Vortrag: „‚Wir beantragen ? unverzüglich umzubenennen.‘ …..

Straßenumbenennungen in Westfalen und Lippe im Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit“

Mittwoch, 19. September 2012, 19.00 Uhr
Altes Lyzeum in Olpe, Franziskanerstr. 8, 57462 Olpe

Veranstaltung des Stadtarchivs Olpe und des Heimatvereins für Olpe und Umgebung e.V.
Referent: Dr. Marcus Weidner, Münster:

Ein Tipp für alle, die den Vortrag Weidners im Frühjahr in Siegen verpasst haben! Weiterlesen

Vortrag „Die Anfänge des Tourismus in Wittgenstein

18. September 2012, 19:30, Bad Laasphe, Haus des Gastes, Eintritt: 3 €

Bernd Geier zeigt anhand von zahlreichen Bildern die ersten touristischen Gehversuche in Wittgenstein und beleuchtet ein interessantes Kapitel heimischer Wirtschaftsgeschichte
Um die Wende des 20. Jahrhunderts versuchten die Wittgensteiner Sommerfrischler in das Ländchen zu locken. Nach den bescheidenen und oftmals unbeholfenen Anfängen der Kaiserzeit wurde der Tourismus in den zwanziger und dreißiger Jahren zu einem ansehnlichen Wirtschaftsfaktor in der strukturschwachen Region.

Heute Backvergnügen, früher vom Landesherren verfügte Pflicht:

2. Freudenberger Backestag am 30. September 2012 

Für viele ist eine Scheibe frischen Brotes immer wieder ein Genuss. Dabei findet das traditionell hergestellte „Backesbrot“ besonderen Zuspruch. Mit ihrem Backestag unter dem Motto „BROTLUST in unserer Fachwerkstadt“ erinnern alle in Freudenberg aktiven „Backesgemeinschaften“ gemeinsam an die alte Backtradition. Einst stand am Rande der Freudenberger Altstadt, dem durch seine Fachwerksilhouette bekannten „Alten Flecken“, das größte kommunale Siegerländer Backhaus („Backes“), in dem in drei Öfen gleichzeitig gebacken werden konnte. Weiterlesen

Heute: Verlegung von Stolpersteinen in Siegen

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr setzt der Stadtjugendring Siegen e.V. in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich- jüdischen Zusammenarbeit und dem Aktiven Museum die Verlegung der bronzenen Gedenksteine für Verfolgte des Nationalsozialismus fort.
Heute beginnt die Aktion um 17.00 Uhr in der Hundgasse 22 mit dem Setzen des Stolpersteins für Fanni Rosenthal, die im Februar 1943 in Auschwitz ermordet wurde.
Im Anschluss erfolgt um 17.30 Uhr die Verlegung für das Ehepaar Rauh vor der Hausnummer 12 in der Leimbachstraße. Beide ehemaligen Siegener Bürger wurden im Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert, bevor sie bereits im September 1942 in Treblinka ihr Leben lassen mussten.
Der letzte Verlegepunkt um 18.00 Uhr liegt auf dem heutigen Radweg unterhalb der Fußgängerbrücke vom Bahnhof in die Tiergartenstraße. In der damaligen Austraße wohnte Frau Selma Frank, die das Konzentrationslager Theresienstadt überlebte und 1952 starb.

Quelle: inside, 11.9.12

Führungen im Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen

Sonntag, der 9. September 2012, ist Tag des offenen Denkmals. Unter dem Titel Holz im Papier und Wald im Regal bieten wir um 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr kostenlos familiengerechte Führungen an.

Sie finden uns in 48147 Münster, Bohlweg 2. Treffpunkt ist am Eingang des Archivs.
Link

Ausstellung „325 Jahre Stadtrechte Hilchenbach“ verlängert bis 30. September 2012

Die mit fast 800 Besuchern beim Publikum sehr erfolgreiche Ausstellung zum Jubiläum der Stadt Hilchenbach kann noch bis Ende September 2012 besichtigt werden. Die Befürchtungen, dass sich die Sanierungsarbeiten des Daches und der Fassade zu sehr auf den Ausstellungsbetrieb auswirken würden, hat sich erfreulicherweise nicht bestätigt. Museumsleiter Reinhard Gämlich freut sich daher auf viele weitere Besucher dieser interessanten und sehenswerten Ausstellung! Weiterlesen

Ausstellung über Opfer der NS-Euthanasie aus Siegen-Wittgenstein

und der Umgang mit Menschen mit Behinderung heute

Stefan Kummer, Student der Geschichts- und Politikwissenschaft an der Universität Münster und Vorstandsmitglied des Aktiven Museums Südwestfalen, befasste sich in seiner Magisterarbeit mit den regionalen Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen.

Mindestens 300.000 Menschen mit Behinderung oder/und psychischer Krankheit wurden „zum Wohle der Reinheit des Volkskörpers“ von den Nationalsozialisten als „lebensunwerte Ballastexistenzen“ kategorisiert und ermordet.
Mindestens 100 Personen aus dem heutigen Kreis Siegen-Wittgenstein fielen dem Krankenmord, getarnt durch die verharmlosende Bezeichnung „Euthanasie“, zum Opfer. Obwohl die NS-„Euthanasie“ die erste systematisch ausgeführte Massentötung im „Dritten Reich“ war, beginnt die regionale Aufarbeitung dieses Kapitels der NS-Vergangenheit gerade erst. Weiterlesen

LWL sucht Exponate für Wanderausstellung

„An der ,Heimatfront‘ – Westfalen und Lippe im Ersten Weltkrieg“

2014 jährt sich zum 100. Mal der Beginn des Ersten Weltkrieges. Wie sah der Alltag in Westfalen und Lippe in den Jahren 1914 bis 1918 im Zeichen von Not, Entbehrung, Krankheit, Trennung und Verlust aus? Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bereitet eine Wanderausstellung vor, die die Kriegszeit aus dem Blickwinkel der Zivilbevölkerung in der Region beleuchten soll. Dafür sucht Ausstellungsmacherin Dr. Silke Eilers vom LWL-Museumsamt noch aussagekräftige Exponate: „Mit Hausrat, Ersatzstoffen, Kleidung, Spielzeug, Andenken an Kriegshochzeit und andere Feste, Gegenständen aus Sammelaktionen, Kriegsproduktion und Gefangenenlagern, ‚Liebesgaben‘, ‚Hurrakitsch‘, Kunstwerken, Trauerschmuck und Gegenständen der Erinnerungskultur wollen wir den Kriegsalltag darstellen.“ Weiterlesen