Raumland, Erndtebrück, Girkhausen und Elsoff – kuriose Ortsnamen in Siegen Wittgenstein

eine Mini-Serie von Radio Siegen.

„Viele Orte in Siegen-Wittgenstein verdanken ihren Namen einem Menschen. Z.B. Girkhausen, Erndtebrück und Raumland.Woher kommt der Ortsname Elsof. Ricarda Riedesel von der Stadt Bad Berleburg [Stadtarchiv] konnte es uns erklären.“

Link zum Podcast (Raumland, Erndtebrück, Girkhausen)
Link zum Podcast (Elsoff)

„Mitten unter uns. Zwangsarbeit im Siegerland 1939 – 1945“

Ein Projekt des VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein:


Die erste Etappe unserer Projektes war die bildliche Erfassung aller Begräbnisstätten von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern im Gebiet des Alt-Kreises Siegen als Vorbereitung des 70. Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion.

Was sich nach einer Kleinigkeit und einer monotonen Tätigkeit anhörte, wurde ein stetig wachsendes Projekt und bildete den Ursprung des Gedanken, sich des Themas „Zwangsarbeit in unserer Region“ grundsätzlich anzunehmen.

Die Unterschiedlichkeit der Stätten in ihrer ursprünglichen Ausgestaltung, ihr heutiges Aussehen und vor allem ihre riesige Zahl, welche die Dimension der Zwangsarbeit auch hier bei uns erst deutlich werden lässt, sind die Quelle unserer erkenntnisleitenden Interesses und gleichzeitig drei Facetten des Themas, die auch dessen Dimensionen erahnen lassen.

Unser Projekt soll stetig wachsen. Wir sind auf Kritik, Verbesserungen, Korrekturen, Mitwirken und Mitarbeit angewiesen. Darum bitten wir Sie!
Kontakt: vvn-bda@gh-siegen.de

Quelle: http://zwangsarbeitimsiegerland.blogsport.de/

Akteneditionen aus dem Stadtarchiv

L. Burwitz, Leiter des Stadtarchivs Siegen, und Prof. Dr. Jürgen Bellers, Uni Siegen (Internationale Politik) geben eine mehrbändige, digitaliserte Aktenedition zur Geschichte von Siegen heraus, die thematisch zunächst auf die Umbruchszeiten 1918, 1933 und 1945 und auf die Schwerpunkte Politik, Wirtschaft, Kultur und Stadtplanung konzentriert ist. Band 1 zum kulturellen Leben in Siegen nach 1945 erscheint gegenwärtig. Die Reihe der Sammlungen heißt: „Zurück zu den Akten“, und will lebensnäher und konkreter an vergangene Zeiten herankommen, als dies anderen Herangehensweisen gelingt.

Uni Siegen, Phil. Fak, Aktuelles, 5.11.2012

Burbach: Vom Pferdestall zum Lichtspielhaus

„Es atmet den Charme der 50er Jahre: das Heimhof-Theater im siegerländischen Burbach. Eröffnet wurde es 1951 in einem ehemaligen Pferdestall des Dynamit Nobel AG. Im Laufe der Jahre wurde es zu einem Anziehungspunkt für auch international bekannte Schauspieler, Künstler und Cineasten.“

Ein Beitrag von Martina Müller für WDR west.art, 13.11.2012

Angaben zur Geschichte des Theaters auf dessen Homepage

„Jahrbuch Westfalen 2013“ erschienen

„Die schönste Zeit ist bekanntlich die Freizeit – und dieser wichtigen “Auszeit” ist das diesjährige Schwerpunktthema im neuen Jahrbuch Westfalen 2013 gewidmet. … im “Westfalen-Sport” untersuchen wir den unaufhaltsamen Abstieg von RW Ahlen, beleuchten aber auch die Geschichte von westfalia und dem VfL Bad Berleburg, der 2013 seinen 150. Geburtstag feiert. Schließlich erfährt der Leser, das (Kamen-)Methler bis heute eine Hochburg des Radpolos ist. In der Rubrik “Kultur” findet sich unter anderen ein Bericht über den Holzschneider Berndt Pfeiffer aus Gütersloh sowie das Heimhof-Theater in Burbach und das „neue“ Haus Opherdicke. Insgesamt vereint das neue Jahrbuch wieder eine lesenswerte, bunte Mischung an westfälischen Themen – und selbst vermeintliche „Westfalen-Experten“ können hier noch fündig werden.“ Aschendorff Verlag (2. November 2012), 288 Seiten, 24,6 x 17,4 x 1,8 cm ISBN-10: 3402158191 ISBN-13: 978-3402158197
Quelle: Kurzbeschreibung Amazon
s. a. Siegener Zeitung, 15.11.2012

Vortrag im KrönchenCenter zur westdeutschen Anstaltspsychiatrie zwischen 1940-1970

Ein zweiter Begleitvortrag zur Ausstellung „Opfer der NS-Euthanasie“, die gegenwärtig im Aktiven Museum Südwestfalen auf großes öffentliches Interesse stößt, findet am kommenden Donnerstag im städtischen Kulturzentrum KrönchenCenter statt. Prof. Dr. Franz-Werner Kersting aus Münster wird dann im Rahmen des Siegener Forums über NS-Krankenmord, „Nachkrieg“ und Reformaufbruch in der westdeutschen Anstaltspsychiatrie zwischen 1940 bis 1970 sprechen.

Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 22.11.2012, um 19.30 Uhr im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter, Markt 25, Siegen. Der Eintrittspreis beträgt 3,00 €.

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Umgestaltung des Bahnhofs in Siegen

Im Blog der Geschichtswerkstatt Siegen wird die aktuelle Diskussion um den Neubau des Bahnhofes in Siegen unter dem Aspekt der Denkmalpfllge aufgegriffen.
Im siwiarchiv-Artikel über die Siegener Milchbars findet sich ein Blick auf die Bahnhofplatzgestaltung der fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts.
Auf den am 19. April 2012 im Rahmen des Siegener Forums gehaltenen Vortrag zur Geschichte der Ruhr-Sieg-Strecke und des Siegener Bahnhofes sei ebenfalls verwiesen.

Universität Siegen: Symposium „Typologie und Kontext“

Zur Architektur der durch die Fotos von Bernd und Hilla Becher international berühmt gewordenen Hauslandschaft

Freitag 07. Dezember 2012
9:00 bis 16:45 Uhr
Universität Siegen
Fakultät II – Department Architektur
Paul-Bonatz-Str. 9-11, 57076 Siegen
Hörsaal PB-I 001
Teilnahmegebühr: 20 €

Die riegellosen Fachwerkhäuser des Siegener Industriegebiets sind durch die Photos von Bernd und Hilla Becher international berühmt geworden. Die entsprechenden Aufnahmen entstanden vor allem um 1960 und um 1975 und wurden 1977 unter dem Titel „Fachwerkhäuser des Siegener Industriegebietes“ als Buch veröffentlicht. Weiterlesen