Ein Heldentenor bleibt der Heimat treu

Eberhard Katz (*1928 in Kreuztal-Krombach, †2002) hat sich vom Bierbrauer zum Heldentenor an vielen Opern und Staatstheatern weltweit in die Herzen der Besucher gesungen, blieb trotz alledem seiner Heimat Krombach verbunden. Katz war 35 Jahre lang Ensemblemitglied des Kölner Opernhauses. Die Erinnerung an den vor 10 Jahren verstorbenen Sänger mit seiner außerordentlichen Stimme und Bühnenpräsenz bleibt uns noch heute erhalten. Ein Nachlass des Sängers wird derzeit im Stadtarchiv Kreuztal aufgearbeitet. Mehr über den bekannten Tenor lässt sich in der von Klaus Schreiber 2003 verfassten Biographie nachlesen. Eine 3-CD-Box mit raren Aufnahmen des Tenors ist kürzlich erschienen.

Projekt “ HJ und BDM im Rheinland und in Westfalen 1930-1945″

Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln plant derzeit mit finanzieller Förderung durch die Landeszentrale für politische Bildung NRW ein Zeitzeugen- und Forschungsprojekt zum Thema „‘Die Hitlerjugend ist das Volk von morgen‘ – HJ und BDM im Rheinland und in Westfalen 1930-1945“. Ziel des Projektes ist es, den bislang dominierenden Blick auf die NS-Jugendorganisation „von oben“, das heißt aus der Perspektive der Reichsjugendführung, um die Perspektive „von unten“, nämlich aus Sicht der Jugendlichen selbst und der HJ-Einheiten und ihrer Führer vor Ort, zu ergänzen und in den Mittelpunkt zu rücken. Ausführlichere Projektinformationen können Sie dem folgenden Exposé entnehmen: Weiterlesen

Ausstellung über Opfer der NS-Euthanasie aus Siegen-Wittgenstein

und der Umgang mit Menschen mit Behinderung heute

Stefan Kummer, Student der Geschichts- und Politikwissenschaft an der Universität Münster und Vorstandsmitglied des Aktiven Museums Südwestfalen, befasste sich in seiner Magisterarbeit mit den regionalen Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen.

Mindestens 300.000 Menschen mit Behinderung oder/und psychischer Krankheit wurden „zum Wohle der Reinheit des Volkskörpers“ von den Nationalsozialisten als „lebensunwerte Ballastexistenzen“ kategorisiert und ermordet.
Mindestens 100 Personen aus dem heutigen Kreis Siegen-Wittgenstein fielen dem Krankenmord, getarnt durch die verharmlosende Bezeichnung „Euthanasie“, zum Opfer. Obwohl die NS-„Euthanasie“ die erste systematisch ausgeführte Massentötung im „Dritten Reich“ war, beginnt die regionale Aufarbeitung dieses Kapitels der NS-Vergangenheit gerade erst. Weiterlesen

LWL sucht Exponate für Wanderausstellung

„An der ,Heimatfront‘ – Westfalen und Lippe im Ersten Weltkrieg“

2014 jährt sich zum 100. Mal der Beginn des Ersten Weltkrieges. Wie sah der Alltag in Westfalen und Lippe in den Jahren 1914 bis 1918 im Zeichen von Not, Entbehrung, Krankheit, Trennung und Verlust aus? Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bereitet eine Wanderausstellung vor, die die Kriegszeit aus dem Blickwinkel der Zivilbevölkerung in der Region beleuchten soll. Dafür sucht Ausstellungsmacherin Dr. Silke Eilers vom LWL-Museumsamt noch aussagekräftige Exponate: „Mit Hausrat, Ersatzstoffen, Kleidung, Spielzeug, Andenken an Kriegshochzeit und andere Feste, Gegenständen aus Sammelaktionen, Kriegsproduktion und Gefangenenlagern, ‚Liebesgaben‘, ‚Hurrakitsch‘, Kunstwerken, Trauerschmuck und Gegenständen der Erinnerungskultur wollen wir den Kriegsalltag darstellen.“ Weiterlesen

„Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte“

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

„Jeder von uns hat Nachbarn. Sie leben mit uns Tür an Tür, in unserer Straße oder in unserem Stadtviertel, im Nachbardorf oder im Nachbarland. Mit manchen Nachbarn verbinden uns Freundschaften, andere kennen wir kaum, selbst wenn wir ihnen täglich begegnen. Wir helfen Nachbarn, streiten uns mit ihnen oder gehen ihnen aus dem Weg – unser Leben in Nachbarschaft ist vielfältig. …..“
Wettbewerbsunterlagen 2012

Ein Beispiel für ein solch „nachbarschaftliches“ Projekt im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein wäre z. B. die Lahntalsperre.

„Dokumente ein Fall fürs Profi-Archiv“

So lautete die Überschrift eines Artikels in der Siegener Zeitung am 23.08.2012.

Der Heimatverein Littfeld-Burgholdinghausen hat neben den historischen Museumsgegenständen in seiner Heimatstube in der Kapellenschule Littfeld auch diverse Dokumente zusammengetragen. Um eine fachgerechte dauerhafte Lagerung und eine Nutzungsmöglichkeit für evtl. Forschungen sicherzustellen, wurden nun mehrere Kisten mit z. B. alten Lohnlisten der ehemaligen Grube Viktoria zur Dauerleihgabe in das Stadtarchiv Kreuztal abgegeben.

62 Downloads von „Lambert und Laurin“

Bis zum Ende der Sommerferien in NRW wurde „Lambert und Laurin“ insgesamt 62 heruntergeladen  Dank für die schnelle Zahlenlieferung gebührt Herrn Müller von outline development!
Erfahrungsberichte, Kritik, gerne auch Lob sind sehr erwünscht. Denn vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen mit Lambert und Laurin ……….
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„Siegener Forum“ – Vortragstermine im 2. Halbjahr 2012

„SIEGENER FORUM – VORTRÄGE UND DISKUSSIONEN NICHT NUR ZUR REGIONALEN GESCHICHTE“
Volkshochschule Siegen, Stadtarchiv Siegen, Geschichtswerkstatt Siegen e.V. und Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V.

25.10.2012 Dr. Katharina Schmidt-Loske/Dr. Gerlinde Klatte, Bonn: Die Gobelinserie Tenture des Indes des Grafen Johann Moritz von Nassau-Siegen: Wunder der brasilianischen Natur – von Papageien und fliegenden Fischen.

08.11.2012 Stefan Kummer, Siegen: „Euthanasie“ und Zwangssterilisation im
Nationalsozialismus. Abläufe, Strukturen, Täter, Dimensionen.
Begleitvortrag zur Ausstellung des Aktiven Museums Südwestfalen „Opfer der NS-„Euthanasie“

22.11.2012 Prof. Dr. Franz-Werner Kersting Münster: NS-Krankenmord, „Nach-
krieg“ und Reformaufbruch. Die westdeutsche Anstaltspsychiatrie 1940-1970 (mit unbekanntem Filmdokument)
Begleitvortrag zur Ausstellung des Aktiven Museums Südwestfalen „Opfer der NS-„Euthanasie“

04.12.2012 Stefan Kummer, Siegen: Lebensgeschichten regionaler „Euthanasie“-
Opfer. Ein Lese– und Diskussionsabend.
Begleitvortrag zur Ausstellung des Aktiven Museums Südwestfalen „Opfer der NS-„Euthanasie“
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