Sabine Hering/Dagmar Schulte: „Die Frauenberufsschule als Vorläuferinstitution

des Studiengangs Soziale Arbeit an der Universität Siegen“

Die heute in Siegen als Berufskolleg AHS (Allgemeingewerbe, Hauswirtschaft, Sozialpädagogik) bekannte Schule hat seit den ersten Anfängen im Jahre 1919 eine dynamische und wechselvolle Geschichte gehabt – u.a. war hier die Höhere Fachschule für Sozialpädagogik angesiedelt, aus der 1972 der Studiengang ‚Sozialwesen‘ der Gesamthochschule Siegen hervorgegangen ist. …..“
aus: Querschnitt. Zeitung der Universität Siegen, 62012, S. 2

s. a. siwiarchiv, 6.5.2012

siwiarchiv wünscht einen guten Start in das Jahr 2013!

Mit einem Ausblick auf eines der Jubiläen des kommenden Jahres möchten wir uns bei unseren Leserinnen und Lesern für Interesse in diesem Jahr bedanken:

Von den ehemals vier preußischen Wiesenbauschulen war die 1853 in Siegen gegründete nicht nur die älteste, sondern wohl auch die bekannteste. Schließlich hatte die so genannte Wiesenmelioration (= Verbesserung der Wiesen) im Siegerland bereits eine mehrere hundert Jahre umfassende Tradition. Leitender Gedanke des Kunstwiesenbaus war es, durch geeignete Maßnahmen der Be- und Entwässerung den Ertrag von landwirtschaftlichen Nutzflächen der Wiesen zu steigern. Aufgrund der ungünstigen topografischen Struktur des Siegerlandes waren die hiesigen Nebenerwerbslandwirte darauf angewiesen, die wenigen zur Verfügung stehenden Weideflächen optimal zu nutzen. Insbesondere mit Voranschreiten der Industrialisierung wurde daher das Bedürfnis nach ausgebildeten Wiesenbaumeistern immer größer. Weiterlesen

Literaturtipp: „Burgen und Befestigungen in Kreuztal und Hilchenbach“

Verfasst wurde das Werk von dem gebürtigen Kreuztaler Kunsthistoriker und Historiker Olaf Wagener MA. Der Führer stellt eine Vielzahl von Burgen und Befestigungen vor und vermittelt völlig neue Ansichten. Zu jeder Anlage wird ein so genannter LiDAR-Scan gezeigt. Dies ist eine Methode, bei der das Gelände unter Zuhilfenahme von Laserscanning frei von Bewuchs in großer Genauigkeit dreidimensional gezeigt wird. Dadurch werden die Anlagen erstmals in ihrer Umgebung erfahrbar gemacht – alte Hohlwege, Halsgräben aber auch Reste von altem Bergbau in der Nähe der Burgen können im räumlichen Kontext betrachtet werden. Weiterlesen

Ausstellung „100 Jahre Tunneldurchschlag Heinsberger Tunnel“

„Maßstabsgetreue Tunnelprofile, Karten der ehemaligen Bahnstrecke von Kirchhundem nach Birkelbach, Frachtbriefe, Fahrtenbücher, originale Gegenstände, Dienstvorschriften sowie viele Fotos gewähren seit Mittwoch in der ehemaligen Sparkasse in Heinsberg einen Einblick in die vergangenen Zeiten. …… Die Ausstellung ist in den kommenden zwei Monaten sonntags von 14 bis 16 Uhr geöffnet.“
Quelle: derwesten.de, 13.12.12

Wikipedia-Artikel zum Heinsberger Tunnel

Ausstellung „Lebensläufe ins Siegerland“

„In den Nachkriegsjahren kamen viele Gastarbeiter in das Siegerland – und blieben für immer. Gestern begannt dazu eine Ausstellung im Rathaus Weidenau (Regiestelle Leben im Alter). Mitarbeiter der Diakonie Sozialdienste haben Menschen portraitiert, die aus dem europäischen Ausland kamen. Auszüge aus den geführten Interviews, Fotos und Erinnerungsstücke zeigen einzelne Lebensgeschichten. Weiterlesen

„Archäologie in Westfalen-Lippe 2011“ erschienen

„Langsam könnte man auch von Tradition sprechen – denn soeben ist der dritte Band in der Reihe „Archäologie in Westfalen-Lippe“ aus der Druckerei eingetroffen. Und wieder ist es ein Jahresbericht besonderer Art: Mit ausführlichen Beiträgen und reicher Bebilderung liefert er einen Rückblick auf das archäologische Jahr 2011, auf Grabungen, Funde und Ausstellungen in ganz Westfalen-Lippe.
Das Themenspektrum reicht in der Rubrik „Ausgrabungen und Funde“ wie bei den vergangenen beiden Ausgaben von der Paläontologie über die Stein- und Bronzezeit bis zu Mittelalter und Neuzeit. In der Rubrik „Methoden und Projekte“ stellen u. a. zahlreiche Naturwissenschaftler wie Archäozoologen und -botaniker oder Geophysiker ihre weiterführenden Ergebnisse vor. In der Rubrik „Ausstellungen“ wird ein Blick auf das Jahr 2011 in den archäologischen Museen in Herne, Haltern und Paderborn geworfen.“
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Literaturtipp: „Westfälische Literatur im „Dritten Reich“….

Die Zeitschrift Heimat und Reich.“

Westfälische Literatur im „Dritten Reich“. Die Zeitschrift Heimat und Reich.
Eine Dokumentation. Herausgegeben und bearbeitet von Walter GöddenRedaktion: Arnold Maxwill.
Veröffentlichungen der LWL-Literaturkommission für Westfalen Band 51,
2012. 2 Bände, zusammen 933 Seiten. ISBN 978-3-89528-962-0.
78 Euro

„Die (Um)Benennung von Straßennamen ist nach wie vor ein viel diskutiertes Thema. Dabei fehlt es oft an fundiertem Quellenmaterial. Die Literaturkommission für Westfalen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat jetzt eine Dokumentation der Zeitschrift „Heimat und Reich“ veröffentlicht. Diese war das maßgebliche Publikationsorgan der westfälischen Literatur zwischen 1934 und 1943. Eine Vielzahl der heute hinterfragten Autoren kommt in der Zeitschrift mit einschlägigen propagandistischen Beiträgen zu Wort.

„Wer sich als Beiträger für ‚Heimat und Reich‘ gewinnen ließ, wusste, worauf er sich einließ“, so Professor Dr. Walter Gödden, Initiator des Projekts und Geschäftsführer der Literaturkommission. Weiterlesen

„Freudenberg im Zeitgeschehen“ 2/2012 erschienen

Aus dem Inhalt:
Heinz Fischbach: Eisenbahnunfall zwischen Hohenhain und Wildenburg 1937, 11 – 13
Eike O. Hammel: 500-jähriges Glockenjubiläum in Oberholzklau, S. 15
Alois Hombach: Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg 1939 – 1945 und die Nachkriegszeit in Deutschland, S. 17 – 25
Günter Schneider: Historische Straßen in unserer Heimat: Die Brüderstraße im Bereich Büschergrund (2), S. 27 –  31
Friedhelm Röchter: Lindenberger Begebenheiten entlang der Brüderstraße, S. 31 – 35

Vortrag: Lebensgeschichten von Opfern der NS-Euthanasie in Siegen-Wittgenstein


Ausschnitt aus dem Vortrag Stefan Kummers zu Lebensgeschichten von Opfern der NS-Krankenmorde im Kreis Siegen-Wittgenstein am 4.12.2012 im Stadtarchiv Siegen. Der Ausschnitt enthält die Auswertung der Krankenakte von Lina Althaus, dem zurzeit einzigen Euthanasie-Opfer im Kreisgebiet, an das durch einen Stolperstein erinnert wird.
Der Vortrag gehörte zum Begleitprogramm der noch bis zum 16.12.2012 laufenden Ausstellung über die Lebensgeschichten von Opfern des NS-Krankenmordes im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein.

Weitere Informationen s. hier.