Zum zweiten Teil des Vortrags „Die Ruhr-Sieg-Strecke in den 60er Jahren“ laden die Eisenbahnfreunde Betzdorf e.V.
am Dienstag, 4. April, um 19.00 Uhr in den Gasthof Reuter in Siegen-Dillnhütten ein.
Archiv der Kategorie: Veranstaltungen
Eröffnung der Abteilung Stadtgeschichte „Vom Mittelalter bis heute – 790 Jahre Stadt Siegen“
Siegerlandmuseum, Sonntag, 23. 9. April 2017, 11 Uhr:
Im Mittelpunkt wird ein physikalisches Modell der Kernstadt Siegen stehen. Es wird im Maßstab 1:850 im 3-D-Druckverfahren von der Universität Siegen – Fachbereich Wirtschaftsinformatik (Computerunterstützte Gruppenarbeit CSCW) hergestellt und mit IT-Systemen gekoppelt, die nicht nur Informationen liefern, sondern auch Interaktionen erlauben werden. Ergänzt wird das Bild der Stadt durch regionale Erinnerungsorte, anhand derer die sinngebende Bedeutung der Vergangenheit für die Gegenwart besonders gut hinterfragt werden kann. Kooperationspartner des Museums ist für diesen Bereich der Fachbereich Didaktik der Geschichte der Universität Siegen. Weiterlesen
Vortrag „Orte – Personen – Themen: 200 Jahre Geschichte des Altkreises Siegen“
Ratssaal des Rathauses Hilchenbach, Markt 13, 06.04.2017, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Der Vortrag rückt am Beispiel ausgewählter Themen die Wirkungsstätten der Kreisverwaltung und ihre leitenden Personen (Landräte) in den Blickpunkt des Jubliläums „200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein“. Der Historiker Dr. Bernd Plaum skizziert damit nicht nur ein Geschichte der Kreisverwaltung, sondern zugleich auch eine Geschichte des Altkreises Siegen.
Ausstellung „200 Jahre Todestag von Johann Heinrich Jung-Stilling (1740 bis 1817)“
Die Schau im Hilchenbacher Stadtmuseum in der Wilhelmsburg würdigt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten Hilchenbachs aus Anlass des 200. Todestages am 2. April 2017:

Portraitgemälde von Jung-Stilling
Johann Heinrich Jung-Stilling wurde am 12. September 1740 als Sohn des Johann Helmann Jung (1716 bis 1802) und der Johanna Dorothea Katharina Fischer (1717 bis 1742) im Dorf Grund im damaligen Fürstentum Nassau-Siegen geboren. Jung Stilling war Schneider, Lehrer, Augenarzt, Professor für Staatswissenschaften und seit 1803 Berater sowie 1808 Geheimer Hofrat des badischen Großherzogs. Während seines Medizinstudiums in Straßburg war er mit Johann Wolfgang von Goethe befreundet und erlangte selbst literarischen Ruhm als pietistischer Schriftsteller.
Am 2. April 1817 verstarb er elf Tage nach seiner dritten Gattin Elisabeth Coing (1760-1817) in Karlsruhe, wo beide an der Apsiswand der evangelischen Friedhofs-Kapelle begraben wurden. Die beiden Grabsteine und das Grabkreuz befinden sich heute im Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg. Weiterlesen
Ausstellung „200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein – eine Ausstellung in Wort und Bild“
Sparkasse Wittgenstein Bad Berleburg, Poststr. 15, 31.03.2017 bis 28.04.2017
Bereits zum 175jährigen Bestehen der Kreise Siegen und Wittgenstein hat die Kreisverwaltung eine Ausstellung konzipiert, die damals im Foyer des Kreishauses in Siegen gezeigt wurde. Sie wurde überwiegend von Winfried Hofmann (Leiter Kreisvolkshochschule) und Bruno Jung (ehemaliger Mitarbeiter Kreisverwaltung) konzipiert. Auf 40 Schautafeln wurden in Schlaglichtern die wichtigsten Ereignise der Geschichte der beiden Kreise Siegen und Wittgenstein sowie des Kreises Siegen-Wittgenstein ab 1975 – in Zehn-Jahres-Schritten – veranschaulicht. Nach dem Jubiläum wurde die Ausstellung sorgfältig verpackt und gelangte im Rahmen der Kreishaussanierung (2007) in das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, das die Ausstellung nun zum 200jährigen Kreisjubiläum um Tafeln für die beiden vergangenen Jahrzehnte ergänzt hat.
Ausstellung: „genius loci – 2 Siegener im Zarenland“
Der Kunstverein Gummersbach präsentiert ab dem 26. März 2017 – 10.6.2017:
Thomas Kellner: genius loci – Zwei Siegener im Zarenland
Die Ausstellungseröffnung findet am: Sonntag, den 26. März 2017, um 11.30 Uhr in der Theatergalerie Gummersbach
Moltkestraße 50 / Reininghauser Straße, statt.

Thomas Kellner (geb. 1966) zeigt in der Ausstellung genius loci, in einem Rückblick auf die seit einigen Jahren tourende Ausstellung Skizzen, Entwürfe und Collagen, die im Zuge des Projektes zwischen Siegen und Jekaterinburg entstanden sind.
„Genau wie sein Landsmann und Vorgänger im Ural, Georg Wilhelm Henning, rekonstruiert Kellner die altgewohnte Umwelt, damit diese sowohl heute als auch in der Zukunft immer in Bewegung bleibt und stets neue Sichtweisen liefert.“ (Irina Chmyrewa)
In diesem Projekt setzte Thomas Kellner sich auf eine künstlerisch-fotografische Weise mit zwei wichtigen Wirtschaftsräumen in Deutschland und Russland auseinander, die eine gemeinsame Geschichte der Industriekultur verbindet. Die Rede ist von seiner Heimatstadt Siegen und zwei der größten Städte Russlands, Jekaterinburg und Perm.
Was bisher kaum jemand wusste: Jekaterinburg und Perm sind von dem gebürtigen Siegener Georg Wilhelm Henning gegründet worden. Georg Wilhelm de Gennin (russisch: Георг Вильгельм де Геннин), wie er in Russland genannt wird, 11. Oktober 1676 – 12. April 1750, war ein in Deutschland geborener Offizier und Feuerwerker, der aufgrund seiner beachtlichen Kenntnisse in der Metallurgie von Peter dem Großen nach Russland eingeladen wurde. In den 1720er Jahren gründete Henning Russlands erste Fachschulen für Bergwesen, reiste durch Europa, um Spezialisten im Bereich Bergbau zu werben und nach Russland zu holen und baute neue Fabriken im Ural, die sich in kürzester Zeit zu einem bedeutenden Wirtschafts- und Bildungszentrum entwickelten: Jekaterinburg und Perm. Weiterlesen
„Zeitzeugen auf Zelluloid“ mit Bergbauthemen
Mittwoch, 29.03.17, 19 Uhr, Siegen, LYZ

Auf dem Programm der Reihe „Zeitzeugen auf Zelluloid“ stehen diesmal zwei aus Privatbesitz stammende Filme, die sich dem Erzbergbau widmen. Den Beginn macht ein 1952 entstandener Stummfilm, der den Erzbergbau unter Tage in der Grube „Eisenzecher Zug“ in Siegen-Eiserfeld zeigt.
Das Arbeitsministerium Nordrhein-Westfalen hat 1957 einen Schulungsfilm zur „Silikose“ in Auftrag gegeben. Entstehung, Folgen und Bekämpfung dieser Staublungenkrankheit, die auch im hiesigen Revier zahlreiche Opfer gefordert hat, sind Inhalt des zweiten Films.
Ausstellung „Papyrus, Pergament, Papier.
Von schmutzigen Lumpen und prachtvollen Büchern“. Eine Ausstellung von Studierenden der Universität Siegen in der Passage der Teilbibliothek Unteres Schloss (US), 21. März – 10. April 2017
Ein Buch zu besitzen, ist heute nichts Besonderes mehr – in vielen Haushalten finden sich bunt bebilderte Kinderbücher, alte Bibeln, Romane oder Sachtexte.
Für die Menschen im Mittelalter war solch ein Reichtum noch undenkbar, war doch, bevor Johannes Gutenberg im 15. Jahrhundert den Buchdruck erfand, jedes Schriftstück ein kostbares, handgefertigtes Unikat. Bereits die Herstellung der Beschreibstoffe war langwierig und teuer: das schon im Alten Ägypten aus Pflanzenstreifen zusammengepresste Papyrus und das aus getrockneten Tierhäuten bestehende Pergament wurden erst ab dem 13. Jahrhundert allmählich durch das günstigere, aus einem Faserbrei aus alten Lumpen geschöpfte Papier ersetzt. Tinten und Farben wurden aufwendig aus Pflanzenteilen, gemahlenem Gestein oder tierischen Sekreten erzeugt. Meist waren es Mönche, die die Texte in speziellen Schreibstuben sorgfältig von Hand anfertigten und zuweilen innen wie außen prachtvoll gestalteten. Weiterlesen
Wilnsdorfer Mittelalterausstellung gut besucht
Die mittelalterlichen Zeiten im Museum Wilnsdorf dauern nur noch wenige Tage an. Noch bis einschließlich Sonntag, den 2. April ist die aktuelle Sonderausstellung „Spinnrad, Schwert und Federkiel“ zu sehen. Danach wandern die Exponate weiter nach Lüdenscheid.
In Wilnsdorf zeigt sich Museumsleiterin Dr. Corinna Nauck sehr zufrieden mit der bisherigen Bilanz. „Rund tausend Gäste besuchten uns jeden Monat“, freut sich die Historikerin. Wer etwas über das Leben der Menschen vor 800 Jahren erfahren möchte, sollte sich also beeilen. Nähere Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.museum-wilnsdorf.de.
Quelle: Gemeinde Wilnsdorf, 15.3.2017
„Wie die Reformation in das Siegerland kam“
Rückblick auf einen Vortrag
Das Siegerland gilt als evangelisch geprägter Landstrich. Aber natürlich war das nicht immer so – die vor 500 Jahren ganz neuen Ideen der Reformatoren mussten zunächst ihren Weg in die Region finden. Wie es dazu kam, darüber hielt Pfarrer Dr. Tim Elkar jetzt einen fachlich anspruchsvollen Vortrag im Gemeindehaus Oberfischbach. Elkar ist Pfarrer in Erndtebrück und hat seinen Doktor unter anderem in Kirchengeschichte gemacht.

Pfarrer Dr. Tim Elkar aus Erndtebrück erklärte in seinem anspruchsvollen und informativen Vortrag, wie die Reformation im Siegerland Fuß fasste. Foto: Stefanie Bald
Anfänge unter Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg
Der Herrscher, der die Reformation ins Siegerland brachte, war Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg. Denn ob, wann und wie sich ein Landstrich der Reformation anschloss, entschied allein der dortige Machthaber – längst nicht immer aus rein religiöser Motivation. „Die Geschichte der Reformation hat viel mit Macht und Politik zu tun“, stellte Elkar klar. Nach der Meinung der Gläubigen wurde nicht gefragt.
Trotz der alleinigen Entscheidungsgewalt des Grafen wurde die Reformation keine Hau-ruck-Aktion, sondern ein langer Prozess. Reste der althergebrachten Volksfrömmigkeit hielten sich zunächst und nicht zuletzt fehlten anfangs schlicht einige nötige Strukturgeber, z.B. Pfarrer, Gesangbücher und der für das Siegerland so prägende Heidelberger Katechismus, der erst ab 1581 verbreitet wurde.
Auch Graf Wilhelm selbst trieb die Reformation nicht konsequent voran. Zwar verbot er schon 1518 (nur ein Jahr nach Luthers Thesenanschlag) den Ablasshandel in seinem Herrschaftsbereich. Andererseits stiftete er noch 1528 einen neuen Altar für die Siegener Martinikirche und erwog eine Heirat mit einer katholischen Frau. Schließlich aber heiratete er Juliana von Stolberg, die aus einem lutherisch geprägten Gebiet stammte. Diese Hochzeit beschleunigte die lutherisch geprägte Reformation des Siegerlandes. 1537 entsteht die Nassauer Kirchenordnung und das neue Amt des Superintendenten soll künftig die Schnittstelle zwischen weltlicher und kirchlicher Macht bilden. Weiterlesen

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