Literaturhinweis: Gottfried Theis: Bergmannslampen –


Band 1: Die Froschlampen in und aus Westfalen. Eine Kultur-, Sozial-, Technik-, Wirtschafts- und Objektstudie“ (2025)
Umschlagtext:
„Westfälische Froschlampen – oder nach der historischen Terminologie besser: Bergmannslampen – sind in nahezu allen Grubenlampensammlungen vertreten und in den meisten Bergbaumuseen und einschlägigen Heimatstuben ausgestellt. Synonym wird die westfälische Bergmannslampe in der Sammlerterminologie fälschlich häufig als ‚Seippel-Frosch‘ angesprochen, nicht zuletzt bedingt durch eine weit verbreitete historische Katalogabbildung der Firma Wilhelm Seippel, Bochum. Doch Seippel hat keine Froschlampen für Untertage hergestellt, sondern von einem spezialisierten Zulieferer bezogen und vertrieben. Diese Studie räumt mit diesem und anderen weit verbreiteten Mythen und Mutmaßungen auf. So stellt diese Monographie den aktuellen kulturhistorischen Forschungsstand dar und beleuchtet grundlegend und erschöpfend alle Facetten des Themenbereichs. Weiterlesen

Freudenberg im Zeitgeschehen 1 (2026) erschienen

Aus dem Inhalt:
– Gerhard Berg: Geschäfte im Ortskern Alter Flecken, S. 3ff
– Friedhelm Röcher: Der alte Fußballplatz in Lindenberg, S. 15ff
– Hans-Jürgen Klappert: Es knallt und stinkt, es dampft und schabt, S. 21ff
– Bodo Hoffmann: Karl Sterzenbach, ein Freudenberger Pädagoge, S. 27ff
– Teo Shwarz: Erinnerungen an das Jahr 1944, S. 37
– Redaktion: Nordrhein-Westfalen ehrt Thomas Ijewski

Ausstellung „Zukunft mit Geschichte – 25 Jahre universi Universitätsverlag Siegen“


Anlässlich des Jubiläums lädt die Ausstellung „Zukunft mit Geschichte – 25 Jahre universi Universitätsverlag Siegen“ dazu ein, das Verlagsprogramm kennenzulernen und spannende Einblicke in die Entstehung wissenschaftlicher Publikationen zu erhalten.
Quelle: Universitätsbibliothek Siegen via instagram

History Marketing: Achenbach-Buschhütten

„WAS HABEN LEONARDO DA VINCI, DIE GUTENBERG-BIBEL UND ACHENBACH GEMEINSAM?

Das Jahr 1452
In diesem Jahr beginnt die Geschichte eines der größten Universalgenies aller Zeiten.
Es markiert den Ursprung des ersten gedruckten Buches der westlichen Welt.
Und es ist das Gründungsjahr einer kleinen Schmiede am Ferndorfbach. Weiterlesen

Vertrieben, vergessen, wiederentdeckt

Charlotte Leubuscher war eine Pionierin der Ökonomik. Sie ist die erste habilitierte Nationalökonomin Deutschlands und doch kaum bekannt. Die Universität Siegen benannte ein Gebäude nach ihr und rückt die außergewöhnliche Wissenschaftlerin wieder ins Licht.

Viele nennen es noch immer „das alte Gesundheitsamt“. Doch wer heute am Campus Unteres Schloss der Universität Siegen unterwegs ist, kommt am Charlotte-Leubuscher-Haus vorbei. Dort ist unter anderem die Plurale Ökonomik zu Hause und der Name eine bewusste Entscheidung. Angestoßen hat die Benennung 2018 ein Arbeitskreis, zu dem auch Dr. Svenja Flechtner, Juniorprofessorin für Plurale Ökonomik, gehörte. „Wir suchten eine Persönlichkeit, mit der wir uns identifizieren können“, sagt sie. Und es sei klar gewesen: Dieses Gebäude soll nach einer Frau benannt werden. „Leider gibt es in der Geschichte der Wirtschaftswissenschaften nicht so viele Frauen“, so Svenja Flechtner. Weiterlesen

VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein: Ganz besondere Gäste in Siegen Familienangehörige aus Polen, Kanada und Schottland besuchen erstmals das Grab ihres Vorfahren

Es ist ein sonniger Apriltag, als der 90-jährige Ryszard Ptaszyński aus der Stadt Leszno in Polen gemeinsam mit seiner Tochter, seinem Schwiegersohn und seinem Enkel auf dem Hermelsbacher Friedhof in Siegen steht. Zum ersten Mal besucht er das Grab seines Vaters AntoniPtaszyński (auf dem Grabstein als „Anton Ptascynski“ verzeichnet), der von den Nationalsozialisten aus Belgien zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt wurde und im Krankenhaus Bethesda in Freudenberg
verstarb. Weiterlesen

Linktipp: 1qm Lein-ein Mitmachprojekt

Das Blog des Technikuseums Freudenberg stellte das Projekt unlängst sor und berichtet laufend über den Fortgang:
Vom Saatkorn zum fertigen Leinenstoff
Die Museumssaison 2026 gibt uns neue Einblicke in die Flachsverarbeitung. Der Flachs liefert wertvolle Ressourcen für die Bioökonomie und ist mit guten und nachhaltigen landwirtschaftlichen Verfahren vereinbar. Die ganze Pflanze vom Samen bis zur Faser ist eine hervorragende Rohstoffquelle,

1qm Lein ist ein Mitmach- und Communityprojekt in Deutschland. Faserlein (Flachs) wächst in Gärten, auf Balkonen und im öffentlichen Raum. Innerhalb eines Jahres erleben wir, wie aus einer Pflanze ein Stück Leinenstoff entsteht. Von der Aussaat, über die Blüte, die Ernte, die gemeinschaftliche Verarbeitung der Pflanzenstängel zu Fasern, bis hin zum Spinnen und Weben. Mit 1qm Lein lernen wir altes Handwerk neu kennen. Wir sind Teil einer Community und machen gemeinsam neue Erfahrungen.“

Saisonauftakt am 19. April im Technikmuseum Freudenberg

„Testen, staunen, mitbieten: Schubkarren-Parcours + Versteigerung als Highlight zum Saisonbeginn“

„Das ist einer der Höhepunkte bei der Saisoneröffnung im Technikmuseum Freudenberg. Im Mittelpunkt steht ein interaktiver Schubkarren-Parcours, auf dem Besucher – Groß und Klein – aktiv werden können. Während Erwachsene eine elektrisch betriebene Schubkarre testen, gibt es für Kinder einen eigenen Slalomparcours mit Kinderschubkarren. Ergänzt wird das Programm durch eine historische 130 Jahre alte Winkelschubkarre sowie eine Charity-Auktion zugunsten des Museums. Weiterlesen