CD „Haben wir alles richtig gemacht?

CDKrämerInterview zum Widerstand im KZ Buchenwald mit Paul Grünewald“

Die CD „Haben wir alles richtig gemacht?“ enthält 75 Minuten des Gesprächs, das Bernd Langer 1994 mit Paul Grünewald geführt hat. Im 12-seitigen Booklet sind neben einigen Abbildungen vor allem Hintergrundinformationen zu Karl Peix und Walter Krämer zu finden.
Die CD kann zum Einzelpreis von 12 € (incl. Porto und Verpackung) hier bestellt werden.
Link zur Projekt-Homepage

Literaturtipp: „Geschichte in Verantwortung.

AMS2013NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Nordrhein-Westfalen, Wuppertal/Münster 2013.

„Mit Spannung wurde die neue Publikation des Arbeitskreises „Geschichte in Verantwortung“ erwartet, die Dr. Ulrike Schrader den Anwesenden erstmals präsentieren konnte. In der ansprechend gestalteten Broschüre werden alle Arbeitskreismitglieder mit Fotos und kurzen Hinweistexten zu Ausstellungen, Bildungsangeboten und weiteren wissenswerten Informationen vorgestellt. Die insgesamt 26 Kooperationspartner und Mitglieder stellen sich mit der hochaktuellen Veröffentlichung ganz bewusst einem breiten Publikum vor. Diese Intention spiegelt sich auch im leserfreundlichen Verkaufspreis: Der Katalog ist in Kürze auf diesen Seiten und in den Einrichtungen für eine Schutzgebühr von nur drei Euro erhältlich. In einem Vorwort gibt Prof. Dr. Alfons Kenkmann einen eindrücklichen Überblick über die Gedenkstättenlandschaft im bevölkerungsreichsten Bundesland.“
Quelle: Homepage NS-Gedenkstätten, Bericht von der Mitgliederversammlung am 18.1.2013

Die Publikation enthält auch eine vierseitige Vorstellung des Aktiven Museums Südwestfalen in Siegen.

Aktionstag „Ich seh sie noch immer“

Erinnerungen an Netphener Juden
Sonntag, den 27. Januar 2013, zwischen 15:00 und 18:00 Uhr im Alten Feuerwehrhaus Netphen.
Die Stolpersteinverlegung in Netphen für die Familien Faber und Lennhoff haben viele Menschen interessiert verfolgt. Doch wer waren diese Leute, die ihr Haus in der Lahnstraße an einem kalten Wintertag verließen und nicht dahin zurückkehrten?

Engagierte Bürger und Schüler zeigen und erläutern Lebensläufe, Geschichten, Bilder und einiges mehr zu diesen Personen.

Die VVN-BdA wird außerdem das vorläufige Ergebnis ihrer Recherchen zum bisher unbekannten, erschütternden Schicksal zweier Sinti-Familien aus Netphen-Eschenbach der interessierten Öffentlichkeit vorstellen. Vorab hierzu ein Artikel aus der Westfälischen Rundschau.

Literaturhinweis: Alexander Hesse „Schule und Elternhaus“ (1924–1938)

hesseschule2438Porträt einer illustrierten Ratgeber-, Unterhaltungs- und Versicherungszeitschrift.

„Ruhrkampf, Inflation und Hitlerputsch lagen erst wenige Wochen zurück, da wurde im Abseits der Provinz eine Halbmonatsschrift gegründet, die sich „Schule und Elternhaus“ nannte. Sie wollte, kompetent und überparteilich, althergebrachte Urteile über Kindererziehung auf den Prüfstand stellen und die Ideen der Reformpädagogik unters Volk tragen. Sie bediente mit dem Anspruch, „Licht- und Freudenbringer für das deutsche Haus“ zu sein, den Wunsch nach geistvoller Zerstreuung. Und sie kam mit der Entscheidung, den Beziehern gegen Aufpreis eine Versicherung anzubieten, die bei Krankheit, Unfall oder Tod Hilfe leistete, dem Streben nach Sicherheit in unsicherer Zeit entgegen; seit Kaisers Tagen war das Presseabonnement die Assekuranz des „kleinen Mannes“. Obschon mit Skepsis und kargem Etat gestartet, entwickelte sich das Blatt im Nu zum größten seiner Art in der Weimarer Republik. 1930 lieferte „Schule und Elternhaus“ reichsweit knapp 100.000 Exemplare aus.“

Quelle: Verlagswerbung Weiterlesen

Zeitschrift ARCHIVAR Heft 4/2012 online

archivar412Besonders verwiesen sei auf folgende Artikel und Berichte:
Peter Engels: Archive und Geschichtsvereine. Angebote und Erwartungen 358
Wolfgang Pledl: Historischer Verein und Archiv – Eine ausbaufähige Partnerschaft 362
Beate Berger: Stadtarchiv und Geschichtsverein in Leipzig 372
Wechselseitige Unterstützungsmöglichkeiten von Archiv und Geschichtsverein in der Praxis – ein Gespräch mit Klaus Wisotzky 394
Aufbau eines Archivportals-D innerhalb der Deutschen Digitalen Bibliothek 401ff
Tagungsberichte u.a: 64. Westfälischer Archivtag in Gronau 408ff
Mitteilungen und Beiträge des Landesarchivs NRW u.a.: Schule und
Schulaufsicht im Blickpunkt einer „Überlieferungsbildung im Verbund“ 427ff
Mitteilungen und Beiträge des VdA u. a. Aktuelles vom 82. Deutschen Archivtag 2012 in Köln;  6. Workshop der „Archive von unten“447
Link zum PDF

Literaturhinweis: Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen 2013

Aus dem Inhalt:
HjbAK2013Jens Friedhoff: Vom Kirchhof zum Ruheforst – Tod und Begräbnis im Kreis Altenkirchen und angrenzenden Regionen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, S. 93 – 101
Ernst-Helmut Zöllner: 150 Jahre Hellertalbahn: Betzdorf-Haiger, S. 178 – 1818
Thomas Bartholosch: Pläne zur Schiffbarmachung der Sieg um 1800 – jüngste Quellenfunde zur Regionalgeschichte des Siegerlandes, S. 186 – 202

Heimatverein des Kreises Altenkirchen, Homepage

Literaturhinweis: Ortsfamilienbuch Ferndorf 1576-1795

Herausgeber: Ansgar Hoffmann / Anne Schulte-Lefebvre (Deutsche Ortssippenbücher, hrsg. von der Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte, Reihe A Band 709), Plaidt: Cardamina 2012, ISBN 978-3-86424-077-5

815 Seiten
Preis
42,- €

„Die Quellenlage über das Kirchspiel und seine Bewohner ist besonders gut. Bereits 1461 setzen die ersten Steuerlisten ein, dann um 1576 die Kirchenbücher mit nur wenigen Lücken bis in die Neuzeit. Bereits um 1900 wurde mit der Aufarbeitung dieser Quellen begonnen und es erfolgte u.a. eine vollständige Verkartung der Kirchenbücher. Leider wurden nur wenige Quellen ungekürzt veröffentlicht. Eine Ausnahme bilden die Bücher von Herling über das untere Heestal und Buchen/Sohlbach sowie das Ferndorfbuch, in denen Angaben über einzelne Gemeinden und Bewohner zusammengetragen wurden. Weiterlesen

Literaturtipp: „Burgen und Befestigungen in Kreuztal und Hilchenbach“

Verfasst wurde das Werk von dem gebürtigen Kreuztaler Kunsthistoriker und Historiker Olaf Wagener MA. Der Führer stellt eine Vielzahl von Burgen und Befestigungen vor und vermittelt völlig neue Ansichten. Zu jeder Anlage wird ein so genannter LiDAR-Scan gezeigt. Dies ist eine Methode, bei der das Gelände unter Zuhilfenahme von Laserscanning frei von Bewuchs in großer Genauigkeit dreidimensional gezeigt wird. Dadurch werden die Anlagen erstmals in ihrer Umgebung erfahrbar gemacht – alte Hohlwege, Halsgräben aber auch Reste von altem Bergbau in der Nähe der Burgen können im räumlichen Kontext betrachtet werden. Weiterlesen