s. a. https://www.siwiarchiv.de/2012/05/ausstellung-geschichtsforum-wiederaufbau-siegen/
Autorenarchiv: archivar
Sitzung der Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit und Social Media“ des deutschen, archivischen Interessenverbandes
Einbringung der Erfahrungen mit siwiarchiv erwünscht

.l.n.r.: Geschäftsführer Thilo Bauer, Schatzmeister Oliver Laux-Steiner, Vorstandsmitglied Dr. Ulrich S. Soénius, Vorstandsmitglied Dr. Veit Scheller, Andrea Rönz, Thomas Wolf, Dr. Bastian Gillner, Dr. Joachim Kemper. Foto: VdA.
Der im September 2013 neu gewählte Vorstand des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare sieht die dringende Notwendigkeit, die strategische Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes neu auszurichten.
Aus diesem Grund wurde vom Gesamtvorstand ein Expertengremium aus der Mitgliedschaft berufen, welches in einer temporären Ad-hoc-Arbeitsgruppe Empfehlungen für den Gesamtvorstand erarbeitet und ein Konzept für die zukünftige Öffentlichkeitsarbeit des Gesamtverbandes dem Vorstand vorlegt. Dieses wird mit den Gliederungen des VdA kommuniziert und dann vom Gesamtvorstand verabschiedet werden. Weiterlesen
Vortrag „Ein schmaler Grat – Widerstand im KZ Buchenwald“
Referent: Bernd Langer
Freitag, 28. März 2014, um 19:30 Uhr,
im VEB Politik, Kunst und Unterhaltung, Marienborner Str. 16, 57074 Siegen
Haben wir alles richtig gemacht?“ ist der Titel eines Interviews mit Paul Grünewald, der mit Karl Peix und Walter Krämer – beide wurden 1941 ermordet – eine Widerstandsgruppe im Krankenrevier des KZ Buchenwald bildete. Insbesondere Krämer war in der DDR als „Arzt von Buchenwald“ populär, im Roman „Nackt unter Wölfen“ setzte ihm Bruno Apitz ein literarisches Denkmal.
Doch die einfache Schwarz-Weiß-Beschreibung von antifaschistischen Helden unterschlägt die komplizierten Verhältnisse in den Konzentrationslagern. Während nach Krämer Schulen, Straßen usw. benannt wurden, fand Karl Peix später kaum noch Erwähnung. Dabei war er zunächst von zentraler Bedeutung für den Widerstand in Buchenwald, verstrickte sich aber zunehmend in Machenschaften mit der SS, Vorwürfe gehen bis hin zu Mord. Weiterlesen
Fernweiterbildung goes Blog
Der Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam bietet seit 1999 und 2006 wissenschaftliche Weiterbildungen in den Bereichen Archiv und Bibliotheksmanagement an. Die Fernweiterbildung erfolgt berufsbegleitend und zeichnet sich durch hohe E-Learning-Anteile, dem Prinzip des Blended Learning, Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließen mit Zertifikaten ab, die zur späteren Erlangung des wissenschaftlichen Grades Bachelor of Arts (B.A.) an der FH Potsdam als Voraussetzung gelten.
Hervorzuheben ist die interdisziplinäre, informationswissenschaftliche Ausbildung, in der neben fachspezifischen Lehrinhalten umfassend und fächerübergreifend zu Themenschwerpunkten aus den Bereichen Archiv, Bibliothek und Information und Dokumentation gelehrt wird.
Ab sofort gewährt das Team der Fernweiterbildung in einem Blog regelmäßig Einblicke hinter die Kulissen seiner Arbeit und berichtet unter anderem über Projekte und Abschlussarbeiten sowie über Teilnahmen an Fachtagungen. Gastbeiträge von Dozierenden, Teilnehmenden und interessierten LeserInnen sind ebenfalls vorgesehen und erwünscht.
Für Anregungen sind wir jederzeit offen und freuen uns auf eine spannende Zeit auf fernweiterbildung.fh-potsdam.de!
Julia Sammler, Projektkoordination Fernweiterbildung Archiv & Masterstudiengang Archivwissenschaft
Seltene Bergbaupumpe wiederentdeckt:
LWL-Archäologen gehen in die Tiefe und erforschen ein Stück unbekannte Bergbaugeschichte in Kreuztal

Mit voller Ausrüstung ging auch Dr. Eva Cichy von der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen in die Tiefe und erforschte die unterirdische Bergbauwelt. Foto: LWL/Zeiler

Die seltene Pumpe zeugt jetzt durch Vermittlung der LWL-Archäologen im Heimatmuseum Ferndorf vom historischen Erzbergbau. Foto: LWL/Zeiler
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat eine montanarchäologische Dokumentation für das neuzeitliche Erzbergwerk, die Bunteisen-Erzgrube Gottessegen bei Kreuztal im Kreis Siegen-Wittgenstein herausgegeben und bei den Arbeiten auch eine seltene Bergbaupumpe ausfindig gemacht .
Die LWL-Archäologen sind gekrochen, geklettert und haben sich durch Dunkelheit gearbeitet, die Strecken und Pingen (Vertiefungen) haben ihnen einiges abverlangt. Gewässerbauarbeiten hatten es möglich gemacht, dass die Fachleute der LWL-Archäologie in Olpe nicht nur wie sonst üblich die Oberfläche dokumentierten, sondern in die Tiefe stiegen, um Krater und Vertiefungen zu erkunden. Die Besonderheit: „Diese Bunteisenerzgrube förderte vom 18. bis in das 19. Jahrhundert hinein Erz – die preußische Bergverwaltung hat jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts begonnen, aussagekräftige Grubenpläne anzulegen“, schildert Dr. Manuel Zeiler, Experte für die Montanarchäologie. Weiterlesen
Ausstellung „Historische Wege“ im Forthaus Hohenroth
Zum Thema des Arbeitskreises „Historische Wege“ des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein werden im Forsthaus Hohenroth die Exponate von Prof. Bertold Stötzel gezeigt.
Die Eröffnung dieser Ausstellung findet heute um 17:00 Uhr statt. Vom 22. März – 28. Juni 2014 kann die Präsentation im Forsthaus zu den Öffnungszeiten besucht werden.
Eine neue Stadt entsteht. Wiederaufbautagung in Paderborn
Mit Zunahme der Zerstörungen im Verlauf des Krieges bot sich für viele Architekten und Planer eine nie dagewesene Chance der Neuordnung. Die Jahre nach dem Kriegsende waren geprägt durch den Wunsch nach Wiederherstellung und Wiederaufbau. Inzwischen stehen diese Bauten und Planungen der Nachkriegsmoderne immer häufiger im Zentrum von Diskussionen. Einzelnen Bauten der ‚neuen Altstädte‘ droht gar der Abriss. Das Nachkriegserbe bedarf einer differenzierten Betrachtung. Es gilt architektonischen und städtebaulichen Qualitäten herauszustellen, diese in künftige Planungen einzubeziehen und hierdurch das baukulturelle Erbe dieser Zeitschicht zu bewahren.
Die LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen veranstaltet gemeinsam mit der Stadt Paderborn die Tagung „Eine neue Stadt entsteht“. Planungskonzepte des Wiederaufbaus in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945 werden hier an ausgewählten Beispielen – u. a. auch Siegen – vorgestellt.
Die Tagung findet am 21. und 22.3.2014 im Historischen Rathaus, Rathausplatz, 33098 Paderborn statt.
Programm-Flyer (PDF): folder_wiederaufbautagung
Vor 175 Jahren: Karl Friedrich Schenck „Statistik des Kreises Siegen“, Siegen 1839
Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat am 11. März 2014 dieses Werk online zugänglich gemacht. Die erste Ausgabe der Statistik aus dem Jahr 1820 ist ebenfalls dort online einsehbar.
Zum Autor s. Wikipedia-Eintrag und folgende Literatur:
- Deutsches Geschlechterbuch, Bd. 95, Görlitz 1937, S. 278 [1. Siegerländer Sonderband
- Rudolf Jung: Karl Friedrich Schenck, der Statistiker des Siegerlandes, in: Heimatland Jg. 4, 1929, S. 33-37
- Wilhelm Güthling: Der erste Statistiker des Siegerlandes, in: Mitteilungen der Industrie- und Handelskammer Siegen, Jg. 35 1956, S. 324-326
- Wilhelm Güthling: Karl Friedrich Schenck, der erste Statistiker des Siegerlandes, in: Siegerländer Heimatkalender, Jg. 39 1964, S. 75-79
- Lothar Irle: Schencks Betrachtungen über die Volkskunde des Siegerlandes aus dem Jahr 1820, in: Deutsche Volkskunde Jg. 1 1939, S. 196-198
- Lothar Irle: Siegerländer Persönlichkeiten- und Geschlechterlexikon, Siegen 1974, S. 285
- N.N.: Das Siegerland vor 100 Jahren. zum Jubiläum von Schencks Statistik 1839-1939, in: Siegerländer Heimatkalender, Jg. 21 1940, S. 73-78
Ausstellung zum Wettbewerb „Schutzbau für Ausgrabungsstätte am Gerhardseifen“
Kamal Kafi gewinnt Wettbewerb mit lichtdurchlässigem Entwurf mit klarer Formsprache
Der Arbeitskreis „Keltische Ausgrabungsstätte“ hat jetzt die besten Entwürfe für einen Schutz- und Präsentationsbau für die keltischen Verhüttungswerkstatt Gerhardsseifen (Niederschelden) ausgezeichnet. Architekturstudenten der Universität Siegen waren aufgerufen, Kurzentwürfe für solch ein Bauwerk zu erstellen. 13 Entwürfe wurden eingereicht. Die Pläne sind zurzeit im Foyer des Rathauses Siegen zu sehen. Landrat Paul Breuer und Bürgermeister Steffen Mues Kamal Kafi (2.v.l.) hat den Architekturwettbewerb für einen Schutz- und Präsentationsbau der keltischen Ausgrabungsstätte Gerhardsseifen gewonnen.
Landrat Paul Breuer (l.) und Bürgermeister Steffen Mues (r.) haben jetzt die Gewinner des Wettbewerbs bekannt gegeben und Anerkennungspreise an die Studenten übergeben. Zuvor hatte Prof. Dr. Thorsten Weimar von der Uni Siegen die Entwurfsideen vorgestellt.
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Neue Internetpräsenz gibt umfassenden Überblick über „Burgen und Schlösser in NRW“
Wie viele Burgen und Schlösser gibt es europaweit und in Deutschland? Und wie viele sind es eigentlich in Nordrhein-Westfalen? – Die Antwort kann das Europäische Burgeninstitut (EBI) der Deutschen Burgenvereinigung e. V. liefern. Das Institut ist damit befasst, alle Burgen in Deutschland und teilweise auch Europa mittels einer zentralen EDV-gestützten Datenbank zu erfassen, wissenschaftlich aufzuarbeiten und im Internet zugänglich zu machen. Für Nordrhein-Westfalen liegen die Daten jetzt vor, die in den letzten drei Jahren mit maßgeblicher Unterstützung der NRW-Stiftung erhoben werden konnten. Es sind im Ergebnis landesweit exakt 2.207 Burgen und Schlösser, die nun im Internet unter www.ebidat.de aufgerufen werden können. Weiterlesen

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