Bildervortrag: Erinnerungen an „Pfannenberger Einigkeit“

27.04.2012, 19:00 – 21:00 Uhr
Neunkirchen-Salchendorf, Erlöserkirche, Gemeindesaal

Vor 50 Jahren wurde die Grube Pfannenberger Einigkeit geschlossen, am 18. April 1962 verloren 359 Grubenarbeiter der letzten Erzgrube des Siegerlandes ihren Arbeitsplatz. Gezeigt werden vom Heimatverein Fotografien der Grube und des Arbeitsalltags über und unter Tage in alten und neueren Bildern bis zum Tag der Schließung.
s. a.https://www.siwiarchiv.de/2012/04/18-april-1962/

Vor 50 Jahren:

18. April 1962 Schließung der letzten Siegerländer Erzgrube: „Pfannenberger Einigkeit“ in Neunkirchen-Salchendorf

Hugo Neuhaus (* 31.12.1910 in Hagen), Blick auf Pfannenberger Einigkeit, o.J., Öl auf Leinwand, 70x99cm, (Kreis Siegen-Wittgenstein, Bilderkammer)

s. a. Wikipedia-Artikel „Pfannenbeger Einigkeit“

s.a. Uli Geis, derwesten.de, 17.4.2012

Denkmal des Monats Februar 2012: St. Peter und Paul in Siegen

Das LWL-Amt für Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen widmet sich in seiner Reihe „Denkmal des Monats“ der Siegener Kirche St. Peter und Paul: „….  Das Gebäude wurde als kraftvolles steinernes Bollwerk gegen die Angriffe der NS-Diktatur auf die katholische Kirche und auf christliche Grundwerte konzipiert. St. Peter und Paul war als Gemeinde 1937 in Siegen gegründet worden. Als Bauherr vertrat Pfarrer Wilhelm Ochse (1878 – 1960) die katholische Kirche, der ausführende Architekt war Josef Ferber aus Soest. Pfarrer Wilhelm Ochse war ein erklärter Gegner des Regimes, weswegen er später das Bundesverdienstkreuz erhielt, das Bistum ihn ehrte und in Siegen ein Platz nach ihm benannt wurde. …..   Die christliche Botschaft in Zeiten staatlicher Willkürherrschaft zu stärken und zu verteidigen ist offenbar ein Zweck des Siegener Gotteshauses in Ausstattung und Architektur..“

 

Bibelstunde im Gemeinschaftshaus Mausbach

Ein Fotoprojekt des LWL-Medienzentrums im Siegerland

„Anfang Oktober, an einem Sonntag, hatten wir unsere Verabredung in Mausbach, um eine Bibelstunde zu dokumentieren. Wir waren sehr gespannt auf das, was uns erwarten würde. Das Dorf Mausbach mit seinen 172 Einwohnern liegt westlich von Freudenberg. Inmitten des idyllischen Dorfkerns steht das Gemeinschaftshaus, eine Siegerländer Besonderheit der evangelischen Gläubigen. 1898 wurde das  Gemeinschaftshaus erbaut, davor traf man sichzu den Bibelstunden in einer Scheune. …..“

Der vollständige Artikel mit Bildbeispielen findet sich hier: Im Fokus – Nachrichten aus dem LWL-Medienzentrum, 1/2012 (April 2012), S. 26-27

Link zur Bildarchivdatenbank des LWL-Medienzentrums

„Der historische Hauberg“ – Farbfilm aus dem 1960er Jahren

 Sonntag, den 22. April 2012, 17:00, Museum Wilnsdorf

„Sie prägt die Landschaft des Siegerlandes: Die Haubergswirtschaft mit Niederwald und Kahlschlag ist jedem Menschen, ob einheimisch oder auf der Durchreise, jederzeit vor Augen. Mittlerweile gibt es sogar Bestrebungen, die klassische Siegerländer Waldbewirtschaftung Teil des Weltkulturerbes werden zu lassen.

Kein Wunder, dass die Arbeit im Hauberg bereits in vielen Bildbänden, Heimatkalendern und Filmen verewigt wurde; damit entstanden kostbare Zeugnisse der Siegerländer Geschichte und Tradition. Zu den Schwarz-Weiß-Aufnahmen für die Filme „Der Hauberg“ von 1950 und „Der Eisenwald“ von 1953 gesellte sich in den 1960er Jahren die Arbeit von Gerhard Schäfer aus Wahlbach, der noch einmal – und dieses Mal in Farbe – den historischen Hauberg zum Leben erweckte. Gemeinsam mit seinen Wahlbacher Freunden und dem Filmclub erstellte Schäfer eine mehr als 60-minütige Bilddokumentation aller klassischen Arbeiten.

Der Originalfilm wird vom „Regisseur“ am Sonntag, den 22. April 2012 ab 17.00 Uhr im Museum Wilnsdorf vorgestellt. Der Eintritt kostet 1,00 € (Erwachsene), 0,50 € (ermäßigt) bzw. 2 € (Familien).“

Homepage Museum Wilnsdorf

Zum Thema „Hauberg“ s. a. https://www.siwiarchiv.de/2012/02/hauberg-als-weltkulturerbe-eine-meinungsumfrage/