Ausgabe Nr. 21/2012 der »Archivmitteilungen« der westfälischen Kirche online

archivmitt212012Sie gibt Einblicke in die vielfältige Arbeit des Landeskirchlichen Archivs. Das Archiv versteht sich als Kompetenzzentrum, Netzwerk und Lernort für die quellengestützte Arbeit innerhalb und außerhalb der kirchlichen Verwaltung. Die neue Ausgabe der Archivmitteilungen vereint daher Berichte aus der haupt- wie auch ehrenamtlichen Archivpflegearbeit in der Landeskirche, aus der historischen Forschung und Bildungsarbeit, aus der Zusammenarbeit mit verschiedenen institutionellen Partnern sowie aus der Öffentlichkeitsarbeit des Landeskirchlichen Archivs. Die Vorstellung der jüngst bearbeiteten Archivbestände und der dementsprechend neu erstellten Findbücher dokumentiert, welch‘ bedeutende Archivbestände aus ganz Westfalen gleichsam den Schatz und das institutionelle Langzeitgedächtnis der Evangelischen Kirche bilden. Einige kirchengeschichtliche Beiträge führen zudem anschaulich vor Augen, welche Ergebnisse die Auseinandersetzung mit archivischen Quellen innerhalb und außerhalb der Universität hervorbringen kann. Mit dieser Ausgabe der Archivmitteilungen konnte die Erarbeitung der Übersicht über die verfilmten Kirchenbücher der westfälischen Kirche abgeschlossen werden. Unterdessen ist bereits der nächste mediale Fortschritt geschehen: Die Kirchenbuchverfilmungen sind digitalisiert worden und können im Lesesaal des Landeskirchlichen Archivs am Bethelplatz 2 in Bielefeld-Bethel an PC-Arbeitsplätzen eingesehen und genutzt werden.
Die »Archivmitteilungen« können beim Archiv bezogen werden. Sie werden in Kürze aber auch im Volltext zum Download als PDF-Datei zur Verfügung stehen.
Regional relevantes findet sich in Hermann-Ulrich Koehn Beitrag über die Hauptvorlagen für die westfälischen Synoden sowie bei den Vorstellungen der neuen Findbücer (Ev. Kirchengemeinde Ferndorf, Sammlung Erich Stoffers, Wittgensteiner Findbücher).

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Denkmalpflege in Westfalen-Lippe Heft 01/13 online

denkmalpflege0113Inhaltliche Schwerpunkte sind die Themen „Denkmalschutz und Eigentum“ und „Schlossplatz – Hindenburgplatz – Neuplatz in Münster“. Ferner wird der neue Ansprechpartner für die praktische Denkmalpflege im Kreis Siegen-Wittgenstein, Dipl. Ingenieur Christian Steinmeier, vorgestellt (S. 48).

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Literaturhinweis: „Pietistische Anfänge um 1700 in Nassau-Siegen.“

Unireden6Lindner-Jarchow, Kordula (Red.): Pietistische Anfänge um 1700 in Nassau-Siegen. Laudationes und Vortrag anlässlich der Ehrenpromotion von Ulrich Weiß am 11. Mai 2011, Auditorium Maximum Universität Siegen, Siegener Universitätsreden 6, Siegen, 1. Aufl.  2013, 49 S.

Inhalt:
Annette Kurschus: Grußwort, S. 7
Georg Plasger: Laudatio, S. 9
Ulrich Weiß: „[…] aber die Frau Diesterwegin das Präsidium führen“. Pietistische Anfänge um 1700 in Nassau-Siegen, S. 15
Anmerkungen, S. 41

Quelle: http://d-nb.info/1032360658/04 Weiterlesen

Bilder von Reinhold Köhler

als große Schenkung an die Kunstsammlung des Kreises Siegen-Wittgenstein
koehler
Eine besondere Schenkung erhielt jetzt die Kunstsammlung des Kreises Siegen-Wittgenstein von Jemandem, der weiß, wie man Kunst sammelt: Barbara Lambrecht-Schadeberg, Mäzenin und Kennerin mit großer Leidenschaft für Kunst der Gegenwart erwarb vor 2 Jahren einige Werke des Siegener Künstlers Reinhold Köhler. Weiterlesen

Denkmal des Monats April 2013: Schieferschaubergwerk Raumland

Quelle: Homepage Schieferschaubergwerk Raumland

Quelle: Homepage Schieferschaubergwerk Raumland

„Die Anfänge des Schieferabbaus in Raumland reichen mehr als 450 Jahre zurück. In der Blütezeit dieses für unsere Region bedeutenden Industriezweiges fanden in bis zu 12 Gruben in und um Raumland rund 450 Beschäftigte über Generationen hinweg Arbeit und Brot.

Die erste Erwähnung der Raumländer Schiefergruben ist durch eine Kirchenrechnung der Gemeinde Raumland aus dem Jahre 1606 belegt. In dieser Zeit kann man jedoch noch nicht von einem „echten“ Schieferbergbau sprechen. Bei einzelnen in Aussicht gestellten Aufträgen wurde jeweils eine Konzession bei der gräflichen Kanzlei erworben. Der Abbau des Schiefers erfolgte im Tagebau. Erst im 19. Jahrhundert ging man zum Stollenbau über. Dieses Jahrhundert brachte auch eine weitere grundsätzliche Änderung im Wittgensteiner Bergbau. Jetzt bildeten sich Unternehmergruppen, die Schieferbrucharbeiter im festen Lohnverhältnis beschäftigten. Die Grube „In der Delle“ wurde im Jahre 1860 mit Genehmigung der Gemeinde Raumland von den Herren Gernand aus Dotzlar und Grebe aus Raumland angelegt. Die Grube arbeitete  mit Unterbrechungen noch bis in das Jahr 1924. Weiterlesen