Der KEK-Tätigkeitsbericht enthält die Ergebnisse der KEK-Arbeit von 2010 bis 2014, z.B. auch einen Überblick zu den geförderten Modellprojekten – auch die Kreis Siegen-Wittgenstein ist vertreten. Überdies können dem Bericht Daten zu den bundesweit installierten Infrastrukturen der Bestandserhaltung entnommen werden wie eine Zusammenstellung von Notfallverbünden und Landesprogrammen.
Archiv der Kategorie: Allgemeines
Von Schatzregalen und Schatzsuchern
Tagung für Sondengänger lud zur Diskussion ein

Gut besucht war die Sondengängertagung im LWL-Museum für Archäologie in Herne.
Foto: LWL/Burgemeister
Das Interesse, Archäologie mit freiwilligem Engagement zu unterstützen, wird immer größer, haben die Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf einer Fachtagung mit über 100 Sondengängern beoachtet. Sie nehmen – mit Billigung der LWL-Archäologen – Metalldetektoren zur Hand, um historische Relikte aus Eisen, Silber, Gold, Bronze und anderen Metallen im westfälischen und lippischen Boden zu entdecken.
Leider gebe es aber auch immer wieder Menschen, die illegal nach archäologischen „Schätzen“ suchen, so LWL-Chefarchäologe Prof Dr. Michael Rind. Gerade deshalb seien der Austausch, Informationen und Kontaktpflege zwischen den Archäologen und den interessierten Helfern mit der Sonde umso wichtiger. Weiterlesen
Petition: Erhalt des Lehrstuhls für Rheinische Landesgeschichte an der Universität Bonn
Die rheinische Landesgeschichte wirft ab und an einen Blick in die Nachbarregionen, so dass der Erhalt dieses Lehrstuhls auch für den Kreis Siegen-Wittgenstein von Bedeutung ist. Generell gilt es die landes- und regionalgeschichtliche Forschung in unserem Bundesland zu unterstützen.
Daher: Mitzeichnen!
Link zur Seite der Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-des-lehrstuhls-fuer-rheinische-landesgeschichte-an-der-universitaet-bonn
Archivpflege in Westfalen und Lippe 81/2014 erschienen:
Im 81. Heft finden Sie die u.a. die gedruckten Vorträge des 66. Westfälischen Archivtags in Bielefeld:
Ulrich Weißenberg: Kulturentwicklungsplanung der Stadt Hamm bis 2025
Michael Korn: Profilbildung beginnt beim Träger: Das Stadtarchiv als Dienstleister und Partner der Verwaltung am Beispiel von Sankt Augustin
Marcus Stumpf: Archiventwicklungsplanung als strategisches Instrument
Mario Gauert: Von der Strategie zum Konzept. Bestandserhaltung zwischen Willkür, Wunsch und Wirklichkeit
Katharina Tiemann/Anna Ventura: Praxisnah: Priorisierung von Archivbeständen im Rahmen eines Bestandserhaltungskonzeptes
und darüber hinaus:
Annett Fercho/Stefan Pätzold: Die Erfassung und Bewertung elektronischer Fachverfahren der Stadtverwaltung Bochum – Ein Werkstattbericht
Peter Worm: Vertragliche Regelungen auf dem Weg zum Archivportal D und zur DDB
Arbeitskreis Bewertung kommunalen Schriftguts: Überlegungen zur Bewertung kommunaler Personalakten – Eine Handreichung
Link zum Inhaltsverzeichnis (PDF)
Link zum Volltext (PDF)
Wolfgang Kreutter in Düsseldorf
Seit dem 28.11.2014 bloggt das Archiv der evangelischen Kirche im Rheinland. Mit einem Beitrag am 1. Dezember weist das Blog auf einen Aktenfund zu einem Kunstwerk des in Siegen geborenen Wolfgang Kreutter hin.
Berliner Kunstgewerbemuseum setzt Zeichen
Sammlungs-, Kompetenz- und Ausstellungszentrum für Mode in Berlin dank Hilfe von Franz von Lipperheide aus Berleburg

Sommerkostüme und Promenadenkleid um 1900 in der Modegalerie des Kunstgewerbemuseums. © Berlin, Kunstgewerbemuseum / Achim Kleuker
Mit seiner Wiedereröffnung rückt das Kunstgewerbemuseum als ältestes Museum seiner Art in Deutschland neben seinen großartigen Schätzen des Mittelalters und der Renaissance nun auch das 20. Jahrhundert stärker in den Fokus. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der umfangreichen Modesammlung.
Ab 22. November 2014 präsentiert das Kunstgewerbemuseum seinen bedeutenden Bestand an Mode und Accessoires des 18 bis 20. Jahrhun-derts der Öffentlichkeit. Grundlage der neuen Modegalerie bildet die 2009 angekaufte internationale Sammlung von Martin Kamer und Wolfgang Ruf. Von Reifröcken und Roben des 18. Jahrhunderts bis hin zu Kleidern von Coco Chanel und Yves Saint Laurent wird der Wandel der Moden in Europa gezeigt. In abgedunkelten Räumen mit eingebauten Großvitrinen kann der Besucher an rund 130 Kostümen und ebenso vielen Accessoires wie an einer Schaufensterpassage entlang flanieren. Berlin erhält damit zum ersten Mal eine thematisch umfassende Dauerausstellung zum Thema Mode.
Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin: „Worth, Vionnet, Chanel, Dior, Yves Saint Laurent, Versace: Ab heute ist im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum das “Who’s Who“ der klassischen Modedesigner versammelt. Mit mehr als 100 Kostümen und ebenso vielen Accessoires – vom Hut bis zum Schuh – präsentieren wir in unserer neuen Dauerausstellung drei Jahrhunderte europäischer Modegeschichte.
Der neue Schwerpunkt des Kunstgewerbemuseums bietet auch die Möglichkeit einer langfristigen Standortprofilierung für das gesamte Kulturforum als Sammlungs-, Kompetenz- und Ausstellungszentrum für Mode im Herzen Berlins: Im Zusammenspiel mit anderen hier angesiedelten Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin – vor allem der Kunstbibliothek mit der „Sammlung Modebild. Lipperheidesche Kostümbibliothek“ – entsteht ein Ort, an dem Modegeschichte vielfältig erlebbar ist.“
Quelle: Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Pressemappe v. 20.11.2014
s. a. Lipperheide-Lebenslauf auf siwiarchiv
25. Sitzung des Arbeitskreises der Archive im Kreis Siegen-Wittgenstein
Zu diesem „silbernen“ Jubiläum tagte der Arbeitskreis am vergangenen Montag in den Räumen einer heimischen Brauerei. Breiten Raum nahm die Diskussion über die Auswirkungen „digitaler Verwaltungsprojekte“ (z. B. die immer stärker papierlos werdende Rats- bzw. Kreistagsarbeit) auf die Archivarbeit ein. Mit der Novellierung des nordrhein-westfälischen Archivgesetzes im Herbst dieses Jahres sind die kommunalen Archive bereits bei der Einführung neuer Software zu beteiligen. In dieser Phase können die Belange der elektronischen Langzeitarchivierung problemloser berücksichtigt werden. Weiterlesen
www.damals-in-siegen.de – history sells?
Ihre Meinung ist gefragt!
!["Tietz 1932. 1928 wurde der damalige Neubau unter dem Namen Tietz eröffnet." [Heute u. a. Sitz des Siegener Stadtarchivs]](https://www.siwiarchiv.de/wp-content/uploads/2014/11/szdamalsinsiegen.jpg)
„Tietz 1932. 1928 wurde der damalige Neubau unter dem Namen Tietz eröffnet.“ [Heute u. a. Sitz des Siegener Stadtarchivs]
Lebhafter wurde die Fotografie als Illustration besonderer Ereignisse oder regionaltypischer Arbeitswelt – sie dokumentierte und die Zeitung machte sie mit dem Abdruck einer breiten Leserschaft zugänglich. Weiterlesen
Geschichte lebendig machen: Gymnasium und Stadtarchiv schließen Partnerschaft
Wie haben die Menschen früher gelebt? Was können uns alte Aufzeichnungen über sie verraten? Wer selbst schon einmal durch alte Fotografien und Briefe gestöbert hat, weiß, wie interessant und spannend es sein kann, auf einmal in eine andere Zeit einzutauchen. Das sind Momente, in denen Geschichte lebendig wird.
Damit Schülerinnen und Schüler selbst zu Geschichtsforschern werden können, haben das Gymnasium Am Löhrtor und das Stadtarchiv Siegen eine besondere Bildungspartnerschaft geschlossen. Im Beisein von Stadträtin Babette Bammann unterzeichneten Schulleiter Dr. Reiner Berg und Stadtarchivar Ludwig Burwitz jetzt einen Kooperationsvertrag im Rahmen der landesweiten Initiative „Bildungspartner NRW – Archiv und Schule“ des Schulministeriums Nordrhein-Westfalen. Weiterlesen
Vortrag: »Die Biene Maja – ein Bestseller für Kinder und Soldaten im 1. Weltkrieg«

Biene Maja – Titel der Jubiläumsausgabe der Auflage von 1926 (Foto: J. Aspelmeier)
Ein überraschender Vortrag zum Ersten Weltkrieg setzt am Donnerstag den 20. November die Vortragsreihe des „Siegener Forums“ fort. In einem reizvollen literarisch- historischen Beitrag beschäftigt sich der Siegener Historiker Jens Aspelmeier mit wenig bekannten Einsichten in den Kinderbuchklassiker „Die Biene Maja“.
Seit etwas über einhundert Jahren (1912) ist die kleine Biene Maja für Generationen von Kindern ein freundlicher Begleiter in unbekannte Welten. Diese sind jedoch nicht ganz so friedlich, wie es die heute bekannte Version der Fernsehserie aus den 1970 Jahren vielen zeigt. Die ursprüngliche, bis heute verkaufte Buchversion weist weitere Elemente auf, die auch für die Soldaten im Ersten Weltkrieg lesenswert waren. Der Vortrag zeigt, wie der Bestseller des wilhelminischen Kaiserreichs zur geistigen Aufrüstung und Kriegsvorbereitung sowohl im Kinderzimmer als auch im Schützengraben bis hin in die Nachkriegszeit hinein beigetragen hat. Damit gehört die Frage, wie Kinderbuchklassiker heute gelesen werden müssen, zu den aktuellen Forschungsdebatten zum Ersten Weltkrieg sowie zum generellen Umgang mit Geschichte in einer Gesellschaft. Weiterlesen

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