„Welche archivischen Blogs Ihr schon immer schreiben wolltet, aber nicht zu tun wagtet“

Blogparade: siwiarchiv wird 5 Jahre alt

Heute vor fünf Jahren erschien der erste Eintrag auf siwiarchiv. Es hat uns Spaß gemacht – doch genug der Rückschau. Unlängst wurde die schwierige Lage der deutschsprachigen,  archivischen Weblogs von Klaus Graf beleuchtet. Wir sind allerdings der Meinung, dass da noch mehr möglich ist und wollen mit Hilfe einer Blogparade – aber auch Kommentare von Nicht-Bloggenden sind gerne gesehen – die Möglichkeiten für archivische Blogs ausloten.

Das Thema der siwiarchiv-Blogparade ist, welche Archive sollten mit dem Bloggen beginnen oder es ausbauen? Welche archivischen Themen sollten in einem Blog behandelt werden? Welche eigenen Blogideen, die die archivische Arbeit berühren, habt Ihr? Als Anregung findet Ihr hier ein Liste aktiver und inaktiver deutschsprachiger Archivweblogs.
Zur Teilnahme gebeten sind neben den archivischen Weblogs daher auch die Geschichtsblogosphäre und (geschichts)kulturaffine Bloggende. Beiträge werden bis zum 28.2.17 angenommen. Wir sind gespannt und freuen uns auf jedes einzelne „Geburtstagsgeschenk“!
Tanja Praske gibt übrigens 10 Tipps für die erfolgreiche Teilnahme an einer Blogparade:: Weiterlesen →

Findbuch an die Gesellschaft für Christlich- Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V.


Anfang Januar überreichte Wolfgang Suttner, Kulturreferent des Kreises Siegen-Wittgenstein, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V. (CJZ) ein 136 Seiten starkes Findbuch für die nun im Kreisarchiv Siegen Wittgenstein aufbewahrten historischen Unterlagen der Gesellschaft.

Im Februar 2016 hatte die CJZ Siegerland dem Kreisarchiv ihr nicht mehr benötigtes Schriftgut als Dauerleihgabe übergeben. Werner Stettner, Vorsitzender der Gesellschaft bemerkte dazu: „ Wir wollten sicherstellen, dass die für die Geschichte unserer Gesellschaft wichtigen Unterlagen für die Nachwelt erhalten bleiben. Das Kreisarchiv garantiert  diese sach- und fachgerechte Behandlung unserer Unterlagen.“  Kreiskulturreferent Wolfgang Suttner schilderte die Beweggründe des Kreises Siegen-Wittgenstein: „Der Kreis hat angebotenen Unterlagen gerne angenommen. Sie ergänzen die im Kreisarchiv verwahrten Archivalien und stehen nun den Benutzerinnen und Benutzern des Archivs unter Beachtung der archivgesetzlichen Regelungen zur Verfügung. “ Weiterlesen →

Geobasisdaten des Landes NRW gebührenfrei als Open Data verfügbar

Wollten Sie immer schon mal wissen, wie Ihr Grundstück von oben aussieht und wie groß es ist? Wie bergig ist die Eifel wirklich, wie hoch der Hügel, auf dem die Kinder rodeln und wo kann ich am besten joggen? Oder finden Sie es spannend zu erfahren, wie Ihr Ort in preußischen Zeiten kartiert wurde? Dann könnten die fortan für jedermann kostenfrei verfügbaren Geobasisdaten des Landes Nordrhein-Westfalen für Sie interessant sein. Denn genau diese Geobasisdaten sind es, die diese und noch viele weitere Fragen beantworten!

Reichhaltige Informationsmenge mit riesigem Potenzial

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Otto Pienes Düsseldorfer Atelier wird Standort der ZERO foundation

Atelier Hüttenstraße, historische Aufnahme, (c) ZERO Foundation

„Auf Beschluss des Kuratoriums der ZERO foundation soll das Atelierhaus des im Sommer 2014 verstorbenen ZERO-Mitbegründers Otto Piene zu einem weiteren Standort der ZERO foundation werden. Das wurde jetzt in Düsseldorf mitgeteilt. Die ZERO-Künstler Heinz Mack und Günther Uecker sowie die Familie des Künstlers, Vertreter der Stadt Düsseldorf und der Leiter der fondation Tijs Visser äußerten sich erfreut über diese Entscheidung.

Das eher unscheinbare Hinterhaus auf der Hüttenstraße ist bereits seit 1961 mit der ZERO-Bewegung verbunden. Hier waren die Zero-Künstler Piene, Mack und Uecker präsent. Der Fotograf Charles Wilp, der Minimal Art Künstler Robert Morris, Ferdinand Kriwet, die Tänzerin Yvonne Rainer oder auch Christo haben in diesem Haus gearbeitet. Der Düsseldorfer Kulturdezernent Georg Lohe sagt: „In der Hüttenstraße ist über viele Jahrzehnte internationale Kunst entstanden, die noch unsere heutige Kultur ganz maßgeblich prägt“. Weiterlesen →

Öffnungszeiten des Stadtarchivs Siegen bis zum Jahresende

Das Stadtarchiv Siegen verabschiedet sich in die Weihnachtsfeiertage mit dem an dieser Stelle sicherlich angebrachten Hinweis auf die üppigen Öffnungszeiten „zwischen den Jahren“. Wir empfangen Besucher in der Zeit vom 27. bis zum 30. Dezember zu den bekannten Öffnungszeiten, Gelegenheit auch für alle von unserer Sommerschließungsperiode Enttäuschten Versäumtes – nach verdauter Printe – nachzuholen.
Wir wünschen allen unseren Besuchern ruhige und besinnliche Feiertage und freuen uns auf regen Besuch im Jahr 2017.

Grünes Licht für Bundesarchivgesetz (?)

Unterlagen und Akten öffentlicher Stellen des Bundes sollen zukünftig deutlich früher im Bundesarchiv archiviert und die Schutzfristen für das Archivgut verkürzt werden. Der Kulturausschuss billigte am Mittwoch den entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung (18/9633) in der durch den Ausschuss geänderten Fassung mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD gegen das Votum von Bündnis 90/Die Grünen. Die Linke enthielt sich der Stimme. Ziel der Gesetzesnovelle ist es, das Bundesarchivgesetz insgesamt nutzer- und wissenschaftsfreundlicher zu gestalten und an die Anforderung der digitalen Informationsgesellschaft anzupassen. Weiterlesen →

Archivierung in der Gemeinde Neunkirchen – SPD fragt nach

In ihrer heutigen Print-Ausgabe berichtet die Siegener Zeitung von einer Anfrage der SPD Neunkirchen. Unter Verweis auf das Archivgesetz NRW (§ 10) – und offensichtlich wurde das Thema auch in Dorfgesprächen angesprochen – werden folgende Fragen gestellt:

“ …. Inwieweit ist die Gemeinde dieser Aufgabe [gemeint ist die Archivierung] bereits nachgekommen, bzw. wann und wie will sie dieser Aufgabe nachkommen?
Welchen konkreten Maßnahmen zur Archivierung gibt es in der Gemeindeverwaltung bereits und welche sollen geplant werden, um dieser gesetzlichen Pflicht ordnungsgemäß nachzukommen.

Weiterhin soll die Verwaltung prüfen, ob und inwieweit die Archivarbeit in Zusammenarbeit mit einem LEADER-Projekt geleistet werden kann.“

Hilfreich zur Beurteilung der „Archivsituation“ in der Gemeinde Neunkirchen ist ein Blick in das Archivportal NRW, das kein Archiv in der Gemeinde ausweist, und ein weiterer Blick in das Ratsinformationssystem der Gemeinde. Eine Recherche dort nach den Begriffen „Archiv“ und „Gemeindearchiv“ zeigt, dass bereits zwischen 2007 und 2010 über die Errichtung eines Gemeindearchivs ergebnislos diskutiert wurde – übrigens auch in diesem Fall auf Antrag der SPD.
Wenn in diesem Rhythmus weiterdiskutiert wird, dann wird die nächste Anfrage 2025 gestellt werden ……

75 Jahre Westfälisches Wirtschaftsarchiv

Der Wissensspeicher unserer Wirtschaft

„Zukunft braucht Herkunft! Oder anders formuliert: Es gibt keine Zukunft ohne Herkunft. Zur Identität gehört ganz wesentlich das Bewusstsein von der eigenen Geschichte“, sagte Heinz-Herbert Dustmann, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund, in seiner Begrüßung zum Auftakt der Jubiläumsfeier des Westfälischen Wirtschaftsarchivs (WWA). Der Festakt wurde mit über 250 Gästen am 31. Oktober 2016 im Großen Saal der IHK zu Dortmund begangen.
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Seit 75 Jahren ist das WWA die regionale Dokumentationsstelle der Wirtschaft in Westfalen und Lippe. Neben Geschäftsbüchern und Akten verwahrt das Archiv etwa 600.000 Fotos, 4.500 historische Plakate, 600 Filme und unzählige Tondokumente. Die Bestände repräsentieren die historische Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsräume Westfalens im Strukturwandel von drei Jahrhunderten, so etwa des Sieger- und Münsterlandes, Ostwestfalens, des Märkischen und Arnsberger Raumes und natürlich des Westfälischen Ruhrgebietes. Aus diesen reichen Beständen schöpft auch die über 800 Seiten umfassende Jubiläumsschrift „Quellen zur Westfälischen Wirtschaftsgeschichte“, die Anfang Dezember im Münsteraner Aschendorff-Verlag erscheinen wird. Weiterlesen →

Ein Jahr Blog des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare

v.l.n.r.: Dr. Joachim Kemper (Institut für Stadtgeschichte Frankfurt a.M.), Thomas Wolf (Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein), Dr. Bastian Gillner (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Duisburg), Katharina Barth (Öffentlichkeitsarbeit, VdA-Geschäftsstelle), Thilo Bauer (VdA-Geschäftsführer), Dr. Antje Diener-Staeckling (LWL-Archivamt für Westfalen, Münster) und Dr. Thorsten Unger (Universitäts- und Hochschularchiv Osnabrück). Foto: VdA

v.l.n.r.: Dr. Joachim Kemper (Institut für Stadtgeschichte Frankfurt a.M.), Thomas Wolf (Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein), Dr. Bastian Gillner (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Duisburg), Katharina Barth (Öffentlichkeitsarbeit, VdA-Geschäftsstelle), Thilo Bauer (VdA-Geschäftsführer), Dr. Antje Diener-Staeckling (LWL-Archivamt für Westfalen, Münster) und Dr. Thorsten Unger (Universitäts- und Hochschularchiv Osnabrück). Foto: VdA

Am 20. Oktober 2016 kam die Expertengruppe Social Media und Öffentlichkeitsarbeit zum vierten Mal in der Verbandsgeschäftsstelle in Fulda zusammen, um fast 1 Jahr nach Online-Schaltung des VdA-Blogs ein erstes Résumé zu ziehen und gleichzeitig Ideen für die Weiterentwicklung zu erarbeiten.

Die bisher geleistete und von der Expertengruppe investierte Arbeit in den Blog trägt seine Früchte: Der Blog wird gut angenommen und ist in der archivischen Blog-Landschaft gut etabliert. Die aktuellen Nutzerzahlen und statistische Auswertungen bestätigen dies.

Künftig sollen die Blog-Beiträge enger mit Print- und Onlinemedien verknüpft werden. Hierzu sind einige technische Weiterentwicklungen vorgesehen.

Weiterhin gilt der Aufruf, dass sich gerne alle Interessierten aktiv am Blog beteiligen möchten. Die Expertengruppe, welche den VdA-Blog redaktionell betreut, lädt Sie herzlich zu konstruktiven Diskussionen ein und freut sich über einen angeregten fachlichen Meinungsaustausch.

Quelle: VdA, Mitteilung vom 201.10.2016