Reblog des Blog der Firma bmd, Siegen v. 27. Mai 2026

„Historische Dokumente sind zentrale Quellen für die Forschung. Sie können selbst hunderte Jahre nach Entstehung ein Bild davon geben, was geschah und wie die Menschen zu dieser Zeit lebten. Doch auch für die Zukunft spielen sie eine wichtige Rolle, denn auch in mehreren Jahrzehnten oder Jahrhunderten wird es die Menschen interessieren, wie wir heute leben. Auch unsere heutigen Erzeugnisse werden früher oder später zu wichtigen Quellen.
Wichtig ist – egal in welchem Jahr wir leben –, dass Fragen an die Quellen gestellt werden, um sie zu verstehen. Nur so kann es gelingen, sie zu bewerten und in die jeweilige Zeit einzuordnen – ganz im Sinne der eigenen Forschung. Doch es gibt ein Problem: Papier, Pergament oder ähnliche Materialien, aus denen historische Dokumente häufig bestehen, unterliegen dem Verfall. Papyrus-Dokumente aus der Antike sind nur in einem sehr geringen Maße erhalten – und wenn, dann meist nur in Fragmenten.
Die Überlieferung historischer Dokumente war stets mit Medienwechseln verbunden. Früher wurden sie handschriftlich abgeschrieben, später mit der Erfindung der Buchpresse gedruckt – zumindest die wichtigsten Dokumente. Handschriftliche Tagebücher hingegen sind fast nur als Unikate erhalten. Um sie zu erhalten, steht heute ein weiterer Medienwechsel an: Historische Dokumente sollten digitalisiert werden, um zugänglich zu sein und um für die Nachwelt erhalten zu werden.
Doch bei der Digitalisierung von historischen Dokumenten stehen auch Gefahren an, sofern sie nicht richtig durchgeführt werden. Bereits einfaches Tageslicht kann das Material, aus dem diese Quellen bestehen, in kurzer Zeit stark beschädigen. Wir möchten Ihnen deshalb zeigen, warum es dafür spezielle Technik benötigt. Lernen Sie die Verfahren kennen, mit denen die Dokumente digitalisiert werden und wo der Vorteil in der Digitalisierung liegt.
Warum historische Dokumente digitalisieren? Weiterlesen →