40jähriges Partnerschaftsjubiläum mit Israel

„Festprogramm im Mai so vielfältig wie die Beziehungen“

„Eine in jeder Hinsicht beispielhafte Verbindung zweier Völker, getragen von Brücken, die auf vielen Ebenen errichtet wurden und bis heute Bestand haben, ja sogar ausgebaut werden!“ Wenn es nach Paul Breuer geht, kann die Partnerschaft zwischen dem Kreis Siegen-Wittgenstein und dem israelischen Kreis (Emek) Hefer nicht hoch genug bewertet werden. Dies gelte auch für die Rolle, welche die älteste kommunale Partnerschaft zwischen Deutschland und Israel insgesamt für das Verhältnis der beiden Staaten spielt, betont der Landrat. Weiterlesen

Literaturtipp: Thomas Küster (Hg.): Medien des begrenzten Raumes.

Landes- und regionalgeschichtliche Zeitschriften im 19. und 20. Jahrhundert
KuestermedienZeitschriften sind nach wie vor das dominierende Fachmedium der Geschichtswissenschaft. In ihnen werden seit zwei Jahrhunderten wissenschaftliche Befunde gesichert, Argumente ausgetauscht, Darstellungen und Diskussionen dauerhaft dokumentiert. Historische Periodika, unter denen die regional- und landesgeschichtlichen Zeitschriften die bei weitem größte Gruppe bilden, erfüllen zudem eine wichtige Aufgabe, wenn es einerseits um die Professionalisierung, andererseits aber auch um die Popularisierung landeskundlicher Forschung geht. Selbst an der Entwicklung regionaler Identitäten und Erinnerungskulturen haben sie Anteil. Weiterlesen

Rückblick: Arbeitskreissitzung „Historische Wege“

Foto: Bernd Brandemann

Foto: Bernd Brandemann

In der letzten Sitzung des Arbeitskreises „Historische Wege“ im Bürgerhaus Niederschelden hat am 22. April 2013 die Gattin des verstorbenen Prof. Dr. Berthold Stötzel die Ausstellungs-Unterlagen ihres Mannes dem Heimatbund Siegerland-Wittgenstein übergeben. Sie wollte damit den Dank dafür zum Ausdruck bringen, dass im Sinne ihres Mannes an dem Projekt „Historische Wege“ weitergearbeitet werde.
Rudolf Kessler dankte im Namen des Arbeitskreises sehr herzlich für die wertvollen Unterlagen. Die Ausstellung soll demnächst, erweitert um neue Erkenntnisse, im Forsthaus Hohenroth gezeigt werden. Das Material soll im Kreisarchiv sicher gelagert werden. (BB)

Geführte historische Wanderung am 26. April auf Teilstück des „Netphener Keltenweges“

Der Netphener Keltenweg gehört zweifelsohne zu den besonderen Wanderhöhepunkten am Rothaarsteig. Aufgrund der großen Dichte an vorgeschichtlichen Fundplätzen können hier das Volk der Kelten, seine Siedlungsweise, Meiler, Podien, der Erzbergbau sowie ihre Schutzburgen vorgestellt werden. Am Freitag, 26. April 2013, 14:00 bis 20:00 Uhr, laden die Kreisvolkshochschule und Peter Fasel von der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein zu einer 9 km langen Heimat- und vorgeschichtlichen Führung auf einer Teilstrecke des „Netphener Keltenweges“ ein.

Auf dieser Wanderung können die Teilnehmer eine Zeitreise zurück in die Welt unserer keltischen Vorfahren machen. Neben dem mittelalterlichen Ringwall bei Netphen, der zunächst erwandert wird, stellt der 633 m hohe Gipfel der „Alten Burg“ oberhalb von Affolderbach einen „herausragenden“ Höhepunkt der Wanderung dar. Von einem unterhalb der Kuppe gelegenen Waldweg können die Wanderer den Ausblick über das Siegerland genießen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Teilnehmerentgelt pro Person beträgt 8 Euro. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz Leimbachtal zwischen Netphen und Eschenbach. Festes Schuhwerk ist erforderlich.

Weitere interessante naturkundliche Wanderungen sind dem Programmheft der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein zu entnehmen, das Interessierte unter der Telefonnummer 02753 598330 bestellen oder auf der Internetseite unter www.biologische-station-siegen-wittgenstein.de einsehen können.
Quelle: Pressemitteilung des KReises Siegen-Wittgenstein, 23.4.2013

Vortrag: „Mozart und mehr: Fritz Busch und Glyndebourne“

Als am 28. Mai 1934 in der südenglischen Provinz ein kleines Musikfestival as der Taufe gehoben wurde, konnte noch niemand ahnen, dass es bereits innerhalb kürzester Zeit einen enormen internationalen Ruf erwerben würde. Glyndebourne galt bereits seit dem Gründungsjahr als das Mozart-Opernfestival überhaupt, auch weil die Schallplatte unmittelbar zu seinem Ruf beitrug. Der Zweite Weltkrieg unterbrach das fruchtbare, ausschließlich auf private Initiative zurückgehende Unternehmen und nach dem Krieg waren zunächst Unstimmigleiten auszuräumen, die sich während der Zwangspause ergeben hatten. Buschs Rückkehr im Jahr 1950 war ein unmittelbarer Erfolg und als John Christie seine Musiker am 9. August 1951 nach Edinburgh verabschiedete, konnte niemand ahnen, dass man die Eröffungsvorstellung 1952 Buschs Gedenken widmen würde..

Dr. Jürgen Schaarwächter, Max-Reger-Institut, Karlsruhe

Veranstalter: VHS SIegen, Freundeskreis der Busch-Brüder, Max-Reger-Institut Karlsruhe
Ort: Siegen, KrönchenCenter, Markt 25
Datum: 25.04.2013, 19:30 Uhr
Eintritt: 3 €

Zu Fritz Busch auf Siwiarchiv s.:
https://www.siwiarchiv.de/2012/01/fritz-busch-dirigiert-die-staatskapelle-dresden-in-der-semperoper/
https://www.siwiarchiv.de/2012/04/vortrag-fritz-buschs-aachener-jahre-1912-1918/
https://www.siwiarchiv.de/2012/04/bruderbuschgedenkstatte-im-stadtarchiv-siegen/
https://www.siwiarchiv.de/2012/12/in-anderen-archiven-10-12-1950/
Fritz Busch in der Ausstellung „Verstummte Stimmen“

Opfer der Hexenprozesse im Freudenberger Stadtrat

Am 18. April beschäftigte sich der Freudenberger Stadtrat mit einem Bürgerantrag, der die Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse zum Ziel hatte. Zu diesem Zweck hatte eine Arbeitsgruppe sich mit diesem Thema auseindergesetzt.
“ …. Zwischen den Jahren 1592 und 1653 sind mindestens zehnProzesse gegen 30 Personen aus den verschiedenen Orten des Amtes Freudenberg wegen „Hexerei“ oder „Zauberei“ geführt worden. Die Prozessführung oblag nach den vorliegendenUnterlagen ausschließlich gräflich-nassauischen Hoheitsträgern.
Belegt ist, dass der Wunsch zum Verfolgen von „Hexen“ und „Zauberern“ vielfach aus der Bevölkerung an die Obrigkeit herangetragen wurde.
Die Verfahren endeten in den allermeisten Fällen mit Todesurteilen. Die Urteile richteten sich gegen Personen aller sozialen Schichten, von Witwen, Gerichtsdienern, Viehhändler bis hin zu ehemaligen Bürgermeistern. Es waren 18 Frauen und 12 Männer von diesen Verurteilungen betroffen. ….“

Diese Arbeitsergebnisse liegen auch online vor: Arbeitsbericht-_Prozesse_gegen_-Hexen-_und_-Zauberer- .

Online-Datenbank zur NS-Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe freigeschaltet

Die Datenbank kann im Internet über die Adresse http://www.strassennamen-in-westfalen-lippe.lwl.org aufgerufen werden.

Straßenumbenennungen bieten immer wieder Anlass für zum Teil heftige Kontroversen zwischen Gegnern und Befürwortern einer Namensänderung. Das hat nicht nur die inzwischen erfolgte Umbenennung des Hindenburgplatzes in Münster gezeigt. Im Fokus standen und stehen hier bislang hauptsächlich jene Straßennamen, die nach 1945 vergeben wurden und Personen (z. B. Wagenfeld, Miegel, Castelle) ehren, deren Rolle in der NS-Zeit zunehmend kritisch hinterfragt wird. Ein besonderer, bislang kaum beachteter Aspekt war die Neu- oder Umbenennung von Straßen, Wegen und Plätzen in der Zeit des Nationalsozialismus, dem das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte nun eine deutschlandweit einmalige Online-Datenbank gewidmet hat. Weiterlesen

Arbeitskreissitzung „Historische Wege“

Der Termin für die nächste Sitzung des Arbeitskreises „Historische Wege“ des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein e.V. ist Montag, 22. April 2013 um 17:30 Uhr im Heimatmuseum Niederschelden (Siegen). Interessierte Personen bitten wir sich in der Geschäftsstelle des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein  anzumelden:

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Iris Tietz, Koblenzer Str. 73, 57072 Siegen
Telefon: 02 71 333 – 2325

E-Mail:  i.tietz@siegen-wittgenstein.de

Vortrag zur ersten Auswanderung aus dem Siegerland nach Amerika

Am Montag, 22. April 2013, 20:00 Uhr, im Kleinen Theater im Kulturhaus Lyz in Siegen, St.-Johann-Straße 18, findet ein Vortrags- und Gesprächsabend “Good bye Siegerland – Vor 300 Jahren erste Siegerländer Gruppenauswanderung über London nach Amerika. Ein Blick zurück und ein Blick auf die heutigen Kontakte mit den amerikanischen  Nachfahren der ersten Siegerländer Einwanderer” mit Fotos, Karten etc. zur spannenden Aus- und Einwanderungsgeschichte  der Siegerländer und die heutige Germanna-Foundation in Virginia u. a. m. statt.
Eingeladen sind alle Interessierten an der Auswanderergeschichte (besonders auch die örtlichen Heimatvereine.
Weitere Informationen enthält diese Einladung: Einladung-PowerPoint-Vortrag_Germanna-Siegerland_22042013
Quelle: Deutsch-Amerikanische Gesellschaft Siegerland-Wittgenstein e. V., 21. März 2013