Schließung des Stadtarchivs Siegen im August 2016

Vom 01. August 2016 bis 19. August 2016 bleibt das Stadtarchiv für die Öffentlichkeit geschlossen. In dieser Zeit werden interne Arbeiten zur Wahrung der gesetzlichen Kernaufgaben eines Kommunalarchivs durchgeführt. Wir bitten um Verständnis, dass daher vorübergehend keine Anfragen beantwortet werden können.
In dringenden Fällen wie Beglaubigungen wenden Sie sich bitte an die Rufnummer 0271/ 404-3095. Ab Montag, den 22. August 2016, steht das Stadtarchiv wie gewohnt zur Verfügung!
Wir danken für Ihr Verständnis.

Reisetipp: Dauerausstellung „Archivgeschichte(n)“ im Landesarchiv NRW Duisburg

LAVDUAusSeit dem 24. Juni 2016 präsentiert die Abteilung Rheinland des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen in der Ausstellung „Archivgeschichte(n) – Die Entwicklung der Abteilung Rheinland – von ihren Anfängen bis heute“ Exponate zur eigenen Archivgeschichte. Seit dem Umzug der Abteilung Rheinland im Jahr 2014 in den neuen Archivbau am Duisburger Innenhafen sind die Bestände erstmals in einem Archivgebäude zentralisiert.
Die Ausstellung wurde von Anwärterinnen und Anwärtern für den gehobenen Archivdienst im Rahmen ihrer Ausbildung konzipiert.
In der Ausstellung werden die Themen Archivnutzung, Erschließung, Entwicklung der Bestände, Archivbau, Archivtechnik und die archivische Öffentlichkeitsarbeit thematisiert. So erfährt man zum Beispiel wie Bleikugeln aus dem 18. Jahrhundert ihren Weg in die Bestände der Abteilung Rheinland gefunden haben.
Eine Besichtigung der Ausstellung im Foyer ist innerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Amtseinführung von Dr. Johannes Burkardt als neuer Leiter der Abteilung Ostwestfalen-Lippe des Landesarchivs NRW

Am 27. Juni 2016 wurde Dr. Johannes Burkardt (*1969) von der Leiterin der Kulturabteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Hildegard Kaluza, und dem Präsidenten des Landesarchivs NRW, Dr. Frank Bischoff, in sein Amt als neuer Leiter der Abteilung Ostwestfalen-Lippe eingeführt.
Nach dem Studium der Historischen Hilfswissenschaften, der neueren Geschichte und der mittellateinischen Philologie an der Universität Marburg, das er 1996 mit der Promotion zum Dr. Phil. abschloss, war Burkardt zunächst als Mitarbeiter der Bayerischen Benediktinerakademie sowie als Archivpfleger des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein tätig. Von 2001 bis 2003 leistete er ein Referendariat für den höheren Archivdienst im Staatsarchiv Münster und an der Archivschule Marburg ab. Im Anschluss daran nahm er verschiedene Aufgaben zuerst im Staatsarchiv Münster, dann in der Abteilung Westfalen des Landesarchivs NRW wahr, von 2004 bis 2015 als Leiter des Dezernats „Verwaltung und archivfachliche Dienste“. Ab 2015 leitete er das Technische Zentrum des Landesarchivs in Münster-Coerde. Weiterlesen

Ortsbesichtigung des Stadtarchivs Hilchenbach und des Stadtmuseums in der Wilhelmsburg

Hilchenbacher Kulturausschuss im Stadtarchiv:
„Frau Czarski-Nüs stellt fest, dass die Einladung zur heutigen Sitzung ordnungsgemäß ergangen und der Schul- und Kulturausschuss beschlussfähig ist. Sie verweist auf die Bestimmungen des § 31 der Gemeindeordnung NRW.
Einleitend erläutert der Museumsleiter Herr Gämlich die Sanierungsmaßnahmen, die die Stadt Hilchenbach 2015 im Stadtmuseum für insgesamt rund 40.000 Euro durchgeführt hat. Dank einer Spende des Fördervereins Wilhelmsburg e. V. in Höhe von 10.000 Euro und damit rund 50 % der Kosten konnte ein qualitativ hochwertiger Eiche-Parkett-Fußboden im 1. Obergeschoss verlegt werden. Weiterlesen

Linktipp: Don´t throw film away!

filmdokumenteretten

Die Internetseite „Filmdokumente retten“ des Historikers Dirk Alt hat folgendes, berechtigtes und unterstützenswerte Anliegen:
„Das Filmerbe ist nicht nur eine Angelegenheit bildungsbürgerlicher oder cineastischer Kreise. Es ist Teil eines identitätsstiftenden kulturellen Gedächtnisses: Gemeinsame Identität aber ist Voraussetzung für die Aufrechterhaltung eines Gemeinwesens – auch in Zeiten wirtschaftlicher Not, politischer Zerrissenheit und sozialer Zersplitterung.
Somit ist das Filmerbe ein Politikum.
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Film- und Tondokumente im Archiv

Filmsammlung Apelt. 6.2.2015: Erste Sichtung

Filmsammlung Apelt. 6.2.2015: Erste Sichtung

76. Südwestdeutscher Archivtag in Bad Mergentheim, heute und morgen

Der 76. Südwestdeutsche Archivtag findet 2016 in Bad Mergentheim statt und beschäftigt sich mit Fragen rund um die Archivierung, Erhaltung, Zugänglichmachung und Vermittlung von Film- und Tondokumenten. Mit dem Umstieg von analogen auf digitale Aufnahmetechniken werden immer häufiger ältere Sammlungen mit audiovisuellen Zeugnissen den Archiven angeboten; gleichzeitig steigen Zahl und Umfang neuer audiovisueller Zeugnisse. Sie finden sich genauso als Beilagen in klassischen Behördenakten, entstehen bei der Öffentlichkeitsarbeit, werden aber auch von Privatleuten immer wieder Archiven angeboten.

Moderiert von dem Schweizer Kurt Deggeller, einem der ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Film- und Tonarchivierung, werden Kolleginnen und Kollegen aus Südwestdeutschland und der Schweiz Projekte und Verfahren der digitalen Archivierung vorstellen. Darüber hinaus wird ein Journalist über die Herausforderungen bei der Vermittlung audiovisueller Quellen aus Archiven berichten. In einem Workshop besteht zudem Gelegenheit, sich intensiver mit Fragen der Bestandserhaltung audiovisueller Dokumente zu beschäftigen.

Das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein stellt die kooperative Rettung der Filmsammlung Herbert Apelt vor.

Programm mit Abstracts
Quelle: Landesarchiv Baden-Württemberg, Veranstaltungen