Stefanie Siedek-Strunk hat für ihre Masterarbeit über Separatisten im Siegerland im 18. Jahrhundert den Historikerpreis der Dirlmeier Stiftung erhalten

Preis Stefanie Siedek-Strunk

Im Rahmen des Jahresempfangs des Rektorats am 7. November 2013 hat Stefanie Siedek-Strunk für ihre kirchengeschichtliche Masterarbeit im Studiengang Internationale Kulturhistorische Studien den Historikerpreis der Dirlmeier Stiftung erhalten. Mit ihrer Arbeit unter dem Thema „Siegerländer Separatismus in kirchlicher und obrigkeitlicher Wahrnehmung. Quellenstudien zur Mitte des 18. Jahrhunderts“ hat sie einen fundamentalen und innovativen Beitrag zum Verständnis der religiösen Traditionen des Siegerlandes und zur wenig erforschten Phase des Übergangs vom Pietismus zur Erweckungsbewegung generell geleistet.Unter Heranziehung einer Fülle v.a. archivalischer Quellen aus kirchlichen und staatlichen Archiven, die bislang unbeachtet blieben, kommt sie zu einer völlig neuen Einschätzung des Phänomens Separatismus im Siegerland im 18. Jahrhundert, die diesem in seiner Eigenart wohl erstmals in der Forschung tatsächlich gerecht wird. Dies betrifft sowohl dessen inhaltliches Profil als auch sein quantitatives Ausmaß. Ihre Beobachtungen reichen von der Lektüre der Schriften Jakob Böhmes über die Verweigerung der Teilnahme an öffentlichem Gottesdienst und Sakramenten bis zur Verweigerung von Arbeit und dem Motiv des ‚Narren Christi‘. Zugleich bietet die Arbeit eine tabellarische Erfassung der im Zusammenhang mit dem Phänomen Separatismus im Siegerland in den Akten erwähnten Personen.
Quelle: Uni Siegen, 15.11.2013

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