Nach der Tagung ist vor der Tagung. Das diesjährige Archivcamp des VdA- Arbeitskreises “ Offene Archive“ findet rein digital am 29. und 30. April statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich: https://archive20.hypotheses.org/10067
Schlagwort-Archiv: Digitalisierung
Online: Dritter Staatenbericht zu Kunst und Kultur
„Der Bericht aus Deutschland zeigt Errungenschaften im Kunst- und Kultursektor, die es auch nach der Corona-Pandemie dringend zu bewahren gilt. Der umfangreiche, themenübergreifende Bericht Deutschlands wurde nun als einer von über 100 Berichten von Ländern weltweit an die UNESCO in Paris übergeben. Link zur PDF: 3. Staatenbericht (2020) DEU
Im Februar hat Deutschland den Dritten Staatenbericht zur Umsetzung der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen der UNESCO in Paris übergeben. Der Bericht informiert über wesentliche Ergebnisse und Erfolge im Bereich der kulturellen Vielfalt in den letzten vier Jahren (2016 bis 2019).
Besonders hervorzuheben ist:
Deutschland stärkt die wichtige Bedeutung künstlerischer Freiheit und hat neue Maßnahmen zum Schutz von gefährdeten Kunst- und Kulturschaffenden eingeführt.
Die Förderung von Frauen, unter anderem in Führungsrollen im Kunst- und Kulturbereich, wurde durch Dialogformate und Mentoringprogramme erheblich ausgebaut.
Museen, Archive und Bibliotheken werden von Bund und Ländern bei der nachhaltigen Digitalisierung unterstützt. Weiterlesen
Suchtipp: Digitalisierte historische Berleburger Handschriften im Archivportal NRW finden
via Archivalia
Wer im Archivportal NRW nach „Ber.Hss“ mit Eingrenzung „Nur mit Digitalisat“ sucht, erhält dort 19 Treffer angezeigt, u. a. die Tagebücher des Grafen Casimir und des Grafen Grafen Ludwig des Älteren.
s. a. den Eintrag im Handschriftencensus zur Berleburger Schlossbibliothek
Virtuelle Heimatsammlungen NRW gingen online
Mit der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen im Netz: die Heimatsammlung Neunkirchen, Ostdeutsche Heimatstube, und die Ostdeutsche Heimatstube im Heimatmuseum Banfetal, Bad Laasphe

Am 18. Dezember wurde die Projektwebseite der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen www.heimatsammlungen.de freigeschaltet. Sie zeigt im Rahmen des Leuchtturmprojektes „Virtuelle Heimatsammlungen in NRW“ ausgewählt digitalisierte Gegenstände und virtualisierte Heimatsammlungen aus Nordrhein-Westfalen.
Das vom Bundesland Nordrhein-Westfalen geförderte Leuchtturmprojekt der Kulturstiftung dient der Bewahrung des aus Mittel-, Ost– und Südosteuropa mitgebrachten deutschen Kulturguts und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung der Geschichte und Kultur der Deutschen im östlichen Europa. Für die Umsetzung des Projekts setzte sich nachhaltig besonders Heiko Hendriks, NRW-Landesbeauftragter für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern, ein. Weiterlesen
„Siegerländer Intelligenz-Blatt“ ist online einsehbar

Eine Ausgabe des Siegerländer Intelligenz-Blattes vom 7. Januar 1831, die Vorläufer-Zeitung ist ab sofort kostenlos online einsehbar. (Screenshot: Stadt Siegen)
„Es freut uns sehr, mit der Online-Stellung des Siegerländer Intelligenz-Blattes über das Zeitungsportal NRW einen ersten Schritt in Richtung einer digitalen Benutzung unserer Archivbestände gegangen zu sein“, betont Stadtarchivar Dr. Patrick Sturm. Das Siegerländer Intelligenz-Blatt sei als zentrale Siegener Zeitung auch mit überregionaler Bedeutung eine wichtige Quelle für die historische Forschung zum 19. Jahrhundert. Weiterlesen
ARD Retro startet heute in der ARD Mediathek
u. a. mit der Reportage „Erzbergbau im Siegerland“ aus dem Jahr 1961
Zum UNESCO Welttag des Audiovisuellen Erbes am 27. Oktober 2020 stellen die ARD-Sender und das Deutsche Rundfunkarchiv Tausende zeitgeschichtlich relevante Videos frei zugänglich ins Netz. Im Fokus stehen regionale und aktuelle Fernsehproduktionen aus der Zeit vor 1966. Sie sind künftig unter dem Label ARD Retro in der ARD Mediathek zu finden. Die Videos sind zeitlich unbegrenzt verfügbar, lassen sich verlinken und perspektivisch auch in eigene Webseiten einbinden. Weiterlesen
„WissensWandel“ für Archive und Bibliotheken
Kulturstaatsministerin Grütters: „Digitale Angebote sichern kulturelle Teilhabe“
Für die Digitalisierung in Bibliotheken und Archiven stellt Kulturstaatsministerin Monika Grütters zehn Millionen Euro aus dem Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR bereit. Öffentlich zugängliche Bibliotheken und Archive in kommunaler, kirchlicher, freier oder sonstiger nichtstaatlicher Trägerschaft können aus der Förderlinie „WissensWandel“ Mittel erhalten, um ihre digitalen Angebote stärker auszubauen, ihre Medienbestände weiter zu digitalisieren sowie neue Formate zur digitalen Nutzung und Wissensvermittlung zu entwickeln.
Die Staatsministerin für Kultur und Medien erklärt dazu: „Bibliotheken und Archive sind wichtige Akteure in unserer Kulturlandschaft, weil sie uns den Zugang zu unserem schriftlichen Kulturerbe und zu verlässlichen Informationsquellen eröffnen. Mit ihren generationenübergreifenden Angeboten tragen sie außerdem vielfach zur kulturellen Teilhabe in der Stadt und in ländlichen Räumen bei. Zugang und die Erschließung von Wissen wandeln sich jedoch stark und werden digitaler. Nachdem die Bibliotheken und Archive durch die Schließungen infolge der Corona-Pandemie nicht oder nur eingeschränkt nutzbar waren, unterstützen wir sie mit unserem Förderprogramm dabei, ihr Angebot unabhängig von Öffnungszeiten zugänglich zu machen und damit auch die kulturelle Teilhabe in Zeiten der Krise zu sichern.“ Weiterlesen
Online: Paul Klimpel: „Handreichung Kulturelles Erbe digital – Eine kleine Rechtsfibel“
„Kunst- und Kulturinstitutionen beschäftigen sich zunehmend mit der Digitalisierung ihrer Sammlungen, auch und gerade im Angesicht der Pandemie 2020. Dabei spielen nicht nur technische und organisatorische Fragen eine Rolle, vor allem rechtliche Aspekte führen oft zu Unsicherheit bei der digitalen Zugänglichmachung der Daten.
Um diesen Unsicherheiten kompakt zu begegnen, gibt digiS die “Rechtsfibel” in Zusammenarbeit mit iRights und Paul Klimpel als Autor heraus. Darin werden unter anderem konkrete Fragen des Urheberrechts zu verschiedenen Objektgattungen, Lizenzfragen, Persönlichkeitsrecht und Datenschutz, die Online-Präsenation von Digitalisaten und zur Archivierung behandelt.
Die Handreichung soll Mitarbeiter*innen in Kultur(-erbe)einrichtungen ermutigen, sich mit den rechtlichen Fragen bei der Digitalisierung auseinanderzusetzen, indem sie die vielen Facetten dieses Bereichs verständlich darstellt.
Sie können die Handreichung in der aktuellen Fassung hier herunterladen unter: Rechtfibel 2020
Falls Sie die Handreichung zitieren wollen, verlinken Sie bitte nicht direkt auf das Dokument, sondern mittels DOI auf diese Seite: https://doi.org/10.12752/2.0.004.0
Eine Printversion können Sie bei epubli bestellen unter: https://www.epubli.de/shop/buch/Kulturelles-Erbe-digital—Eine-kleine-Rechtsfibel-Paul-Klimpel-9783752987645/102449“
Quelle: Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS), Wissenwertes
Linktipp: Heimatmuseum Erndtebrück: Videotour durch die Räume
Auf dem youtube Kanal des Heimatmuseum Ernstebrück, einem der größten Museen seiner Art in Südwestfalen, sind bis jetzt 3 Videos erschienen:
1) Küche:
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Stadtarchiv Siegen ermöglicht „Blick in die Bestände“

Das Siegener Stadtarchiv ermöglicht Besuchern der städtischen Homepage jetzt mit einem neuen Online-Angebot, Einsicht in sein Inventar zu nehmen: Mit dem „Blick in die Bestände“ wird jeden Montag ein besonderes Einzelstück aus dem Archiv vorgestellt. „Ziel ist es, einen Eindruck der Vielfalt des Kulturgutes der Stadt Siegen und ihrer Geschichte zu vermitteln“, wie Siegens Stadtarchivar Dr. Patrick Sturm erläutert.
Zu den Beiträgen gehört beispielsweise ein Feldpostbrief aus dem Ersten Weltkrieg, den ein Siegener an seine Familie adressiert hat. Der mit Bleistift auf Karopapier geschriebene Brief aus dem Jahr 1915 beschreibt, wie sich die Lage am östlichen Kriegsschauplatz aufgrund einer Cholera-Epidemie entwickelt. Ein weiterer Beitrag zeigt den handgezeichneten Grundriss des Oberen Schlosses aus dem Jahr 1802, außerdem erfahren die Besucherinnen und Besucher online etwas über das älteste Dokument im Bestand des Stadtarchivs. In den kommenden Wochen werden weitere Schlaglichter, unter anderem auf die Grundsteinlegungsurkunde der Synagoge, das Kollektenbuch der Hohen Schule und die Chronik des TV Jahn Siegen, geworfen. Erreichbar ist die neue Angebot unter www.siegen.de/stadtarchiv.

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