online-Spielen“, sagt LWL-Chefarchäologe Prof. Dr. Michael Rind.

85 Beiträge von 102 Autor:innen informieren über aktuelle Forschungsergebnisse und blicken auf die zentrale Ausstellungen in Westfalen im vergangenen Jahr zurück. Weiterlesen

„Untold stories – nicht alle fanden Schutz in den Bunkern!“

Einladung in das Aktive Museum Südwestfalen

Von der Zukunft der Erinnerung an das Schicksal von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern während des Nationalsozialismus in Siegen – ein neuer Lern- und Gedenkort entsteht.
Am Tag des GEH-DENKENS an den Bombenangriff auf Siegen vom 16.12.1944 wollen wir an das Schicksal von Zwangsarbeitenden in unserer Stadt erinnern. Sie waren den Bomben meist fast schutzlos ausgeliefert, da ihnen in der Regel der Zugang zu Bunkern und Schutzstollen verwehrt war.
Wir werden mit Zeitzeugen sprechen, die als Kinder erlebten, wie Zwangsarbeit ein fester Bestandteil des Alltags im Siegen zur Zeit des Nationalsozialismus war. Zeitweise war jeder dritte Bewohner Siegens ein Zwangsarbeiter oder eine Zwangsarbeiterin. Bis zu 13,5, Millionen Menschen wurden während des NS nach Deutschland zur Arbeit verschleppt. Allein in Siegen liegen fast 1000 Opfer als Zeugnis für dieses Verbrechens in unserer Vergangenheit auf Friedhöfen in der Region.
Hat das Thema einen angemessenen Raum in der regionalen Erinnerung? Wir wollen uns über die bisherige Erinnerungsarbeit der Siegener Zivilgesellschaft (z.B. THW-Jugend) zum Thema austauschen und die Pläne des Aktiven Museums für einen neuen zentralen Ort des Gedenkens und Lernens auf dem Friedhof Fludersbach (allein hier liegen über 190 Opfer) vorstellen.
Ablauf der Veranstaltung:
1. Gespräch mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen
2. Warum gibt es im Siegerland 1000 Gräber von Zwangsarbeitern? Kurze Information zur Geschichte der Zwangsarbeit im Siegerland
3. Rückblick und Ausblick (mit Kooperationspartnern): bisherige regionale Erinnerungskultur und Projektvorhaben (Lern- und Gedenkortes auf dem Gelände des Zwangsarbeiterfriedhofs Fludersbach)
Beginn: 17 Uhr (bis ca. 18.30 Uhr)
Ort: Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10, 57072 Siegen (bitte nutzen sie gerne das Parkhaus am Löhrtor mit direkter Verbindung zum Museum)

Nachtrag v. 16.12.2025: Veranstaltungsbilder: