20. Mai 2014, 19:30
Hilchenbach, Wilhelmsburg, Trauzimmer
Dr. Erwin Isenberg spricht auf der Mitgliederversammlung des Hilchenbacher Geschichtsvereins vor Eintritt in die Tagesordnung.
20. Mai 2014, 19:30
Hilchenbach, Wilhelmsburg, Trauzimmer
Dr. Erwin Isenberg spricht auf der Mitgliederversammlung des Hilchenbacher Geschichtsvereins vor Eintritt in die Tagesordnung.
Der Termin für die nächste Sitzung des Arbeitskreises „Historische Wege“ des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein e.V. ist Montag, 19. Mai 2014 um 17:30 Uhr im Raum 206 des Kulturhaus Lÿz, St. Johann-Str. 18, 57074 Siegen.
Die Teilnehmer des Arbeitskreises werden rechtzeitig mit den Tagesordnungspunkten dazu benachrichtigt.
Interessierte Personen bitten wir sich in der Geschäftsstelle anzumelden.
Spaziergänge in die Vergangenheit Siegens – Geschäfte jüdischer Eigentümer in der Oberstadt.
So. 18.05.2014, 15:30, Klaus Dietermann, 5 €
Mit der Anbindung der Stadt Siegen an das Eisenbahnnetz nach Hagen und Köln im Jahr 1864 gelangten erstmals verstärkt jüdische Händler und Geschäftsleute in unsere Stadt. Ihre Geschäfte erstreckten sich vom Marburger Tor über den Markt, die Kölner Straße bis zur Bahnhofstraße. Das friedliche Zusammenleben endete mit der »Arisierung« der Geschäfte nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten.
Treffpunkt: VHS-Eingang am KrönchenCenter
Ende: Bahnhofstraße
Quelle: Stadt Siegen, VHS Programm

Vortrag von Architekt Cristian Heuchel von O & O zum Neubau des Landesarchivs NRW bei dessen Einweihung. Foto: Ulrich Soénius (RWWA) via Facebook
Nachdem der Lesesaal bereits am 5. Mai eröffnet worden war, hat gestern Ute Schäfer, Kultusministerin des Landes NRW, das Landesarchiv offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Weiterlesen
Termin: 17. Mai 2014, 15:00
Ort: Bad Berleburg, Treffpunkt: Friedhofsparkplatz am Sengelsberg (bei schlechtem Wetter Treffpunkt: Friedhofskapelle)
Kosten: 3 €
Leitung Hartmut Weidt
Wer kennt schon diesen Teil des städtischen Friedhofs, auf dem die Gräber des Sayn-Wittgenstein-Berleburgischen Grafen – und Fürstenhauses aus dem 18. bis 20. Jahrhundert zu sehen sind?
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm 2014
Donnerstag, 15. Mai:
19:00 bis 20:30 Uhr
„Kleinen Kreishaus“ am Berufskolleg in Bad Berleburg
Spätestens beim nächsten Vereinsjubiläum beginnt die große Suche: Wie war das damals noch? Wer kann sich erinnern? Gibt es noch Zeitzeugen, die man fragen kann? Gerade in solchen Situationen profitiert man ungemein, wenn man auf ein gut geführtes Vereinsarchiv zurückgreifen kann. Wie man ein Vereinsarchiv aufbaut und was man dabei bedenken muss, ist Thema eines Seminars, das der Ehrenamtservice des Kreises Siegen-Wittgenstein anbietet. Referent ist Kreisarchivar Thomas Wolf.
Das Vereinsarchiv soll die rechtlich wichtigen und geschichtlich relevanten Unterlagen eines Vereins sichern und nutzbar machen. Das Archiv dokumentiert dauerhaft das Vereinsleben für die Nachwelt. Nach einer kurzen Einführung wird Thomas Wolf die Möglichkeiten, das Archivgut zu erfassen und zu erschließen, darstellen. Er gibt einfache Tipps zur Behandlung von geschädigtem Archivgut genauso wie Informationen zu den erforderlichen Raum- und Klimabedingungen. Die Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Archivierung werden diskutiert, Kooperationsmöglichkeiten aufgezeigt.
Anmeldungen für dieses Seminar nimmt der Ehrenamtservice des Kreises Siegen-Wittgenstein entgegen, Telefon: 0271 333-2310.
Quelle: Pressemitteilung des Kreises Siegen-Wittgenstein, 9.5.2014
Hunderte von Zuschauern versammelten sich am Samstag, 3. Mai 2014, am Kölner Tor, um das Event mitzuerleben. „MauerSchauer“ hatte die Gesellschaft für Stadtmarketing Siegen ihre Veranstaltung benannt. Und gespannt verfolgte das Publikum, wie Christian Kaiser in unglaublicher Präzision und Geschwindigkeit Siegener Stadtansichten auf die Leinwand zauberte. Seine Performance war gleich in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich. Denn das Material, mit dem Christian Kaiser arbeitet, ist feinster Kieselsand. Diesen streut und träufelt er auf eine Glasfläche. Mit den Fingern, feinsten Pinseln und breiten Spachteln modelliert er alsdann seine Motive auf der planen Fläche. Weiterlesen
Freitag, 9. Mai, 20 Uhr,
Siegen, Haus der Kirche, Burgstraße 21
Gerhard Moisel berichtet vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins (SHGV).
Qulee: Homepage des SHGV
– Zur Wiederauffindung einer wichtigen Handschrift zur mittelalterlichen Geschichte im Raum Siegen-Wittgenstein und Marburg-Biedenkopf“
Donnerstag, den 15.05.2014, um 19.30 Uhr
Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs Siegen, KrönchenCenter, Markt 25, 57072 Siegen. Eintrittspreis: 3,00 Euro
Am Vorabend der Französischen Revolution, als die moderne Geschichtswissenschaft noch in den Kinderschuhen steckte, veröffentlichte der Mainzer Kirchen- und Landeshistoriker Stephan Alexander Würdtwein eine große Zahl mittelalterlicher Handschriften zur Geschichte des Erzbistums Mainz, zu dessen Sprengel im Mittelalter auch Siegerland und Wittgenstein gehörten. Darunter befand sich auch ein in mehreren Auszügen wiedergegebenes Sendregister des Archidiakonatsbezirks Amöneburg aus dem 15. Jahrhundert. Bei dem Send (von Synode) handelte es sich um eine jährlich stattfindende Zusammenkunft der Angehörigen einer Pfarrei, bei der der Archidiakon als Vertreter des Bischofs den Vorsitz führte.
Da dieses Sendregister zahlreiche Ortsnamen der Region enthält, zog es früh die Aufmerksamkeit verschiedener Historiker des 19. und 20. Jahrhunderts auf sich (z.B. Achenbach, Philippi, Bald, Böttger). Weiterlesen
Festansprache Landrat Manfred Müller, Kreis Paderborn, zu 30 Jahre AKKA – Arbeitskreis nordrhein-westfälischer Kreisarchive.
Heft 4/2014 der Verbandszeitschrift des Landkreistages Nordrhein-Westfalen gibt die engagierte Rede des Paderborner Landrates auf den Seiten 137 bis 140 wieder. Zur Bedeutzung der Archive formulierte Müller programmatisch (S. 139):
“ …. Archive rechnen sich nicht, aber sie zahlen sich aus, denn die Bewahrung des historischen Erbes leistet einen gewichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Kommunalpolitik. In diesem Sinne sind Kreisarchive nicht nur „Gedächtnis der Verwaltung“, sondern darüber hinaus „Gedächtnis des Kreises“. Sie sind Kompetenzzentren für Aktenmanagement und Geschichtsdokumentation, sie sind das demokratisch verfügbare kulturelle Gedächtnis einer Region, sie sind Informationsspeicher für Verwaltung, Politik und Presse, vor allen Dingen aber sind sie moderne Dienstleistungs- und Serviceeinrichtung für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis. …“
Mit einem persönlichen Appell, der den archivrechtlichen Auftrag der Zugänglichmachung erfreulich weit auslegt, forderte er schließlich die Archive auf, sich als Impulsgeber bei der politischen Aufgabe der (regionalen) Identitätsbildung aktiv zu beteiligen (S. 140): Weiterlesen