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Rundgang zu Stolpersteinen in Hilchenbach
Di. 09.11.2021, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

Im Rahmen der Gedenkveranstaltungen „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ erinnert Hilchenbach an ehemalige jüdische Mitbürger*innen.
Nur ein paar Jahrzehnte lang hat jüdisches Leben in Hilchenbach gedauert. Die letzten Personen jüdischen Glaubens waren Gerti Holländer und ihr 10-jähriger Sohn Lothar, beide mussten am 28.02.1943 ihren Heimatort verlassen. Dann hieß es offiziell: „Hilchenbach ist judenrein“! In dieser kurzen Zeitspanne sind dennoch Spuren und Erinnerungen zurückgeblieben, an die wir bei einem Rundgang gedenken wollen. Die ehemaligen Wohnstätten, früherer Beetsaal sowie der jüdische Friedhof sind Ziele dieses Erinnerns. Auch heute noch gibt es Verbindungen zu Nachfahren einiger Hilchenbacher Juden.
Wir treffen uns hinter dem Bahnhof Hilchenbach, Mühlenweg 25 und gehen von dort aus Richtung Marktplatz und weiter zum jüdischen Friedhof. Männliche Teilnehmer sollten an eine Kopfbedeckung denken.
Die kostenlose Veranstaltung wird von der Volkshochschule Siegen-Wittgenstein in Zusammenarbeit mit der Touristikinformation Hilchenbach angeboten und von der beliebten Gästeführerin i.R. Rosel Six durchgeführt.
Quelle: Kreis-VHS Siegen-Wittgenstein, Programm
siwiarchiv-Monatsstatistik Oktober 2021
- Wie viel Verkehr herrschte im Oktober auf siwiarchiv?
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siwiarchiv-Statistik: 18.10. – 31.10.2021

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Ausstellungstipp: „Here We Are! Frauen im Design 1900 – heute“
bis zum 6. März 2022, Vitra Design Museum, Weil am Rhein

Installationsansicht »Here We Are! Frauen im Design 1900 – heute« mit Wurfpuppe und Schiffbauspiel vom Alma Siedhoff-Buscher, © Vitra Design Museum, Foto: Christoph Sagel © VG Bild-Kunst, Bonn
2021
„Ob als Gestalterinnen von Möbeln, Mode oder Industrieprodukten, als Innenarchitektinnen oder Unternehmerinnen – Frauen haben entscheidende Beiträge zur Entwicklung des modernen Designs geleistet. In den Geschichtsbüchern des Designs kommen sie jedoch viel seltener vor als Männer. Mit »Here We Are! Frauen im Design 1900 – heute« will das Vitra Design Museum dazu beitragen, dies zu ändern. Die Ausstellung präsentiert Gestalterinnen der letzten 120 Jahre und erzählt vor dem Hintergrund des Kampfs um Gleichberechtigung eine neue, vielstimmige Designgeschichte. Gezeigt werden
Werke von rund 80 Designerinnen, darunter Protagonistinnen der Moderne wie Eileen Gray, Charlotte Perriand, Lilly Reich oder Clara Porset, Unternehmerinnen wie Florence Knoll und Armi Ratia, aber auch weniger bekannte Persönlichkeiten wie die Sozialreformerin Jane Addams. Zeitgenössische Positionen werden durch Designerinnen wie Matali Crasset, Patricia Urquiola, Julia Lohmann oder das Kollektiv Matri-Archi(tecture) vertreten und führen BesucherInnen in die Gegenwart und Zukunft. Weiterlesen
5.000 historische Ansichten aus dem Sauerland online
LWL-Medienzentrum baut sein digitales Bildarchiv weiter aus. Mit 153 Aufnahmen aus dem Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein

Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, Sammlung Grobbel Nr. 231
Das Bildarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen hat eine große Postkartensammlung digitalisiert und vor wenigen Tagen über seine Online-Datenbank zugänglich gemacht. Die Fotografien stammen aus dem Postkartenverlag Josef Grobbel. Buchbinder und Fotograf Josef Grobbel (1848-1932) eröffnete 1872 zunächst ein Schreibwarengeschäft im sauerländischen Bad Fredeburg, aus dem später der traditionsreiche Verlag hervorging.
Der Verlag produzierte unter anderem zwischen 1910 und 1980 eine Vielzahl von Postkarten mit Motiven aus dem Sauerland. Darunter auch reichlich Auftragsarbeiten von Pensionen, Gaststätten, Hotels und sonstigen touristischen Betrieben. Das Postkarten-Archiv der Firma Grobbel bildet somit die touristischen Strukturen und deren Entwicklung im Sauerland über mehrere Jahrzehnte hinweg ab. Weiterlesen
Linktipp: Durchsuchbares Zeitungsportal der Schweiz
e-newspaperarchives.ch ist die Nachfolgeplattform von Presse suisse en ligne, die 2011 von der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) und der Médiathèque Valais, anlässlich der Aufschaltung des digitalisierten Confédéré gegründet wurde.
Damit wurde auf das Bedürfnis nach einer zentralen Präsentations- und Zugangslösung reagiert, das von verschiedenen Institutionen geäussert wurde, die ihre Zeitungen digitalisieren und öffentlich verfügbar machen wollten. Schnell integrierten dann verschiedene Kantone ihre digitalisierten Zeitungen in die neue Plattform: 2013 die Kantone St. Gallen und Graubünden, 2014 Neuchâtel (La Chaux-de-Fonds), 2015 Zug und Fribourg, Thurgau 2016, Bern und Jura 2019, Nidwalden 2020.
2017 beschlossen die aktuellen und potentiellen Partner schliesslich Massnahmen zur Weiterentwicklung der Plattform :
- Die Qualität der bestehenden Sammlungen zu verbessern indem mit der Zeit das Segmentierungslevel auf Artikelebene angehoben wird,
- Den Plattformnutzern die Möglichkeit zu bieten, die automatisch generierten Volltexte mittels Transkription zu verbessern,
- Erweiterte Recherche- und Nutzungsmöglichkeiten anzubieten,
- Metadaten zu generieren, die internationalen Standards folgen (METS/ALTO) und die eine verbesserte Nutzung durch die Wissenschaft ermöglichen.
Die Umsetzung dieser Entscheidungen hatte die Migration auf ein neues System und schliesslich, 2018, die Kreation von e-newspaperarchives.ch zur Folge.
Was findet man auf e-newspaperarchives.ch ?
Film: »Siegen – Notizen zu einer Stadt«
Fr. 05.11.2021, Markt 25, 57072 Siegen, KrönchenCenter, Vortragsraum
»Siegen – Notizen zu einer Stadt« entstand im Jahr 1965 als Fernsehessay. Regie führte der aus Siegen stammende Journalist Heinrich Vormweg. Der zeitkritische Film von Walter Krüttner widmet sich unter anderem der Mentalität der Menschen im Siegerland. Diese wurde stark geprägt von calvinistisch-pietistisch ausgelegter Religiosität und dem damit verbundenen oft einseitigen Kulturverständnis. Ausgestrahlt wurde der Film am 17.06.1966 im WDR-Fernsehen.
Herausgeber: mundus-TV
Anmeldung erforderlich! (Teilnehmer*innenzahl begrenzt)
Telefon 0271 404-3000, E-Mail vhs@siegen.de oder persönlich
Wikipedia-Eintrag zu Fritz Krämer (1903 – 1981)

Foto: Dieter Bald, CC BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons
Dieter Bald hat unlängst einen Eintrag zum Wittgensteiner Heimatforscher, Lehrer und Mitarbeiter des fürstlichen Archivs in Berleburg Fritz Krämer erstellt.
Online: „Unsere Archive“ Nr. 66/2021 aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland
Titelthema des Heftes ist: „Demokratie und Wahlen“ . Vom Hambacher Fest 1832 über die St. Wendeler Wählerlisten von 1919 und die Verfassung von Rheinland-Pfalz 1947 bis zu heutigen Demokratieerfahrungen reicht die Palette der Artikel in diesem Abschnitt.
Im Abschnitt „Neu entdeckt“ berichtet Jens Friedgoff über die Pläne zur Umnutzung der ehemaligen Hachenburger Synagoge von 1897 zum „Luftschutzhaus“ 1939, die – wie viele andere – am 9. November 1938 verwüstet, aber nicht abgebrannt wurde, weil die Nachbarhäuser eng angebaut waren. Das Haus wurde für 150 RM „angekauft“ und zum „Luftschutzhaus“ umgewidmet. 1953 erwarb eine Privatperson das Gebäude, heute ziert eine Gedenktafel das Haus mit Modegeschäft.

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