Münzfünde von 1999 bis 2010 online

Foto: LWL

Foto: LWL

Der Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hat eine Publikation zu den westfälischen Münzfunden der Jahre 1999 bis 2010 herausgegeben. Das Werk ist nicht nur für Münzexperten, sondern auch für alle Geschichtsinteressierten eine wichtige Hilfestellung bei ihren Nachforschungen zur regionalen Geschichte.

Der Autor Peter Ilisch listet auf 240 Seiten alle Funde auf, die in diesem Zeitraum in Westfalen-Lippe sowohl von Privatpersonen als auch im Rahmen von Ausgrabungen der LWL-Archäologie für Westfalen gemacht wurden. Geordnet nach politischen Gemeinden wurden alle Münzen so gut bestimmt, wie es der jeweilige Erhaltungszustand zulässt, und mit einem Literaturzitat versehen. Die wichtigsten Stücke sind zudem mit Fotos bebildert. Weiterlesen

Heilstätte Hengsbach 9

Tagebuch einer Bestandsaufnahme

Ausschnitte aus den Ergebnissen der Erschließung der Personalakten in der Pflege (ca. 1953 -1966):

Im Pflegebereich der Heilstätte Hengsbach, einschließlich der Vorgänger-Einrichtung „Kreisheilstätte“ in Hilchenbach, waren

10 -14 Schwestern des Diakonissenmutterhauses „Friedenshort“

41 „frei“-angestellte Schwestern/Pfleger

= insgesamt  ca. 55 Personen Pflegepersonal.

Die Diakonissen-Schwestern des „Friedenshort“ waren per Vereinbarung von 1950 bereits in der Vorgänger-Einrichtung in Hilchenbach tätig. Aus der Vereinbarung: „…Der Friedenshort stationiert vom 1. April 1950 ab, in Hilchenbach 9 Schwestern seines Hauses, zum Dienst in der „Kreisheilstätte Siegen“. (…)Die Diakonissen (…) haben ihre Obliegenheiten in den diakonischen Linien des Kaiserswerther Verbandes im Einvernehmen mit dem Vorstand der Station zu versehen. Sie stehen (…) in keinem rechtlichen Arbeitsverhältnis zum Stationsvorstand, sondern in alleinigem Dienstverhältnis zum Mutterhaus(…) Der Vorstand der Station entrichtet an den Friedenshort ein monatliches Stationsgeld (…) Der Stationsvorstand gewährt den Diakonissen (…) geeignete Unterkunft. (…) Jede Schwester wird auf Kosten des Stationsvorstandes gegen Unfall versichert. (…) Jeder Diakonisse wird alljährlich ein Erholungsurlaub (…) gewährt (…) Während der Urlaubszeit ist der Schwester ein besonderes Urlaubsgeld (…) zu gewähren. (…) Das Mutterhaus übt allein die Disziplin über seine Diakonissen aus. (…)“

Die Vereinbarung zur Überlassung der Diakonissen des „Friedenshort“ wurde zum 1.04.1962 gekündigt und die Schwestern bis einschließlich Juni 1962 – also noch ca. 5 Jahre vor Auflösung der Heilstätte – abgezogen.

Autorin: Dagmar Spies  

https://www.siwiarchiv.de/2013/03/zeitzeugen-auf-zelluliod-fotoimpressionen/

Heilstätte Hengsbach 7

 

Tagebuch einer Bestandaufnahme

 

Bereits letzte Woche wurde die Klassifikation, also das Ordnungsschema für den Bestand in dem die einzelnen Dokumente sortiert und abgelegt sowie im EDV-Verwaltungsprogramm des Archivs verzeichnet werden, festgelegt.

 

• Personal; • Patienten; • Finanzen/Kasse; • Verwaltung/ Organisation; • Gebäude/ Bau; • Verein/ Trägerschaft

 

Beim Umbetten kommen zuerst die Personalakten dran. Dabei ist es vielleicht mal ganz interessant zu schauen, was eine Personalakte so um 1950/60 enthielt. Hier ein kleiner Einblick in einige Akten vom Pflegepersonal: Weiterlesen

Erschließung von Kirchenbuchduplikaten und Zivilstandsregistern

Zahlreiche ehrenamtliche Familienforscherinnen und Familienforscher aus ganz Deutschland unterstützen die Abteilung Ostwestfalen-Lippe des Landesarchivs bei der Erschließung von Kirchenbuchduplikaten und Zivilstandsregistern. Die Genealogen schreiben komplette Registerbände ab und erleichtern damit die Suche erheblich.

Am 5. März 2013 trafen sich 16 dieser Freiwilligen zu einem Workshop in Detmold, um sich über ihre Arbeit auszutauschen, Mitstreiter kennenzulernen und hilfreiche Tipps und Tricks rund um die Transkription der Kirchenbuchüberlieferung zu erfahren.

Im Gebiet des Regierungsbezirks Arnsberg erfolgen Verkartungen für u. a. folgende Gemeinden: Kirchhundem (Kreis Olpe), Kohlhagen (Kreis Olpe), Lenne (Kreis Olpe), Laasphe (Kreis [Siegen-] Wittgenstein), Oberhundem (Kreis Olpe), Saalhausen (Kreis Olpe) und Winterberg (Kreis Brilon [heute: Hochsauerlandkreis]). Die Bearbeitung ist den Gemeinden unterschiedlich weit fortgeschritten, was auch damit zusammenhängt, dass die Digitalisierung der Kirchenbuchduplikate und Zivilstandsregister noch nicht abgeschlossen ist.
Quelle: Landesarchiv, NRW, Facebook-Foto-Seite, 5.3.2013

Bernd und Hilla Becher: Die Siegerländer Fachwerkhäuser

Kunstwerk des Monats März im Museum für Gegenwartskunst, Siegen

Begleitend zu den Aktivitäten der Stadt Siegen für eine regionale Baukultur zeigt das Museum für Gegenwartskunst ab dem 10. März 2013 die ‚Siegerländer Fachwerkhäuser’, wie sie von Bernd und Hilla Becher im Zeitraum von 1959 –1978 gesehen und fotografiert wurden. Dem Künstlerpaar ist es zu verdanken, dass wir diesen Haustypus heute auf aktuelle Weise wertschätzen können.
Außerdem sind die ‚Orts- und Dorfansichten des Siegerlandes’, sowie ,Siegerländer Gruben und Hütten’ und die ‚Holzfördertürme in Pennsylvania’ zu sehen. Es ist die umfangreichste Präsentation von Becher-Fotografien seit Bestehen des Museums.
Becher-Vorträge Flyer 2013
Ein Projekt der logoFoSie

Film „Revier hinter den Bergen“

01.03.2013, 19:30 – 21:30 Uhr
Bürgerhaus Geisweid, Obere Kaiserstraße 6

Aus Anlass der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins Hüttental e. V. zeigt Herr Thomas Wolf, Archivar des Kreises Siegen-Wittgenstein, den WDR-Film aus den 1960er Jahren „Revier hinter den Bergen“. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Filmvorführung, etwa um 19.30 Uhr, im Bürgerhaus Geisweid, Obere Kaiserstraße, teilzunehmen. Der Film dauert ca. 50 Minuten.

s. a.https://www.siwiarchiv.de/2012/10/film-revier-hinter-den-bergen/ und https://www.siwiarchiv.de/2012/10/erfolgreiche-filmvorfuhrung/