Stadtarchiv Hilchenbach: Öffnungszeiten seit August wieder gewährleistet

Verena Hof-Freudenberg und Reinhard Gämlich vor einem Bücherschrank im Stadtarchiv

„Die Stadt Hilchenbach hat sich für Verena Hof-Freudenberg als neue Stadtarchivarin entschieden. Ihr Vorgänger Reinhard Gämlich wird die Müsenerin in den kommenden Monaten einarbeiten, wobei beide Beschäftigten im Juni und Juli allerdings nur stundenweise zur Verfügung standen.
Seit 1. August 2019 steht die neue Stadtarchivarin Verena Hof-Freudenberg nun während der üblichen Öffnungszeiten der Wilhelmsburg als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Die Stadt Hilchenbach geht davon aus, dass damit die bekannt hohe Qualität des Angebotes des Stadtarchivs wieder gewährleistet werden kann.“
Quelle: Stadt Hilchenbach, 2.8.2019

50 Jahre Deutscher Soldatenfriedhof Futa-Pass

Soldaten des Einsatzführungsbereiches 2 aus Erndtebrück und Reservisten der Kreisgruppe Südwestfalen bei Gedenkfeier und Arbeitseinsatz in der Toskana

Soldaten des Einsatzführungsbereiches 2 aus Erndtebrück, Reservisten der Kreisgruppe Südwestfalen des Verbandes der Reservisten und je ein aktiver Kamerad aus Siegburg und Koblenz nahmen jetzt an der Gedenkfeier anlässlich der 50. Wiederkehr der Einweihung des deutschen Soldatenfriedhofes auf dem Futa-Pass in der Toskana teil. Außerdem führten die Soldaten und Reservisten einen Pflegeeinsatz auf dem Soldatenfriedhof durch. Der Einsatz stand unter der Leitung von Stabsfeldwebel Erhard Lauber, selbst aktiver Soldat am Standort Erndtebrück und Geschäftsführer des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für das Wittgensteiner Land. Nach 2002 und 2011 war dieses der dritte Arbeitseinsatz von Soldaten aus Erndtebrück auf dem Futa-Pass.

Zu den Aufgaben der Soldaten gehörten unter anderem auch Mäharbeiten auf dem Friedhof. © Erhard Lauber

Letzte Ruhestätte für über 30000 Gefallene

Der Soldatenfriedhof liegt auf einer Bergkuppe, 40 Kilometer von Florenz entfernt, unmittelbar am Futa-Pass (952 Meter über dem Meeresspiegel). Mit 30.683 Gefallenen ist der Friedhof Futa-Pass der größte deutsche Soldatenfriedhof in Italien. Aus Feldgräbern und Gemeindefriedhöfen der umliegenden zehn Provinzen hat sie der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge geborgen und umgebettet. Das war
notwendig, um die Gräber der Gefallenen zu erhalten und um noch unbekannte Tote zu identifizieren. Vielen Hinterbliebenen konnte der Volksbund nach langen Jahren der Ungewissheit das Schicksal ihres Angehörigen mitteilen. Die Einweihung des Friedhofes fand am 28.Juni1969 statt. Weiterlesen

Bewahrung des fotografischen Erbes

Grütters beruft Expertenteam

Aufbereitung in der Grube „Viktoria“ in Kreuztal-Littfeld, Foto: Peter Weller, o. D.

Die Werke herausragender deutscher Fotografinnen und Fotografen sind Teil unseres nationalen Kulturerbes. Allerdings besteht bei der Bewahrung dieses visuellen Gedächtnisses unserer Gesellschaft immer noch Nachholbedarf. „Wir brauchen eine zentrale Einrichtung“, ist Kulturstaatsministerin Grütters überzeugt. Deshalb hat sie ein Expertenteam berufen, das Handlungsempfehlungen entwickeln soll.

Von einer systematischen Bewahrung des fotografischen Kulturerbes kann in Deutschland nicht die Rede sein. So lautet jedenfalls das Fazit vieler deutscher Fotografinnen, Fotografen und Experten aus der Fotoszene.

Um auszuloten, was hier getan werden kann, hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters zahlreiche Gespräche mit Fotografinnen und Fotografen sowie Experten aus Museen, Wissenschaft und Forschung geführt. Anfang Juli fand auf Einladung der Staatsministerin außerdem eine Diskussionsveranstaltung zu diesem Thema in die Berliner Akademie der Künste statt. Weiterlesen

Literaturhinweis: „Die Zukunft der Vergangenheit in der Gegenwart.

Archive als Leuchtfeuer im Informationszeitalter“
Reblog von BIÖG, 18.7.2019

2016 hat das Institut für Österreichische Geschichtsforschung erstmals die Archivwissenschaft als Ausgangspunkt seiner internationalen Jahrestagung bestimmt. Der Tagungsband versammelt achtzehn Beiträge zu vier Themenbereichen: „Kategorisierung – Neue Quellenkunde im Archiv“, „Überlieferungsbildung und Bewertung“, „Informationsaufbereitung und Vermittlung“ sowie „das Archiv in seiner Umwelt“.

Die Beitragenden skizzieren vielfältige Möglichkeiten der Archive, um im Informationszeitalter bestehen zu können. Wenn auch zahlreiche Herausforderungen zu meistern sind, kann optimistisch in die Zukunft geblickt werden: Archive als Bastionen zur Wahrung verlässlicher Informationen in Zeiten der Verhandelbarkeit von Faktizität.

Elisabeth Schöggl-Ernst, Thomas Stockinger und Jakob Wührer (Hg.) Die Zukunft der Vergangenheit in der Gegenwart. Archive als Leuchtfeuer im Informationszeitalter (Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Band 71, Wien 2019).
Auch open access (PDF) im Verlag Vandenhoeck und Ruprecht erschienen

50 Jahre Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine in Freudenberg

Den 18. Juli bezeichnete 1969 der damalige Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller als ein „historisches Datum“. Es war der Gründungstag der Ruhrkohle AG. In Essen hatten sich 24 Zechengesellschaften für eine „nachhaltige Lösung der Kohlekrise“ zusammengeschlossen.

Das Logo der Arbeitsgemeinschaft Freudenberger Heimatvereine verbindet den historischen Nassaischen Löwe mit dem modernen Wappen der Stadt Freudenberg

Aber auch in Freudenberg ist mit dem 18. Juli 1969 ein kleines historisches Datum verbunden. An diesem Freitagabend trafen sich Vertreter der Heimat-, Verkehrs- und Verschönerungsvereine sowie des örtlichen Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV), um die „Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine und des SGV im Stadtgebiet Freudenberg“ aus der Taufe zu heben. Weiterlesen