Literaturhinweis: Das Nordrhein-Westfalen-Lesebuch

nrw.esebuchBernd Rusinek und Andreas Kühn (Hg.): Das Nordrhein-Westfalen-Lesebuch
824 Seiten mit 12 schwarzweißen Abbildungen, Gebunden mit Schutzumschlag, Format 16,7 x 24 cm
49.90 Euro, 978-3-7743-0633-2

NRW – was ist das überhaupt? Was ist das Besondere? Was sind das für Menschen, die da wohnen? Fragen, die sich schon mancher gestellt, aber nie eine präzise Antwort bekommen hat. Kein Wunder, denn dafür ist das Land zu vielseitig und mit Westfalen, Rheinländern und Lippern fast ein Vielvölkerstaat. Weiterlesen

Fachtagung „Bildungspartner NRW – Gedenkstätte und Schule.

 Erinnern für die Zukunft“

Logo_Gedebkstaette_und_Schule240Unter diesem Thema stand am 21. Mai eine Tagung in der Landeshauptstadt, die von den Ministerinnen Sylvia Löhrmann (Schule und Weiterbildung) und Ute Schäfer (Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport) vor rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eröffnet wurde. Neben Lehrerinnen und Lehrern waren vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NRW-Gedenkstätten vertreten. Das Programm „Erinnern für die Zukunft“ hat neben Schulen die Kommunen, Gedenkstätten, Museen, Stiftungen und Verbände unseres Landes als Partner im Blick. Das Schulministerium wird zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung und der NRW-Medienberatung diese Partner an einen Tisch holen, um das Projekt „zu einem prägenden Prinzip schulischer Bildung“ werden zu lassen (www.bildungspartner.nrw.de). Weiterlesen

Schlackenhalde in Siegen-Geisweid ist kein Denkmal

Siegen Monte Schlacko
By Bob Ionescu (self-made by author) [Attribution], via Wikimedia Commons

„Die Schlackenhalde in Siegen-Geisweid erfüllt nicht die rechtlichen Voraussetzungen für ihre Eintragung in die Denkmalliste der Stadt Siegen. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Arnsberg mit Urteilen vom 7. April 2014 den Klagen gegen die Eintragung stattgegeben und die entsprechenden Bescheide der Stadt aufgehoben.

Die als Spitzkegel ausgebildete, inzwischen teilweise bewaldete und unter Naturschutz stehende Schlackenhalde, im Volksmund „Monte Schlacko“ genannt, entstand etwa in den Jahren 1900 bis 1930 als Abraumhalde für die nicht verwertbaren nichtmetallischen Rückstände, die bei der Eisenerzeugung in der sogenannten Bremer Hütte in Siegen anfielen. Die Stadt Siegen nahm die Halde im November 2012 im Einvernehmen mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Amt für Denkmalpflege in die Liste der Baudenkmäler der Stadt auf. Es handele sich um ein Baudenkmal, an dessen Erhaltung und Nutzung aus wissenschaftlichen, volkskundlichen und städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse bestehe. Weiterlesen

Museum Wilnsdorf sucht Leihgeber

Für den Herbst plant das Museum Wilnsdorf eine Ausstellung unter dem Motto „Der Erste Weltkrieg – wie der Krieg ins Dorf kam“. Im Vordergrund soll nicht die Kriegshandlung stehen, sondern die Sichtweise der Daheimgebliebenen.
Es soll um jene Menschen gehen, die mit wirtschaftlichen Einschränkungen leben mussten. Um Angehörige, die ihre Männer, Brüder und Söhne vermissten. Um Frauen, die plötzlich Männerarbeit verrichten mussten. Und um jene, die an der Front kämpften und doch stets die Heimat in ihren Gedanken trugen, manchmal bis zu ihrem letzten Atemzug.
All diese vielen kleinen Geschichten möchte das Museum Wilnsdorf erzählen und sucht ab sofort Briefe von der Front und an die Front, Fotografien, Postkarten, Todesmeldungen und -anzeigen, Soldbücher, persönliche Andenken, erinnerte und erzählte Geschichten. Für alle Leihgeber bietet das Museum an, die Schriftzeugnisse von der „deutschen“ in die lateinische Schrift zu transkribieren.
Bei Rückfragen steht Museumsleiterin Dr. Corinna Nauck gern zur Verfügung, telefonisch unter 02739/802-211 oder per E-Mail an museum@wilnsdorf.de.
Quelle: Pressemitteilung der Gemeinde Wilnsdorf, 06.05.2014

Adressbücher der Provinz Westfalen aus dem 19. Jhdt. online

adrb19jhIn den digitalen Sammlungen der Universitäts- und Landesbilbliothek Münster können die Adressbücher der Jahre 1829, 1832, 1840 , 1846, 1852 und 1858 online eingesehen werden: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6:1-105891. Es finden sich Hinweise zu den preußischen Institutionen im Kreisgebiet

Vortrag „Die Rolle Wittgensteins im 1. Weltkrieg-

– eine Einführung aus verschiedenen Perspektiven für den „Wittgensteiner Mikrokosmos“ im großen Weltgeschehen.“

Termin: 21. Mai 2014, 19:00
Ort: Bad Laasphe, Haus des Gastes, Wilhelmsplatz 3
Kosten: 3 €
Leitung: Dr. Ulf Lückel

Dieser Vortrag bietet eine Einführung in die Geschehnisse, die zum ersten Weltkrieg führten, dem ersten großen Welt-Krieg, der die Geschichte des 20. Jahrhunderts nachhaltig prägen und verändern sollte. Zum Erinnerungsjahr 2014 bietet er eine fundierte Grundlage zu diesem weltpolitischen Geschehen, gerade auch aus variierenden Wittgensteiner Perspektiven, die bisher größtenteils in der Forschung und Geschichtsaufarbeitung vernachlässigt wurden. Weiterlesen

Heute im Landtag NRW: Einbringung des Archivgesetzes

Heute am späten Abend erfolgt die erste Lesung des Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Sicherung und Nutzung öffentlichen Archivguts im Lande Nordrhein-Westfalen (Archivgesetz Nordrhein-Westfalen – ArchivG NRW). Nach der Einbringung durch die Landesregierung ist die Überweisung in den zuständigen Kulturausschuss vorgesehen.
Link zur Tagesordnung (PDF)
Link zum Gesetzesentwurf (PDF)

Vortrag: „Sound History und Stadt. Städtische Geräuschkulissen in Erfurt und Essen (1910-1960)“

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Siegen, Koblenzer Str. Altes Landratsamt (links), aus:“Siegen – Notizen zu einer Stadt“ , WDR-Reportage 1966

14.05.2014 um 16:15 Uhr
Universität Siegen, Raum AR-SK 303

Vortrag von Dr. Heiner Stahl im Rahmen des gemeinsamen Kolloquiums der Professorinnen Claudia Kraft, Bärbel Kuhn und Angela Schwarz, Historisches Seminar.

Ein auch für das Kreisgebiet interessantes Thema! Denn es stellen sich gleich mehrere Fragen:
1) gibt es auch schon Untersuchung über eher ländlich strukturierte Räume vergleichbar dem Siegerland oder dem Wittgensteiner Raum ?
2) auf welche archivischen Quellen konnteDr. Stahl sich stützen?
3) welche Quellen hat er vermisst?
4) würde Dr. Stahl eine aktive Dokumentation von Sound-Landschaften befürworten?