Am 26. März 1965 schloss das letzte Eisenbergwerk im Siegerländer Spateisenbezirk, die Grube Füsseberg in Biersdorf, Verbandsgemeinde Daaden.

Am 26. März 1965 schloss das letzte Eisenbergwerk im Siegerländer Spateisenbezirk, die Grube Füsseberg in Biersdorf, Verbandsgemeinde Daaden.


entnommen aus: Klaus Dietermann: Jüdisches Leben in Stadt und Land Siegen,Siegen 1998, S. 14
Seitdem Archäologen mit neuen Funden bei Grabungen am Unteren Schloss in Siegen die Existenz einer Judengasse im 15. Jahrhundert zu belegen versuchen, war und ist die Skepsis unter den Stadthistorikern groß. Denn die erste schriftliche Erwähnung einer Judengasse stammt aus dem Jahr 1816: die oben gezeigte Karte.
Neuer Klick in die Vergangenheit

Die nachträglich eingezeichnete Kuppe der projektierten Heldengedenkstätte auf dem Häusling auf einer undatierten Aufnahme um 1917. (Stadtarchiv Siegen, Fotosammlung 3798)
In seinem „Klick in die Vergangenheit“ widmet sich das Stadtarchiv Siegen regelmäßig verschiedenartigen Episoden der städtischen Geschichte. Besondere Anlässe, historische Ereignisse oder bislang unbekannte Aspekte sollen durch informative Onlineartikel präsentiert werden. Auf der Website www.stadtarchiv-siegen.de erfährt man in der neuen Ausgabe des „Klicks in die Vergangenheit“ Details über die kontroversen Diskussionen um die Errichtung einer Kriegergedenkstätte in Siegen nach dem Ersten Weltkrieg.
Die Zeit der „Weimarer Republik“ zwischen der Novemberrevolution 1918 und der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ 1933 war vielfach geprägt durch politische Konflikte und gesellschaftliche Umbrüche. Der vollständige Zusammenbruch Deutschlands, die zermürbenden Bedingungen des Versailler Friedensvertrags und die damit verbundene Kriegsschuldfrage stellten eine enorme Hypothek für die Staatsräson dar. Auch im Siegerland war das gesellschaftliche Leben von Orientierungslosigkeit und Unsicherheit geprägt. Als identitätsstiftendes Element gemeinsamer Trauerbewältigung sollten Kriegergedenkstätten für die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs errichtet werden. Nachdem im gesamten Kreis Siegen bereits in den frühen 1920er Jahren die ersten Ehrenmale errichtet worden waren, echauffierten sich immer mehr Siegener Bürgerinnen und Bürger während der gesamten „Weimarer Zeit“ über die Tatenlosigkeit ihrer Stadtverwaltung. Weiterlesen
Das Freudenberger 4FACHWERK-Museum beherbergt in seinem Dachgeschoss eine prägnante Uhrenausstellung. Und das kommt nicht von ungefähr: Freudenberg kann auf eine bedeutende Uhrentradition zurückblicken. Als Begründer der „Freudenberger Uhrmacherkunst“ gilt Johann Peter Stahlschmidt (18. Juli 1751 – 6. Oktober 1833). Eine Reihe der Stahlschmidt-Uhren sind hier im Museum, das nur wenige Meter vom früheren Haus des Uhrmachers in der Oranienstraße 31 entfernt steht, zu bewundern.
Aktuell lädt der 4FACHWERK-Museums-Verein zu einer Vortragsreihe mit dem Uhrenhistoriker Ian D. Fowler ein. Der Experte für historische Zeitmesser, 1953 in Doncaster/England geboren, wohnte ab 1978 in Freudenberg und lebt heute in Friesenhagen (Kreis Altenkirchen), betreute die Uhren im Museum und gilt als einer der herausragenden Kenner der Stahlschmidt-Uhren wie des Uhrenhandwerks der Region.
Die Vortragsreihe beginnt am Mittwoch, 25. März 2015, 19:30 Uhr, im Museum. Ian D. Fowler stellt an diesem Abend dar, wie in Deutschland gegen Mitte des 18. Jahrhunderts die „bürgerlichen Uhren“ in Deutschland immer beliebter wurden und wie diese Mode auch ins Siegerland kam.. Weiterlesen
Vortrag im Rahmen der Jahreshauptversammlung 2015 des Heimatvereins Hüttental
Morgen, 14:00 Uhr, wird Ralf Anton Schäfer anlässlich des Jubiläums zum 70jährigen Kriegsende in Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv Altenkirchen eine Ausstellung zu den letzten Kriegswochen 1945 in der Heimatregion eröffnen. Mit Hilfe von Dokumenten, Fotografien und Landkarten wird ein Einblick in die Ereignisse der Bodenkämpfe der Schicksalsmonate März und April 1945 gegeben.
Die Ausstellung wird anhand themenbegleitenden Exkursionen in einige der damaligen Frontgebiete ergänzt.

s. da auch https://www.siwiarchiv.de/?p=7948
Am 17. März 1839 wurde auf einer Treibjagd der letzte Wolf im Wittgensteiner Jagdrevier Schüllar getötet. Der gräfliche Hofjäger Zimmermann erschoss das 40kg schwere Tier im Dickicht der Gemarkung „Am Körle“.
Quelle: Werner Wasilewski: Kulturhistorisches Bad Berleburg, Bad Berleburg 1981, S. 77 – 79
Archäologen finden Nachweis am Unteren Schlosss
„Die Bauarbeiten am Unteren Schloss in Siegen laufen nach Plan. Das sagt der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW. Der Wittgensteiner Flügel ist entkernt worden. Dort suchen Archäologen den Boden nach Überresten aus dem 16. Jahrhundert ab.“
Quelle: Radio Siegen
Link zum Podcast von Radio Siegen v. 11.3.2015

Ansichtskarte von Obersdorf (ca. 1925), Blick vom Marienhain Richtung Eisern (Repro Gerhard W. Göbel)
Mit einem Beitrag zur dörflichen Entwicklung im Siegerland wird die Veranstaltungsreihe „Siegener Forum“ am Donnerstag den 19. März im KrönchenCenter fortgesetzt. Dr. Gerhard W. Göbel wird dann über Zusammenhänge zwischen industrieller Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel der Gemeinde Obersdorf sprechen.
In der Gemeinde Obersdorf im Kirchspiel Rödgen nimmt spätestens zu Beginn des 18. Jahrhunderts das textilverarbeitende Gewerbe merklichen Einfluss auf die Bevölkerungsentwicklung. Nach dessen Konzentration in der Stadt Siegen und dem beginnenden Niedergang ab den 1790er Jahren, gelingt es den Einwohnern, in der eisenschaffenden Industrie ihr Auskommen zu finden.
Ausgehend von der räumlichen Entwicklung Obersdorfs im Zeitraum 1700 bis 1936 stellt der Vortrag einige Besonderheiten im Zusammenspiel von Wirtschaft und Bevölkerung heraus. Weiterlesen