Heilstätte Hengsbach 17

Tagebuch einer Bestandsaufnahme
Und weiter „Entdeckungen“ und Fragen:
Bisher recherchiert:

aus: Amtsblatt für den Regierungsbezirk Arnsberb, Nr. 27, ausgegeben am 1. Juli 1972

aus: Amtsblatt für den Regierungsbezirk Arnsberb, Nr. 27, ausgegeben am 1. Juli 1972

Im März 1967 traf der Verwaltungsrat der „Heilstätte Hengsbach e.V.“ die Entscheidung, die Heilstätte zu schließen und den Verein aufzulösen.
„Erst“ am 29.03.1972 wird der Verein aus dem Vereinsregister gelöscht.
Es gibt zwei Ordner mit Rechnungs- und Kassenunterlagen aus den Jahren 1968 und 1970-72. Immer wieder taucht in diesen Unterlagen der Begriff „Liquidator“ auf.

Wie passt das jetzt (für einen Menschen, der bisher noch kaum Wissen in betriebswirtschaftlichen Abläufen hat) zusammen? Weiterlesen

Heilstätte Hengsbach 15

Aufgrund der Kommentare erfolgt nun die Publikation der dem Eintrag zugrunde liegenden Quellen:

Tagebuch einer Bestandsaufnahme

So, seit Anfang der Woche ist die Bearbeitung der Unterlagen zum Bereich Finanzen/Kasse an der Reihe. Das scheint zunächst ziemlich dröger Stoff, aus dem sich nicht wirklich interessante Informationen -und schon gar keine für einen blog-Eintrag herausziehen lassen…

Oder vielleicht doch?!

– Meine Aufmerksamkeit wurde durch die Unterlagen mit der Überschrift „Alkoholbestellungen“, die immer wieder auftauchenden Begrifflichkeiten „Ankaufserlaubnisschein“ , (un)vergällter Alkohol und „Bundesmonopolverwaltung für Branntwein“ geweckt.

Also was hat es damit in Zusammenhang mit einer Tbc-Klinik auf sich? Weiterlesen

Sachthematisches Inventar 1. Weltkrieg

2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal – ein guter Grund, sich diesem wichtigen Thema (wieder) anzunähern und der Forschung mit einem sachthematischen Inventar ein Hilfsmittel an die Hand zu geben, das facettenreich über die vorhandenen Quellen zum Ersten Weltkrieg im Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen, in Münster informieren soll. Das Inventar findet sich im Internet unter http://www.archive.nrw.de/lav/abteilungen/westfalen/BilderKartenLogosDateien/Quellen_zum_Ersten_Weltkrieg_neu.pdf.

Lothar Irle zur Vermittlung von „Rassen- und Familienkunde“ im III. Reich

Zu Lothar Irle wurden hier bereits einige, auch biographische Beiträge publiziert. Irle als Pädagoge in der NS-Zeit ist bereits Thema wissenschaftlicher Publikationen gewesen, so dass der Fund in den Beständen des Landesarchivs NRW, Abteilung Westfalen, in Münster, eine Ergänzung darstellt.
Lothar Irle nahm als Vertreter der Lehrerinnen und Lehrer aus dem Kreis Siegen an der ersten Schulungswoche für „Vererbungslehre, Erbgesundheitspflege, Rassen- und Familienkunde“ teil. Der Lehrgang wurde vom dem preußischen Kultusministerium angeschlossenen Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht organisiert. Er fand vom 25. bis zum 30. September 1933 in Berlin statt. Die Multiplikatorenschulung sollte fachlich und ideologisch geeignetes Personal in die Lage versetzen, die Lehrerkolleginnen und -kollegen vor Ort in dieser Thematik zu schulen.
Die Schulabteilung der Regierung zu Arnsberg bat die Teilnehmenden aus ihrem Zuständigkeitsbereich um, einen Bericht über diese Fortbildungsveranstaltung. Lothar Irle kam dieser Bitte am 12. Oktober 1933 nach:
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Bilder von Reinhold Köhler

als große Schenkung an die Kunstsammlung des Kreises Siegen-Wittgenstein
koehler
Eine besondere Schenkung erhielt jetzt die Kunstsammlung des Kreises Siegen-Wittgenstein von Jemandem, der weiß, wie man Kunst sammelt: Barbara Lambrecht-Schadeberg, Mäzenin und Kennerin mit großer Leidenschaft für Kunst der Gegenwart erwarb vor 2 Jahren einige Werke des Siegener Künstlers Reinhold Köhler. Weiterlesen

Heilstätte Hengsbach 12

Tagebuch einer Bestandsaufnahme

Die schönsten Bewerbungsschreiben des Bestandes:

Bewerbung1

Sehr geehrter Herr Dr. Kruse,

durch Herrn Landesrat Dr. Nannen (?) Naunin erfuhr ich, dass in der von Ihnen geleiteten Heilstätte die Stelle einer med.techn. Ass. zu besetzen ist. Ich erlaube mir, mich um diese Stelle zu bewerben. Die erforderlichen Unterrlagen füge ich in der Anlage bei . Für eine Berücksichtigung meiner Bewerbung wäre ich Ihnen sehr verbunden. Da ich hier in ungekündigter Stelle bin wäre ich Ihnen für eine baldige Nachricht dankbar. Gegebenenfalls wäre ich zu einer persönlichen Vorstellung u. Rücksprache gern bereit. Wäre allerdings sehr dankbar, wenn diese an einem Sonntag Vormittag sein könnte.

Mit vorzüglicher Hochachtung

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