Spurensuche: Euthanasie-Opfer im Kreisgebiet

Stefan Kummer will Opfern der NS-„Euthanasie“ ein Gesicht geben

An die hundert Menschen aus Siegen und Wittgenstein wurden im Zuge des nationalsozialistischen Krankenmordes umgebracht. Stefan Kummer folgte in Archiven den Menschen, die mutmaßlich während des Zweiten Weltkrieges zu Opfern der NS-„Euthanasie“ wurden. In seiner Magisterarbeit befasst sich der Münsteraner Student mit den Schicksalen dieser Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung oder Krankheit als „lebensunwert“ eingestuft wurden. Weiterlesen

Ausstellungen zur Siegener Unigeschichte verlängert

Aufgrund des großen Interesses werden beide Ausstellungen – sowohl die Ausstellung „40 Jahre Frauen an der Universität Siegen“ des Gleichstellungsbüros als auch die Präsentation „40 Jahre Universität Siegen“ des Uniarchivs – in der Universitätsbibliothek Siegen um drei Wochen bis zum 3. August verlängert .

Archivisches Sammlungsgut: Wappenteller

Guß-Wandteller (Durchmesser: 14,5cm), von Buderus hergestellt, mit dem Wappen des Altkreises Siegen (links blaues Haubergsmesser knipp und eine blaue, rot brennendeGrubenlampe, rechts 7 goldene Längsschindeln ein goldener rotbewehrter (nassauischer) Löwe auf blauem Grund)  aus dem Sammlungsbestand des Kreisarchivs. Weiterlesen

„Siegerländer Vorfahren des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau“

Im Rahmen der Sitzung der familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein stellt Karl Heinz Gerhards „Siegerländer Vorfahren des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau“ vor. Die Sitzung findet Freitag, den 13. Juli um 20:00 in Siegener Haus der Kirche (Burgstr.) statt.

Hedwig Finger (1899 – 1974)

 – die erste CDU-Landtagsabgeordnete aus Siegen und eine entschiedene Friedensaktivistin.

Werdegang
Am 5. Januar 1899 wurde Maria Elisabeth Hedwig Schwunk als Tochter eines katholischen Tabakwarenhändlers[1] in Siegen geboren.[2] Sie besuchte in Siegen die Katholische Volksschule und anschließend die Handelsschule. [3] Fünf Jahre arbeitete sie als Kontoristin.[4] Zu dieser Zeit wohnte sie auf dem Hainer Weg 2.[5] 1923, am 10. April, heiratete sie Schneidermeister Engelbert Johann Josef Finger in Siegen.[6] Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor.[7] Ab etwa 1940 wohnt die Familie in der Gustav-Mevissen-Str. 21.[8] Zusammen mit ihrem Mann, betrieben sie das Bekleidungshaus für Herren Josef Finger (Marburger Tor 13). Hedwig Finger unterstützte ihn im Laden.[9] Dieses Haus wurde allerdings von den letzten Kriegsbomben getroffen und nach dem Krieg nicht mehr wieder aufgebaut.[10]

Sie engagierte sich in der Caritas und war ab 1930 deren Vorsitzende.[11] Von 1923 bis 1933 war Hedwig Finger Mitglied in der Zentrumspartei.[12] Weiterlesen

Konferenz „Wachse hoch, Oranien!“

„Auf dem Weg zum ersten König der Niederlande:
Erbprinz Wilhelm Friedrich als regierender deutscher Fürst“
28. – 30. August 2012 in Fulda

„….Die Konferenzbeteiligten wollen das historische Faktum eines vier Jahre währenden oranisch-nassauischen deutschen Streu-Staats daraufhin befragen, ob es sich als Ausgangspunkt für eine zukünftige Hineinnahme der Städte Fulda, Höxter (Corvey), Dortmund und Weingarten in die niederländisch-deutsche touristische Unternehmung Oranierroute [Freudenberg, Hilchenbach, Siegen liegen bereits an dieser Route, d. Verf.] eignen würde.
Diese 2400 km lange Ferienstraße erstreckt sich von Amsterdam kommend durch die Niederlande sowie Nord- und Mitteldeutschland und führt zum Ausgangspunkt zurück. Stationen der Oranierroute sind Städte und Regionen, in denen die Geschichte des Hauses Oranien-Nassau verortet werden kann. …..“

Quelle: Flyer_Oranien_Druck

Vom Nachwuchsorchester zur Südwestfälischen Philharmonie.

Die Geschichte von 1957 bis 1997

Orchestergeschichte 1957 bis 1997: Orchestergeschichte 1957bis1997.Wolf

Zur Frühgeschichte des Siegerlandorchesters: s. http://www.slideshare.net/siwiarchiv/wolfgang-haupt-frhes-siegerlandorchester

s.a. zur Kultur im Siegerland zwischen 1945 und 1948: https://www.siwiarchiv.de/?p=1274

Ausstellung „Das Buch eine Erfolgsgeschichte“

Museum Wilnsdorf, 04.07.2012 – 09.09.2012

Bücher sind allgegenwärtig. Sie begegnen uns zuhause, in Schule und Kindergarten, in Büro und Geschäft. Form und Inhalt sind schier keine Grenzen gesetzt, Bücher können lästig und verhasst sein, viel geliebt und zerlesen, ehrwürdig oder anstößig. Bücher gehören zum alltäglichen Leben. Und selbst für jemanden, der nicht gerne liest, sind sie Teil seiner Umwelt; sie sind einfach selbstverständlich – heute. Weiterlesen