Wittgenstein 2/2016 erschienen

wittg216Inhalt:
Florentine Goswin-Benfer (†): Vor der Ernte
Georg Ludwig Braun: Backhäuser und Mühlen in Elsoff
Ulf Lückel: Kleines Jubiläum in Arfeld — 100 Jahre Christusfenster im Chorraum der historischen Kirche zu Arfeld
Paul Riedesel: Ein Waisenkind findet sein Glück
Hans Friedrich Petry: Eine Kleinkinderschule für Berleburg
Bernd Stremmel: Alter Weg in Berghausen wiederentdeckt
Heinz Strickhausen: Glaser und Glasarbeiten in Berleburg
Jochen Karl Mehldau: Girkhäuser Haus-Chroniken (Teil 5)

Aus dem Vereinsleben:
Friedrich Opes: Exkursion von Mollseifen in den Dambach

Buchbesprechung:
Heinrich Imhof: HV Benfe e.V. (Hg.): Dorfbuch Benfe. Ein Streifzug durch 300 Jahre Dorfgeschichte

Günter Dick: 5. INFO-Tafel in Weidenau am ehemaligen Standort des Haardter Hammerwerkes

am Stützpfeiler der HTS montiert.
INFO-Tafel Nr. 5 - Std. 8.8.16
Sag niemals nie – Das muß sich Günter Dick sagen lassen, hatte er doch noch im Oktober 2014 nach der Montage seiner 4. Info-Tafel in Müsenershütten verkündet , daß es nun genug wäre mit der Erinnerung an alte Zeiten.

Nun hat es ihn doch wieder ergriffen. Wo hat das Haardter Hammerwerk wirklich ganz genau gestanden ? Selbst den „alt-eingesessenen Weidenauern „ ist es heute nicht mehr bekannt, obwohl die Anlage doch erst 1916 abgerissen wurde.

Sicher am Haardter Berg , aber wo da genau, das bleibt dann immer noch die Frage .
Wenn man heute an einer der finstersten Stellen Weidenaus, außerhalb des üblichen Publikumverkehrs steht, kann man es sich auch nicht mehr im Entferntesten vorstellen, dass hier schon vor rd. 600 Jahren mit „nachhaltiger Wasser- und Holzkohlenenergie“ ( unbewusst – umweltbewusst ) schmiedbares Eisen hergestellt wurde, ganz abgesehen von der kunstvollen Fertigung des Siegener Wahrzeichens Krönchen im Jahre 1657/58. Weiterlesen

Online: Simmersbach, Geschichte des Siegerländer Bergbaus (1881)

simmersbachberbbauDie digitalen Sammlungen der Universitäts- und Landesbibliothek Münster haben vor kurzem F. W. M. Simmersbachs „Geschichte des Siegerländer Bergbaues“ (Berlin 1881)  online gestellt.

Über den Autoren ist wenig bekannt. Ein Porträt ist vermutlich im Bochumer Bergbau Museum vorhanden. Eine Personalakte im Bestand Oberbergamt Dortmund des Landesarchivs NRW, Abt. Westfalen ist unter der Signatur I 8390 verzeichnet.

Radio in Wittgenstein und im Hinterland

Projekt im Internationalen Radiomuseum in Bad Laasphe.
Start: August 2016

Ende 1923 wurde die erste Hörfunksendung in Deutschland aus Berlin ausgestrahlt. 15 Jahre später gab es im Kreis Biedenkopf etwa 2800 Radioteilnehmer, Anfang der Fünfziger Jahre waren es rund 6300. Doch trotz der riesigen Steigerung hinkte die Region statistisch hinterher. Im Landkreis besaßen 11 von 100 Einwohnern ein Radiogerät, in Hessen waren es 16. Doch die Unterschiede zwischen den Gemeinden waren erheblich: Wolfgruben und Biedenkopf – so berichtete damals der „Hinterländer Anzeiger“ – kamen auf 18 Teilnehmer, Oberdieten auf gerade mal 3. Inzwischen hat jeder Haushalt Radiogeräte,Fernseher, Smartphones.
Wie also kam der Hörfunk nach Bad Laasphe und Biedenkopf, nach Gladenbach und Bad Berleburg, ins Hinterland und nach
Wittgenstein. Welche Radiogeschäfte entstanden? Welche Sendungen wurden gehört? Welche Musik? Und wie veränderte
Radio das Leben? Weiterlesen