Regionale2013: WasserEisenLand erhält 3. Stern

“ …. Neben dem Berleburger Vorhaben hat der Regionale-Ausschuss auch für das Projekt „WasserEisenLand“ die Ampel auf grün gestellt, mit dem die Industriegeschichte der Region erlebbarer werden soll. 500 Denkmäler und Museen sind mittlerweile Teil des Projekts. Besonders herausragende Orte werden künftig kulturtouristisch vermarktet – durch ein Internetportal, Broschüren, ein Taschenbuch und einheitliche Beschilderung. Zentrale Maßnahme ist die „Südwestfälische Eisenstraße“ – eine neue Kulturroute mit Museen, Denkmälern und Themenwanderwegen. Weiterlesen

Vortrag: Lebensgeschichten von Opfern der NS-Euthanasie in Siegen-Wittgenstein


Ausschnitt aus dem Vortrag Stefan Kummers zu Lebensgeschichten von Opfern der NS-Krankenmorde im Kreis Siegen-Wittgenstein am 4.12.2012 im Stadtarchiv Siegen. Der Ausschnitt enthält die Auswertung der Krankenakte von Lina Althaus, dem zurzeit einzigen Euthanasie-Opfer im Kreisgebiet, an das durch einen Stolperstein erinnert wird.
Der Vortrag gehörte zum Begleitprogramm der noch bis zum 16.12.2012 laufenden Ausstellung über die Lebensgeschichten von Opfern des NS-Krankenmordes im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein.

Weitere Informationen s. hier.

GehDenken, Siegen 15./16.12.2012

2009 hat sich das Siegener Bündnis für Demokratie und Toleranz zusammengefunden,um als breites gesellschaftliches Bündnis gegen
die damaligen rechtsradikalen Umtriebe aufzutreten. Im Bündnis finden sich ganz unterschiedliche Gruppierungen, von der CDU
bis zur Linken, vom Seniorenbeirat bis zum Stadtjugendring. Die einigende Klammer des Siegener Bündnisses ist die schlichte
Aussage: Wir wollen keinen Rechtsextremismus in unserer Stadt, wir wollen eine demokratische und soziale Stadt, in der Gewalt
und Ausländerfeindlichkeit nicht akzeptiert werden.
Schon beim ersten „GehDenken“ waren über 3000 Siegerländer mit dabei. In diesem Jahr will das Bündnis wieder einen Alternativen
Stadtrundgang anbieten, in dem die verschiedensten historischen und aktuellen Aspekte von ebenso unterschiedlichen Gruppen, Verbänden und Vereinen dargestellt werden.
Traditionell beginnt „GehDenken“ um 15:00 Uhr mit dem Stillen Gedenken der Stadt Siegen am Dicken Turm an die Opfer von
Krieg und Gewalt. Von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr können die 14 Gedenkorte in der Siegener Innenstadt besucht werden.
Beendet wird „GehDenken“ um 17:30 Uhr durch die Verlegung eines Stolpersteines an der Marburger Straße 45 und um 18 Uhr
mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Nikolaikirche am Markt mit Ankunft des Friedenslichtes. Weiterlesen

Historische Bildergalerie auf der Schlossstrasse

Bad Berleburger WeihnachtsZeitreise, 15./16.12.2012

“ …..Die …. Schlossstraße wartet mit historischen Bildern auf, die zu einer Entdeckungsreise in das Berleburg zu Beginn des 20. Jahrhunderts einladen. ….“
Dieser geschichtliche Programmpunkt ist seit Beginn der WeihnachtsZeitreise im Jahr 2008 Bestandteil der Veranstaltung.

Homepage der Veranstaltung 

Schultheater „ÜBERdasLeben oder meine Geburtstage mit dem Führer“

von Beate Albrecht, Theaterspiel Witten:
7.12.2012, Siegen LYZ
Pressetext:: „Ein Stück über Jugendwiderstand, die Gräuel der NS-Zeit und den Wunsch ‚zu Latschen statt zu Marschieren‘ für Menschen ab 11 Jahren (7. Klasse)

Inhalt: 
Zu Hitlers Machtübernahme 1933 ist Anni 9 Jahre. Sie, ihre Freunde und ihre Eltern geraten mehr und mehr in den Strudel der historischen Ereignisse. Einige von ihnen werden Anhänger der NS-Diktatur und marschieren mit, andere versuchen, sich der alles beherrschenden Ideologie zu verweigern oder dem Terror zu entfliehen. Anni schließt sich einer Gruppe von Jugendlichen an, die auf den Drill der Hitlerjugend keine Lust hat. Anfangs noch in Auflehnung gegen die Gleichmacherei, tritt die Gruppe mehr und mehr in den aktiven Widerstand. Als Anni jedoch gefangen genommen wird, entwickelt sich ihr Kampf um ein gerechtes Leben zu einem Kampf ums Überleben. Weiterlesen

Großes Interesse an Opfern des Nationalsozialismus in Hilchenbach

1.146 Besucher haben die Ausstellung zu den Stolpersteinen zur Erinnerung, in der das Aktive Museum Südwestfalen e. V. Schicksale der Opfer des Nationalsozialismus in Siegen und Hilchenbach dokumentiert hat, besucht und sich informiert. „Eine stolze Zahl für ein Thema, mit dem das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte in den Blickpunkt gerückt wurde“, freute sich Museumsleiter Reinhard Gämlich über das unerwartet hohe Interesse.
Pressemitteilung der Stadt Hilchenbach, 5.12.2012

Link zur Ausstellungsankündigung auf siwiarchiv.de

Vortrag „Einer musste bleiben: Willi Busch – Schauspieler und Pädagoge“

Der unmusikalischste der Busch-Brüder zeigte schon in jugen Jahren hohes schauspielerisches Talent. Nach der Ausbildung an der Kölner Schauspielschule kam er zu den Vereinigten Stadttheatern und fiel dem gefürchteten Kritiker Saladin Schmitt durch seine Begabung auf, der ihn 1916 an sein Fronthteater nach Brüssel mitnahm. Nach Krieg und Verwundung wechselte Busch im Frühjahr 1919 an das neugegründete Schauspielhaus in Bochum, dem er bis 1947 angehörte; seine vier letzten Lebensjahr verbrachte er als Ensemblemitglied wieder in Köln. Willi BuschsMax-Reger-Institut, Karlsruhe

Veranstalter: VHS SIegen, Freundeskreis der Busch-Brüder, Max-Reger-Institut Karlsruhe
Ort: Siegen, KrönchenCenter, Markt 25
Datum: 06.12.2012, 19:30 Uhr
Eintritt: 3 €

Walter Krämer – Stolperstein in Hannover

Auf Initiative der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Siegerland-Wittgenstein (VVN-BdA) wird in der Niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover in diesem Jahr zur Erinnerung an den in Siegen geboren KPD Funktionär Walter Krämer ein Stolperstein durch den Künstler Gunter Demnig verlegt.

In Hannover wird die Verlegung der Stolpersteine von der Deutsch-israelischen Gesellschaft und dem Projekt Erinnerungskultur der Landeshauptstadt getragen. Sie findet breite Unterstützung durch das Netzwerk „Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover“, ein Zusammenschluss von über 40 Vereinen und Organisationen, dem auch die Stadt Hannover angehört.

Stolpersteine werden zur Erinnerung und Mahnung immer am letzten freiwillig gewählten Wohnort des jeweiligen Opfers des Faschismus verlegt.

Hannover war der letzte freiwillig gewählte Wohnort von Walter Krämer und seiner Frau Liesel. Walter Krämer übernahm hier Ende Mai 1932 die Funktion des politischen Sekretärs der Bezirksleitung Niedersachsen der KPD.

Walter Krämer wurde in seiner Wohnung in Hannover am 28. Februar 1933, im Zuge der Verhaftungswelle nach dem Brand des Reichstages in Berlin, durch die Kriminalpolizei verhaftet und kam später in das KZ Buchenwald, wo er als „Arzt von Buchenwald“ vielen Häftlingen das Leben rettete.

Die Verlegung wird unter Beteiligung der VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein heute stattfinden.

Quelle: Pressemitteilung VVN BdA Kreisverband Siegen-Wittgenstein, 4.9.2012

Zuletzt auf siwiarchiv: https://www.siwiarchiv.de/2012/06/vortrag-walter-kramer-fotos/