Vor 40 Jahren:

Am 20. Juli 1972 starb Friedrich Flick in Konstanz.

Forschungsarchiv Flick im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv

Dies soll hier Anlass sein, das Forschungsarchiv Flick vorzustellen. Der Dank gilt Björn Berghausen, Leiter des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e. V., für die beiden Bilder – das Porträt E. Flicks ist übrigens eine Erstveröffentlichung – und für die Erlaubnis den nachstehenden Text hier verwenden zu dürfen.
Das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv (BBWA) übernahm 2010 vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena das Forschungsarchiv Flick. Es ist aus dem Forschungsprojekt „Flick im 20. Jahrhundert“ hervorgegangen, das von Dagmar Ottmann, einer Enkelin von Friedrich Flick, ermöglicht und von Prof. Dr. Norbert Frei mit einem Team von Mitarbeitern bearbeitet wurde. Der Jenaer Historiker stellt diese einzigartige Sammlung zur Wirtschafts- und Zeitgeschichte dem BBWA zur Verfügung, weil Berlin bis 1945 Sitz der Flick-Konzernzentrale war. Das Archiv bildete die Grundlage für das im vergangenen Jahr erschienene Buch von Norbert Frei/Ralf Ahrens/Jörg Osterloh/Tim Schanetzky „Flick. Der Konzern, die Familie, die Macht“ und die zweiteilige Fernsehdokumentation „Flick“, die kürzlich von arte und der ARD ausgestrahlt worden ist. Weiterlesen

Exponate zu Johann Georg Hinsberg

Landwirtschaftsmuseum Hof Espe, Bad Berleburg
18. Juli 2012, 14 – 18 Uhr

Der Pfarrer und Regionalhistoriker Johann Georg Hinsberg (geb. 14 November 1862 in Darmstadt, gest. 25 Oktober 1934 in Berleburg) hat sich in Berleburg und Wittgenstein einen Namen als besonders volksnaher und populärer Seelsorger gemacht. Weiterlesen

Literatur: „Entwicklung der staatlichen Bodendenkmalpflege in den preußischen Provinzen Rheinland und Westfalen“

Mit seiner Dissertation „Die Entstehung und Entwicklung der staatlichen Bodendenkmalpflege in den preußischen Provinzen Rheinland und Westfalen“ präsentiert Stefan Kraus erstmalig einen zusammenfassenden Überblick zur Archäologie und Bodendenkmalpflege in der Rheinprovinz vom frühen 19. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.

Beleuchtet wird die Geschichte der Bodendenkmalpflege in den beiden westlichen preußischen Provinzen sowie Lippe-Detmold von 1819 bis 1945, unterteilt in vier historische Zeitabschnitte: das 19. Jahrhundert bis zur Reichsgründung 1870/71, die Kaiserzeit bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs, die Kriegszeit und die Weimarer Republik, sowie die nationalsozialistische Zeit von 1933 bis 1945. Ein Ausblick reicht bis in die 1950er Jahre. Weiterlesen

Jüdische Genealogie: Tagungsband zum 7. Detmolder Sommergespräch erschienen.

Jüdische Genealogie im Archiv, in der Forschung und digital
Quellenkunde und Erinnerung
Bettina Joergens (Hg.)
Veröffentlichung des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 41
230 Seiten, Broschur, 24,95 €
ISBN 978-3-8375-0678-5

Jüdische_Genealogie_2011

 

“Köln verdankt Siegerländern den Erhalt der Archivschätze”

Westdeutscher Archivtag 1964 in Siegen

Der Westdeutsche Archivtag war eine aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg stammende jährliche  Zusammenkunft der Archivierenden aus den Ländern Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz sowie der angrenzenden Gebiete.[1] In der Nachkriegszeit hatte er in Köln (1961), Koblenz (1962) und Wiesbaden (1963) stattgefunden.[2] 1964 richtete das 50.000 Einwohner zählende Siegen die Veranstaltung aus.
Auf Einladung des Stadtarchivs Siegen waren am 23. Mai d. J. über 50 Archivare[3] aus dem Gebiet zwischen Münster und Speyer gekommen.  Bei der Begrüßung sprach Karl Eckmann, Oberbürgermeister der Stadt  Siegen, im Oraniersaal des Oberen Schlosses, zu den Gästen zur Bedeutung dieser Fachtagung: Weiterlesen