Tag der Archive 2012: Ein Flugzeugabsturz 1975

Die Geschichte dieses Bildes

Am 5. Januar 1975 stürzt eine Cessna 182 auf dem Weg von Salzburg in das Siegerland ab. Der letzte Funkspruch um ca. 17:45 Uhr durch den Eigner und den Pilot des Sportfliegers lautete:“ Kraftstoff neigt sich dem Ende zu!“. Die Kreispolizei wird informiert und macht sich quer durch das infrage kommende Gelände auf die Suche, kann jedoch das Flugzeug nicht finden. Erst am nächsten Morgen wird das zerstörte Wrack durch einen Polizeihubschrauber entdeckt. Leider kommt für alle Insassen, die Familie Höfer aus Mudersbach und den Fluglehrer und Piloten Willi Berkel aus der Schweiz, jede Hilfe zu spät. Über die Absturzursache gibt es in der Folge eine Menge Gerüchte und Vermutungen. Sogar der „Spiegel“ erwähnt diesen Unfall im August 1975 in einem Beitrag über die in diesem Jahr auffällig hohe Zahl an Sportfliegerunfällen.

Quelle: Rhein-Zeitung, 7.1.1975, 9.1.1975
Recherche und Text: Anna Schulz/Dagmar Spies (Auszubildende/Umschulung FAMI)

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Aus der Forschungswerkstatt des Kreisarchivs: Landrätebiographien

Die Biographien der Landräte und Oberkreisdirektoren des Kreises Siegen-Wittgenstein sowie der beiden Altkreise Siegen und Wittgenstein sind ureigenstes Forschungsgebiet des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein. In der Regel liegen die Forschungsergebnisse als stichwortartige Datenblätter vor. Als Beispiel folgt das Datenblatt des ersten bekannten Landrates des Kreises Wittgenstein nach dem Zweiten Weltkrieg: Carl Nacken.

 

Karl Albert von Rumohr. Eine Beamtenkarriere.

Vom Wittgensteiner Landrat zum Chef des Bundesausgleichsamtes. 

Karl Albert von Rumohr wurde am 27. Dezember 1900 im schlesischen Oppeln geboren. Über seine Kindheit ist nichts bekannt. Ostern 1917 legte er sein Abitur am humanistischen Gymnasium in Hildesheim ab. Den ersten Weltkrieg erlebte er von Juni 1917 bis  Dezember 1918 als Kanonier. Weiterlesen

Stadtarchiv Siegen: Historische Fachwerkhäuser in der Altstadt

Kunst und Literatur im stilvollen Ambiente: Das Ladengeschäft der Buchhandlung Montanus wies eine besonders schmucke Fachwerkverzierung auf. Undatierte Aufnahme, um 1940 ((Stadtarchiv  Siegen, Bestand Fotosammlung, Fo 1790)Fachwerkhäuser baute man vor allem „aus Liebe zur Heimat“, wie es der Duisburger Ingenieur W. Krämer 1914 noch formuliert hatte. Und dennoch assoziieren viele Siegenerinnen und Siegener heutzutage ihre Heimat längst nicht mehr mit den Bauten aus Flechtwerk und Lehm, wie sie unter dem Krönchen bis Ende des Zweiten Weltkrieges zu finden waren. Weiterlesen