Archiv der Kategorie: Archivgut
Wasserzeichen – wer weiß mehr?

Herbarium der Wiesenbauschule jetzt im Universitätsarchiv
Das Universitätsarchiv hat aktuell einen Teilbestand des aus insgesamt 265 Herbarbögen bestehenden Herbariums der ehemaligen Wiesenbauschule von der Universitätsbibliothek übernommen. Es handelt sich um das sogenannte Schencksche Herbarium des Siegener Wiesenbaulehrers und späteren Direktors, Mediziners und angesehenen Botanikers Dr. Martin Schenck (1826-1918) aus den Jahren 1863/64 mit jeweils aufgeklebten gepressten, überwiegend einkeimblättrigen Süß- und Sauergräsern aus der Siegener Umgebung, dessen zweite Hälfte seinerzeit aus nicht mehr rekonstruierbaren Gründen an das Westfälische Landesherbarium in Münster gelangt und dort vermutlich in der bestehenden Sammlung aufgegangen ist. Es ist einerseits durch eine historische Artenliste von 1933/34, andererseits durch eine aktuelle nummerische Liste von 2005 erschlossen und kann ab sofort zu den üblichen Öffnungszeiten des Universitätsarchivs (Mo – Fr 9:00-16:30 Uhr) gegen Voranmeldung eingesehen werden (Tel. 0271/740-3622, archiv@ub.uni-siegen.de).
Vor 100 Jahren: Bezug des neuen Gebäudes der Wiesen- und Wegebauschule am Häusling

Das Schulgebäude der 1913 eingeweihten Wiesen- und Wegebauschule (Stadtarchiv Siegen, Best. Ansichtskartensammlung)
In der aktuellen Ausgabe seiner Reihe “Klick in die Vergangenheit“ präsentiert das Stadtarchiv Siegen für die virtuellen Archivnutzer auf www.stadtarchiv-siegen.de beispielhafte Ausarbeitungen von Schülern der ehemaligen Wiesenbauschule. Anlass ist die feierliche Einweihung des neuen Schulgebäudes am Häusling am 20. Mai 1913. Im Mittelpunkt sowohl des Onlineartikels als auch der begleitenden Vitrinenpräsentation im Lesesaal des Stadtarchivs im Siegener KrönchenCenter steht neben der Gebäudeeinweihung, die vor einhundert Jahren in Anwesenheit politischer Prominenz stattfand, auch die damalige Gestaltung des Schulgeländes. Originale Kartierungsarbeiten ehemaliger Schüler der Wiesen- und Wegebauschule komplettieren zudem die Vitrinenausstellung. Weiterlesen
Jüngere Kreis-Verwaltungsgeschichte in Stempeln
Die beiden Stempel dokumentieren die beiden bedeutendsten Einschnitte in der jüngeren Verwaltungsgeschichte des Kreises Siegen-Wittgenstein: die kommunale Neugliederung (1966-1975) und die Ablösung der kommunalen Doppelspitze (1999).
Depositalvertrag zwischen Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein und Deutsch-Amerikanische Gesellschaft Siegerland-Wittgenstein

Vorsitzender Jörg Müller (l.) und Volker Schüttenhelm (Geschäftsstelle) von der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Siegerland-Wittgenstein bei der Unterzeichnung des Depositalvertrages, 11.9.2013
Die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft Siegerland-Wittgenstein stellt dem Kreisarchiv als Dauerleihgabe eine Spezialbibliothek, die u. a. für Schülerjahresarbeiten genutzt wird, sowie Unterlagen, die die Gesellschaft nicht mehr für ihre Aufgabenerledigung benötigt, zur Verfügung.
Lothar Irle und der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Ludwig Burwitz, Stadtarchiv Siegen, führt in den Vortrag Prof. Rainer S. Elkars „Das Gedenken an Dr. Lothar Irle“ ein. Elkar präsentierte erstmals öffentlich die gescheiterte Verdienstordeninitiative des Sauerländischen Gebirgsvereins (Siegen, 19.9.13)
In einem noch unverzeichneten Ordensakte der Siegener Kreisverwaltung (Az. 032-20, 1963-1965 (?)) fand sich folgender Vorgang zur gescheiterten Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Lothar Irle: IrleBVK . Weiterlesen
Westfalen-Fotoportal im LWL-Kulturausschuss vorgestellt
Die „Visuelle Schatzkammer“ Westfalens (www.bildarchiv-westfalen.lwl.org) umfasst ungefähr 370.000 Bilder und 3.000 Luftbilder. Das Bildarchiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) kann damit Vergangenheit und Gegenwart Westfalens veranschaulichen: Städte, Dörfer und Landschaften – Industrie und Landwirtschaft – regiontypisches Handwerk und Brauchtum – Kunst und Architektur – und nicht zuletzt Sozialgeschichte und Alltagskultur im Wandel der Zeit. Weiterlesen
Aus dem Kreistagsprotokoll vom 18. Mai 1931:
Folgende Passage fand sich im Protokoll: „ ….. Der Vorsitzende nahm Veranlassung, einen Ausdruck, den ein Abgeordneter einem anderen Kreistagsmitglied gegenüber genbrauchte, sowie eine Äußerung über die Preuß. Staatsregierung, die unzutreffend und in dieser Form nicht gerechtfertigt sei, zu rügen. …..“
Die einzige Rüge im Zeitraum von 1929 bis 1933.
Berliner Appell zum Erhalt des digitalen Kulturerbes
„Unsere Gesellschaft ist seit langem von dem Konsens bestimmt, dass Wissen und Kultur zu erhalten sind. Das Wissen unserer Tage wie die Kultur unserer Gesellschaft werden aber zunehmend mittels elektronischer Medien gespeichert und sollen über diese überliefert werden. Die Bewahrung dieses Wissens und dieser Kultur steht auf tönernen Füßen. Die Bereitschaft, auch in der elektronischen Welt in die Bestandserhaltung zu investieren, ist nicht sehr groß. Die Einsicht in die Notwendigkeit, die Prozesse der digitalen Langzeitarchivierung nachhaltig und dauerhaft zu finanzieren, ist noch nicht ausgeprägt. Die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologie zur Bestandserhaltung auch von analogen Informationsträgern sind noch lange nicht ausgeschöpft. Das ist ein Appell zur Nachhaltigkeit in der elektronischen Welt. Weiterlesen

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