Im Rahmen des Jahresempfangs des Rektorats am 7. November 2013 hat Stefanie Siedek-Strunk für ihre kirchengeschichtliche Masterarbeit im Studiengang Internationale Kulturhistorische Studien den Historikerpreis der Dirlmeier Stiftung erhalten. Mit ihrer Arbeit unter dem Thema „Siegerländer Separatismus in kirchlicher und obrigkeitlicher Wahrnehmung. Quellenstudien zur Mitte des 18. Jahrhunderts“ hat sie einen fundamentalen und innovativen Beitrag zum Verständnis der religiösen Traditionen des Siegerlandes und zur wenig erforschten Phase des Übergangs vom Pietismus zur Erweckungsbewegung generell geleistet. Weiterlesen
Kategoriearchiv: Regionalgeschichte
Weblog zur Zwangsarbeit zwischen 1939 und 1945 im Siegerland
Der VVN BdA Siegerland-Wittgenstein betreibt das empfehlenswerte Weblog, das die Informationen zur Zwangsarbeit während des Dritten Reiches im Siegerland bündelt
Video „Oberes Schloss Siegen“
Video „Siegerländer Bergbau“
Von Baustelle zu Baustelle – von Gießen nach Siegen
Ein Interview zum 90. Geburtstag von Gründungsrektor Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Artur Woll.Frage: Herr Prof. Woll, Sie sind kürzlich 90 Jahre alt geworden – herzlichen Glückwunsch und alle guten Wünsche nachträglich. Schaut man auf Ihren frühen Lebenslauf, schien die akademische Laufbahn nicht vorgezeichnet. Mit 30 haben Sie – sicherlich auch kriegsbedingt – das Abitur am Abendgymnasium gemacht. Kam das Interesse am Studium spät, oder waren die Bedingungen vorher ungünstig?
Prof. Woll: Ich komme aus einer Familie mit sechs Kindern. Mein Vater war Bergmann und schon früh Invalide. Ich habe keinen Beruf erlernt, war Hilfsarbeiter bei der Bahn. 1940 bin ich als 17-Jähriger schon freiwillig Soldat geworden. Das habe ich gemacht, da man auf diese Weise die Waffengattung wählen konnte. Ich habe mich für die Luftwaffe entschieden, bin zum Piloten und schließlich zum Fluglehrer ausgebildet worden. Nach dem Krieg war ich bei der Bahn als Hemmschuhleger an einem Duisburger Verschiebebahnhof beschäftigt. Mit meiner Tätigkeit als Hilfsarbeiter war ich aber nicht zufrieden. Ich wollte weiterkommen. Als 1950 das erste Abendgymnasium in NRW in Duisburg öffnete, bin ich dorthin gegangen und habe 1954 mein Abitur gemacht. Der Direktor des Abendgymnasiums hat mich bei der Studienstiftung des Deutschen Volkes als Stipendiaten vorgeschlagen. So war es mir möglich zu studieren. Weiterlesen
Literaturtipp: Achim Heinz „Tagesbrüche“ (EBook)
„Inhalt:
Was verbindet einen 17-jährigen Bergarbeiter 1890 mit einer 11-jährigen Schülerin 2004?
Um 1890. Tief unter der Erde arbeitet der 17-jährige Joseph. Dort ist er Tag für Tag mit dem Grubenpferd Max in einer Eisenerzgrube unterwegs. Bei einem Grubenunglück bewährt sich der Pferdejunge. Bald ist er dort unten in geheimer Mission dabei. Doch was treibt der unheimliche Bergmann Hugo bei seinen nächtlichen Ausflügen, für die er sogar nüchtern bleibt?
Um 2004. Die 11-jährige Linda kurvt wieselflink durch ihren nicht immer einfachen Alltag. Dabei entwickelt sie eine enorme Fähigkeit zur Selbstdarstellung. Fantasievoll schafft sie es, das tägliche Leben mit ihrer überforderten Mutter zu meistern. Doch ihre Welt droht einzustürzen. Linda sieht sich Herausforderungen gegenüber, die für sie kaum zu bewältigen sind. Und hat auch noch eine ebenso fette wie fiese Feindin. Und ganz tief in ihr drin ist da auch noch etwas. Und das ist noch viel schlimmer.
Was hat Lindas Welt mit der uralten Bergbaugeschichte zu tun? Wer erforscht die alten Gruben und darf sich dabei nicht erwischen lassen? Welcher Schatz wartet dort auf Entdeckung? Warum zweifelt ein Jäger immer wieder an seinem Verstand? Kann eine Katastrophe Linda helfen? Und was ist eigentlich das »Geheimnisvolle Geräusch«?
Die »Tagesbrüche« bringen es an den Tag.
Der Roman bezieht sich teilweise auf die Ereignisse am Rosterberg in der Stadt Siegen 2004, ist aber frei erfunden und keineswegs eine Dokumentation. Weiterlesen
Neue Archivnachrichten aus Hessen jetzt online
Die neuesten Archivnachrichten aus Hessen stehen ganz im Zeichen der Exotik: „Dem Fremden auf der Spur“. Auf 80 Seiten widmen sich die Beiträge Weltreisen, Expeditionen, dem Tourismus und exotischen Pflanzen. Daneben werden Archivbestände präsentiert, archivwissenschaftliche Themen erörtert und archivische Projekte vorgestellt.
Besonders sei hier auf die virtuelle Wiederherstellung des Alten Dillenburgischen Archivs des Hauses Nassau-Oranien hingewiesen. Der Beginn des Projekts wird von Rouven Pons angeszeigt (S. 48). Den Hinweis, dass das Hessische Hauptstaatsarchiv jüdische Personenstandsregister online bereitgestellt hat (S. 51), sollte bei der jüdischen Familienforschung im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein beachtet werden.
Link zur Online-Fassung
Quelle: Archivalia, 12.12.13
Archäologie in Westfalen-Lippe 2012 erschienen
Aus dem Inhalt:
Michael Rind: Archäologie rechnet sich nicht, zahlt sich aber aus …, S. 7 [Leitartikel]
Jennifer Garner, Stephanie Menic, Thomas Stöllner, Manuel Zeiler: Forschungen zur eisenzeitlichen Produktion und Distribution von Stahl aus dem Siegerland, S. 53
Eva Cichy: Neues und Altes vom Oberen Schloss in Siegen, S. 149 Weiterlesen
Wittgenstein 4/2013 erschienen
Inhalt:
Ulf Lückel / Johannes Burkardt: Editorial der Schriftleitung des WHV
Dreisbach FA-NA: Grüße aus den USA
Anne Schneider: „De Chrestdagszeit“
Mechthild Black-Veldtrup: Die Geschichte im Sinn und die Zukunft im Blick-die historischen Vereine in Westfalen (Festvortrag 100 Jahre WHV)
Peter Schneider: Schameder. Die erste urkundliche Erwähnung und Notizen zur frühen Geschichte
Paul Riedesel: L. Henry Riedesel: Ein etwas außergewöhnlicher Auswanderer
Ulf Lückel: Gedenktafel für die Opfer der NS-Herrschaft in Arfeld eingeweiht
Buchbesprechungen:
Heinrich Imhof: Jochen Karl Mehldau, Alte Laaspher Familien und ihre Häuser. Haus-Chroniken ~ 1600 – 1875
Heinrich Imhof: Hans-Günter Radenbach, Archäologie und Kulturgeschichte in Wittgenstein
Friedrich Opes: Heinz Strickhausen, Berleburg – Eine Kleinstadt nach der Jahrhundertwende. Teil II. In Europa gehen die Lichter aus
Familie Naveh aus Jerusalem auf den Spuren der Großeltern in Siegen und Kassel
Dany Naveh (vormals Hausmann) geboren 1945 in Jerusalem, war erstmals in Siegen. Er wollte die Stadt sehen, aus der sein Vater Benno Hausmann vor 75 Jahren nach Palästina geflohen war. Aktueller Anlass der Reise war allerdings die Verlegung von Stolpersteinen für seine Großeltern mütterlicherseits in Kassel, Meta und Albert Oppenheim. Die Verlegung der kleinen Gedenksteine nahm der Kölner Künstler Gunter Demnig vor. Mehr als 40 000 solcher Steine hat er nun seit 1995 angefertigt. In unserer Region hatte er in diesem Jahr bereits Steine in Erndtebrück, Netphen und Kreuztal verlegt. Weiterlesen

siwikultur.deDie Website des Kultur!Büro.s
siwitermine.deKultur!Aktuell,
lyz.deKulturhaus Lÿz
kulturhandbuch.deDas Kulturhandbuch Siegen-Wittgenstein mit allen Infos zu kulturellen Angeboten, Einrichtungen, Künstlern und Kulturschaffenden
kulturpur-festival.deInternationales Musik- und Theaterfestival KulturPur
siwiarchiv.deDer Blog der Archive
vielseitig-festival.euEuropäisches Literaturfestival
Kontakt
