Archivar Hefte 1 und 2 (2019) online

Der „Archivar. Zeitschrift für Archivwesen“, die Zeitschrift des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare und des Landesarchivs NRW, ist mit folgenden Ausgaben bereits online:

Heft 1: Bürgerschaftliches Engagement in Archiven
Heft 2: Neue Tendenzen in der Archivpädagogik

Zukunftspreis Siegen-Wittgenstein 2019:

Historische Projekte zum Thema: „Ehrenamt 4.0: engagiert – digital – gestalten“


„Das Ehrenamt lebt vom direkten und persönlichen Engagement. Das soll auch so bleiben. Trotzdem wird die Digitalisierung auch für das ehrenamtliche Engagement in unseren Vereinen, Verbänden und Initiativen immer wichtiger. Sie bietet große Chancen, die das Ehrenamt stärken und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern können“, sagt Landrat Andreas Müller. Deshalb hat er den Zukunftspreis 2019 des Kreises Siegen-Wittgenstein unter das Motto „Ehrenamt 4.0: engagiert – digital – gestalten“ gestellt.

Jetzt abstimmen und Mausklick-Champion küren!

Die Verleihung des Zukunftspreises 2019 findet am Dienstag, 2. Juli, ab 19:30 Uhr im Schauplatz des Kulturhauses Lÿz statt. Dann wird bekanntgegeben, welchen Projekten die Jury die Preisgelder in einer Höhe von insgesamt 5.000 Euro zuerkennt. Darüber hinaus haben alle Siegerländer und Wittgensteiner die Möglichkeit, ihren Mausklick-Champion zu küren. Dieser ist mit 500 Euro dotiert.

Hier finden Sie in alphabetischer Reihenfolge alle historischen Projekte, die sich um den Zukunftspreis 2019 „Ehrenamt 4.0: engagiert – digital – gestalten“ bewerben. Mit einem Klick erfahren Sie mehr zum jeweiligen Wettbewerbsbeitrag. Am Ende finden Sie den Link zur Abstimmung und die Datenschutzhinweise.

Offene Archive – 5. Konferenz mit ArchivCamp (4.+5. 11. 2019, Berlin)

Reblog von Archive 2.0, v. 8. Juni 2019

Die Öffnung des Archivs der Stasi war ein weltweit einmaliger Vorgang mit Vorbildwirkung für viele postdiktatorische Gesellschaften. Erstmals konnten Bürger*innen am 2. Januar 1992 Einsicht in Stasi-Unterlagen nehmen, um ihr eigenes Schicksal aufzuklären. Die Machtzentrale der DDR-Geheimpolizei ist heute ein Ort der Aufklärung über Diktatur und Widerstand und ein Lernort für Demokratie.

Am 4. und 5. November 2019 laden wir 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution zur fünften Ausgabe der „Offenen Archive“ in Berlin ein. Hochkarätige Keynotes, spannende Kurzvorträge sowie eine Podiumsdiskussion zur Archiv-, Netz- und Kulturpolitik sind Teil des Programms.
Das öffentliche archiv-, netz- und kulturpolitische Podium am 4. November (ab 19 Uhr) wird u.a. mit Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen), Prof. Dr. Gerald Maier (Präsident des Landesarchivs Baden-Württemberg), Helene Hahn (Wikimedia Deutschland e.V., Präsidium), Erhard Grundl (MdB, kulturpolitischer Sprecher Bündnis90/Die GRÜNEN-Bundestagsfraktion) und Martin Rabanus (MdB, Sprecher für Kultur und Medien, SPD-Bundestagsfraktion) besetzt sein. Eine weitere Anfrage läuft derzeit noch.
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Linktipp: Archivführer zur deutschen Kolonialgeschichte

Deutschlands koloniale Vergangenheit hat vielfältige Spuren in den Archiven hinterlassen. Das Auswärtige Amt hat sich die Aufarbeitung dieser Spuren zur Aufgabe gemacht. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts zwischen dem Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam und dem Auswärtigen Amt wurde ein Online-Portal zur deutschen Kolonialgeschichte veröffentlicht, das als Beta-Version ab sofort unter www.archivfuehrer-kolonialzeit.de abrufbar ist.

Ziel des Projekts ist es, historische Fakten und Überlieferungen aus der Kolonialzeit zusammenzufassen und mit Informationen zu Orten, Akteuren und Ereignissen zu verknüpfen. Eine Datenbank mit Beschreibungen von Dokumenten und Beständen, die erstmals online verzeichnet sind, ist das Kernstück des frei zugänglichen Archiv-Portals. Das Projekt sorgt für mehr Transparenz bei der Darstellung der Überlieferungssituation von Archivalien zur deutschen Kolonialgeschichte.

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Zur Eigentumsfrage an den Altakten der Kreise in Nordrhein-Westfalen

Landrat Dr. iur. utr. Christian Schulze Pellengahr, Kreis Coesfeld, widmet sich in der aktuellen Ausgabe des Eildienstes des Landkreistages NRW (Nr. 5/Mai 2019 41.22.02, S. 326 – 327), einer zwischen dem Landesarchivs und den Kreisarchiven intensiv diskutierten juristischen Frage. Seinem Fazit kann man zustimmen: “ …. Es wäre daher nunmehr an der Zeit, dass das Land Nordrhein-Westfalen und sein Landesarchiv die Eigentumsrechte der Kreise an ihren historischen Aktenbeständen anerkennt, damit diese Bestände künftig – dort, wo es von den Kreisen gewünscht wird – im eigenen Archiv dauerhaft verwahrt und der Forschung zugänglich gemacht werden können. ….“