Die Bestandsliste des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein (Stand: Mai 2015) gibt einen Überblick über den Aufbau (Tektonik) der Archivbestände sowie über die aktuell vorhandenen Bestände: Bestandsliste Kreisarchiv Mai 2015 (PDF).
Archiv des Autors: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein
Filmschatz gesichert: mundus.tv übernimmt Nachlass von Herbert Apelt
Gemeinschaftsprojekt mit dem Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein
Die Siegener Filmproduktion mundus.tv hat einen historischen Filmschatz gesichert! Gemeinsam mit dem Kreisarchiv werden die Filme derzeit gesichtet und ausgewertet. Es handelt sich um den Nachlass Herbert Apelts, der als Kameramann des ersten erhaltenen Kulturfilms über das Siegerland, „Der Eisenwald“ (1952), in der Region bekannt ist. Sein Nachlass umfasst annähernd 1.000 Filmrollen: rund 600 Filmdosen mit 35mm-Filmmaterial sowie 400 Filmdosen mit 16mm-Filmen. Erhalten sind dabei u.a. Original-Negative von „Der Eisenwald“ und „Glocken über den Wäldern“, sowie Schnittreste.
Herbert Apelt wurde 1924 in Berlin geboren. Er arbeitet zuerst als Kameramann für die Düsseldorfer Filmproduktion Dreyer, die überwiegend Kultur- bzw. Dokumentarfilme herstellte, bevor er sich selbstständig machte und zuletzt in München niederließ. Weiterlesen
Veranstaltung „Vorbei und vergessen? – Die Lösung: Das Vereinsarchiv!“
Do, 16.04.2015 19:00 – 20:30
Die Veranstaltung richtet sich an Vereinsarchivare sowie an Vereinsverantwortliche, die ein Archiv aufbauen möchten. Das Vereinsarchiv soll die rechtlich wichtigen und geschichtlich relevanten Unterlagen eines Vereins sichern und nutzbar machen. Das Archiv dokumentiert dauerhaft das Vereinsleben für die Nachwelt. Nach einer kurzen Einführung werden die Möglichkeiten, das Archivgut zu erfassen und zu erschließen, dargestellt. Einfache Tipps zur Behandlung von geschädigtem Archivgut fehlen ebenso wenig wie Angaben zu den erforderlichen Raum- und Klimabedingungen. Die Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Archivierung werden diskutiert, Kooperationsmöglichkeiten aufgezeigt.
Referent: Thomas Wolf, Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreisarchiv
Zielgruppe: Ehrenamtlich tätige Vereine und Gruppen
Ort: Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreishaus, 14. Etage, Raum 1410, Koblenzer Straße 73, 57072 Siegen
Information & Anmeldung: Ehrenamtservice, Kreis Siegen-Wittgenstein, Telefon: 0271 333-2310, E-Mail: ehrenamt@siegen-wittgenstein.de
Filme zum Hauberg und zur Lederherstellung im Siegerland
Zeitzeugen auf Zelluloid
Termin: 18.3.2015, 20:00
Ort: Siegen, LYZ
Eintritt frei! Um eine Spende für die Erhaltung des regionalen audiovisuellen Archivguts wird gebeten
1983 produzierte das Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht den 16-min-Lehrfilm Haubergswirtschaft im Siegerland mit Standbildern aus den 30er-Jahren und Filmmaterial aus den 50er-Jahren.
Ohne die Haubergswirtschaft ist die Siegerländer Lederproduktion nicht vorstellbar. Die Lohe der geschälten Bäume dienten als Grundstoff zum Gerben der Tierhäute. Der 13-min- Stummfilm Der Gerber aus den 30er-Jahren stellt des Gewerbe des Gerbers vor. Die 16-min-Dokumentation Lederherstellung im Siegerland stellt den Wirtschaftszweig in den 50er-Jahren dar.
Archivisches Sammlungsgut: Preis-Teller
Vor 40 Jahren: Kreis Siegen-Wittgenstein gebildet
Vor 40 Jahren entstand der Kreis Siegen-Wittgenstein aus dem langem Prozess der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen – auf die Studie des Siegener Politikwissenschaftlers Prof. Jürgen Bellers wird hier verwiesen.
Zu diesem Anlass stellt das Kreisarchiv den ersten Landrat des neuen Kreises vor: Hermann Schmidt. Weiterlesen
Siegener Taxigeschichte – Hinweise zur Datierung gesucht!
ein Neuzugang im Kreisarchiv.
Leider sind die Bilder undatiert. Alle Hinweise werden daher dankbar angenommen.
Film: „Revier hinter den Bergen“
Termin: 5.11.2014, 20:00
Ort: Siegen, LYZ
Eintritt frei! Um eine Spende für die Erhaltung des regionalen audiovisuellen Archivguts wird gebeten.
Am VoraAbend nach der DVD-Veröffentlichung wird der Original-16mm- digitalisierte Film in der Reihe „Zeitzeugen auf Zelluloid“ präsentiert. Die 51-minütige Dokumentation aus dem Jahr 1965 beschreibt die Entwicklung von Verkehr, Handel und vor allem Montanindustrie in und um Siegen. Luftaufnahmen vom zerstörten Siegerland nach dem Zweiten Weltkrieg, die Aufbauarbeiten der großen Traditionsindustrien oder der Baubeginn der A 45 wurden hierfür genauso im Bild festgehalten wie die Schließung der Erzgruben und die Stellungnahme des damaligen Oberkreisdirektors Kuhbier zur kommunalen Neugliederung. Auch der Präsident der IHK Siegen und der Vorstandsvorsitzende der Stahlwerke, Dr. Barich, kommen zu Wort.
Die Grabstätte des Landrates Keil
Gustav Gottfried Keil wurde am 20.5. 1836 in Hildesheim geboren, wo sein Vater Dr. phil. Johann Heinrich Christian Keil Pastor an der Kirche St. Jacobi war. Nach dem Abitur, das er in Hildesheim ablegte, studierte er Rechtswissenschaften in Heidelberg, Bonn und Göttingen. Im Anschluss daran wurde er zunächst in den Staatsdienst Hannovers übernommen und verrichtete seinen Dienst in seiner Heimatstadt sowie in Zeven, Aurich und ab 1863 als stellvertretender Bürgermeister in Burgdorf. Nach dem Anschluss Hannovers an Preußen erfolgte jedoch 1867 die Amtsenthebung und Ausweisung aus Burgdorf durch den preußischen Generalgouverneur in Hannover wegen angeblicher fortgesetzter Renitenz gegen die vorgesetzten preußischen Behörden. Keil wurde an die Regierung Oppeln versetzt, wo er sich zu Beginn des Jahres 1869 mit Helene Auguste Friederike Sophie von Viebahn, der Tochter des Regierungspräsidenten, verlobte. Dieser Ehe, die im Oktober 1869 geschlossen wurde, entstammten drei Kinder.
Für viele preußische Beamte typisch war der Dienst im Osten Deutschlands. So wurde Keil von Oppeln aus in den folgenden Jahren nach Pleß, Gleiwitz, Liegnitz und Königsberg versetzt, ehe er in Marienburg 1872 zum Landrat ernannt wurde. Fünf Jahre später übernahm er die kommissarische Verwaltung des Landratsamtes in Siegen.
Nachdem der Kreistag auf eine eigene Wahl verzichtete und Keil als Landrat für den Kreis wünschte, erfolgte am 1. Mai 1877 die Bestätigung und Einsetzung in sein Amt in Siegen. Somit war Keil der erste nichtadelige Landrat des Kreises Siegen. Hier blieb er fast siebzehn Jahre tätig. Neben seinen vielfältigen Aufgaben war er besonders im gemeinnützigen Bereich engagiert. So war er im Vorstand des Kultur- und Gewerbevereins.
Über die Grabstätte des ehemaligen Landrats Gustav Gottfried Keil
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Heimatkundliche Wanderung entlang des Archäologisch-historischen Pfades Birkefehl-Aue
Treffpunkt: Birkefehl, Parkplatz (von Berghausen kommend Ortseingang links).
Sa. 11.10.2014, 14:00 – 18:00
Kosten 5,00 €
Maximale Teilnehmerzahl 25
Leitung Hans-Günter Radenbach
Heimatkundliche Wanderung entlang des Archäologisch-historischen Pfades Birkefehl-Aue mit seinen insgesamt 12 Stationen, die jeweils ein Zeitfenster in die Steinzeit, die vorrömische Eisenzeit, des Mittelalters und der frühen Neuzeit öffnen. Dabei sind die Wallburg bei Aue und das vom Exkursionsleiter entdeckte und auch z.T. archäologisch ergrabene Gräberfeld des 6. Jhd. vor der Zeitenwende mit 32 Brandgräbern – als Bodendenkmal westfälischen Ranges – nur zwei der herausragenden Stationen des Pfades. Ausführlich wird die Frage erörtert, warum es keine Kelten im ethnologischen Sinne gab und wie die Germanen zu sehen sind.
Wegstrecke: 9 km.
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Kursprogramm „Heimat- und Regionalgeschichte“

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