Archivrecht: Dienstliche E-Mails müssen dem Archiv angeboten werden

Archivalia weist ein ein entsprechendes Urteil des Verwaltungsgerichtshofes Baden-Württemberg vom 30. Juli 2014 hin:
„Kurzbeschreibung: Im Streit um die Kopien von E-Mails aus dem Herbst 2010 hat der 1. Senat des Verwaltungsgerichtshofs das erstinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe bestätigt: Der frühere Ministerpräsident Stefan Mappus kann vom Land Baden-Württemberg verlangen, dass dieses drei Dateien mit „Arbeitskopien“ des Outlook-Postfachs sowie sämtliche Kopien dieser Dateien löscht, nachdem diese zuvor dem Landesarchiv zur Übernahme als Archivgut angeboten worden sind. Weiterlesen

Versuchsreihe zur Belastbarkeit von Archivboxen

In Zusammenarbeit mit dem LWL-Archivamt in Münster 2011 entstandene Kurzdokumentation über die Widerstandsfähigkeit von Archivboxen.

Link zur Projektdokumentation (PDF)
s. a. Bundeskonferenz der Kommunalarchive beim Deutschen Städtetag, Unterausschuss Bestandserhaltung, Arbeitshilfe „Verpackungsmaterialien für Archivgut“, Sept. 2012

„Der Archivknoten – ein Lehrfilm“


„Wenn die städtischen Ämter dem Stadtarchiv ihre Verwaltungsakten abgeben, dann tun sie dies oft in gebündelter Form. Für das Schnüren der Bündel gibt es vom Archiv klare Vorgaben. Nicht immer werden diese Vorgaben umgesetzt. Vor allem mit dem Archivknoten tun sich die Ämter schwer. Dabei bietet der Archivknoten die beste Möglichkeit, ein Bündel später ohne Mühe zur Entnahme von Akten wieder zu öffnen und neu zu schließen. Für alle ablieferungspflichtigen Stellen in Duisburg und andernorts und für alle Interessierten deshalb hier noch einmal ein Lehrfilm zum Archivknoten — viel Spaß beim Üben!“
Den Kolleginnen und Kollegen des Duisburger Stadtarchivs gebührt der Dank für diesen Film.
s. a. Bilderserie „Archivknoten“ auf Wikimedia Commons
s. a. schwedischer Archivknoten-Film auf Flickr
s. a. Film „Was ist eigentlich ein Archivknoten?“ des Oldenburger Stadtarchivs. Im Abspann des Films wird unkommentiert das Binden eines Archivknotens gezeigt.

Linktipp: Archivdatenbank des Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz

Das GStA PK präsentiert ab sofort online seine neue Archivdatenbank. Das Geheime Staatsarchiv verwahrt u. a. die Überlieferung der preußischen Staatsministerien, so dass alleine bei der Recherche nach Orten des Kreisgebietes einige Treffer zu erwarten sind.

Zur neuen Archivdatenbank.
Zu digitalisierten Archivalien
Quelle: Pressemitteilung des GStA PK, Link.

Vortrag „Zur Geschichte der Sinti-Familien aus Netphen-Eschenbach“

Freitag, 8. August 2014, 20 Uhr,
Siegen, Haus der Kirche (Burgstraße 21)

Joe Mertens und Torsten Thomas (VVN – BdA Siegerland-Wittgenstein) sprechen vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins.
Quelle: Homepage des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins

Exkursion „Auf den Spuren Jung-Stillings“

06.08.14, 13:30
Treff: Marktplatz Hilchenbach

Dauer: ca. 4,5 Stunden, ca. 12 km
Kosten keine, Spende erbeten für die Jung-Stilling-Stube
Leiter: Klaus Wetter
Anmeldung nicht erforderlich

Logo_Eisenstrasse-Internet_front_largeGeführte Erlebniswanderung zum Geburtshaus Jung Stillings mit Besichtigung der Jung-Stilling Stube.
Johann Heinrich Jung genannt Jung-Stilling (geb. 1740 in Grund bei Hilchenbach – 1817 gest. in Karlsruhe) war ein Multitalent seiner Zeit: Schneidergeselle, mit bereits 15 Jahren Dorflehrer, Augenarzt, Doktor der Medizin, Professor für Wirtschaftswissenschaften sowie Staatswissenschaften und Schriftsteller.
Eine Veranstaltung auf der Eisenstraße Südwestfalen

Vortrag „Die Taufschale der Nikolaikirche–ihre Herkunft und Geschichte“

29.7.2014, 19:30
Siegen, Pfarrstr. 2, Ev. Gemeindehaus Altstadt
Heliodor Frankovski, Nikolai-Küster i.R.
Veranstalter: Theophil–offener theologischer Gesprächskreis

Taufschale aus dem Kirchenschatz. Silber, Innenseite vergoldet, Durchmesser 54 cm, 1586 in Peru hergestellt. Randverzierung mit allegorischen Darstellungen, in der Mitte des Bodens ein Wappenschild mit fürstlichem Wappen. Am 1. August 1658 von Fürst Johann Moritz zu Nassau-Siegen der Kirche gestiftet. Fotografie von Albert Ludorff, 1903 (via wikimedia)

Link zum Wikipedia-Eintrag zur Taufschale