Vor wenigen Tagen hat die Siegener Geschichtswerkstatt die umfangreiche Baugeschichte des Siegener Lyzeums in den Medien vorgestellt. Alles hatte im Kreisarchiv begonnen. Dort war Tobias Gerhardus 2011 Praktikant und sollte eine Art Zeitstrahl zur Geschichte des LYZ anfertigen. Je tiefer er aber in das Thema eintauchte, desto mehr kristallisierte sich die Baugeschichte des ehemaligen Mädchengymnasiums heraus. Bis 2014 schrieb und recherchierte Gerhardus. Den zur Schulgeschichte wichtigen Bestand des Landesarchivs NRW, Abt. Westfalen, in Münster wertete er dabei erstmals aus.
Der „Zeitstrahl“ ist – quasi als Appetithappen für die gelungene Veröffentlichung – nun hier online (PDF): Kurze Chronik des LYZ .

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Zur Geschichte des Siegener Mädchengymnasiums.“ Vorstellung: Sonderband der „Siegener Beiträge – Jahrbuch für regionale Geschichte“.
Einblicke über das historische und gesellschaftliche Leben im Siegerland“
„Warum nur lief der Siegener Oberbürgermeister immer ohne Socken in seinen Schuhen durch die Gegend? Warum diskutierte man 1956, ob und wie man Kölnisch Wasser und Siegener Jauche vergleichen kann? Warum spielte die Weltmeistermannschaft von 1974 in Siegen, warum durfte Peter Hussing nicht gegen Muhammad Ali boxen? Und warum denken heute noch viele Menschen an das 750-jährige Siegener Stadtjubiläum von 1974 zurück, während das von 1999 irgendwie völlig vergessen ist? Und was machte der Maler Walter Helsper im Schweinchenkino und im „Belle“? Und woran ist die Weltrevolution in Siegen gescheitert? “

Ein Heimatfilm vom Land der Roten Erde von 1957