60 Jahre Wasserverband Siegen-Wittgenstein

Aus der Geschichte:

Die Jahre 1971 und 1976 sind vielen noch in Erinnerung. Die Menschen, die Natur und die Landwirtschaft in der heimischen Region litten in beiden Jahren an den Folgen eines Wassernotstandes. Durch die wochenlangen hochsommerlichen Temperaturen wurde die Wasserversorgung immer schwieriger. Jeden Abend schauten die Siegerländer und Wittgensteiner gespannt auf die Wetterkarte im Fernsehen. Regen war dringend notwendig, um die Wasservorräte wieder aufzufüllen. Auch die Natur und die Tiere brauchten dringend das kühle Nass. Im Jahr 1971 – ein Jahr vor der Inbetriebnahme der Obernautalsperre – musste die Breitenbachtalsperre die Hauptlast für die Wasserversorgung tragen. Mit einer täglichen Aufbereitungskapazität von 17.000 Kubikmetern Wasser stieß die Talsperre in Hilchenbach deutlich an ihre Grenzen. Der Wasserverbrauch wuchs um ein Viertel an, da an den heißen Sommertagen deutlich mehr geduscht, gebadet und getrunken wurde. Zudem war das Aufkommen in den Grundwasseraufbereitungsanlagen rapide verringert. In Siegen beispielsweise führte der erhöhte Wasserbedarf dazu, dass der Wasserverband alleine die benötigten Vorräte nicht liefern konnte. Die tägliche Differenz von rund 1.000 Kubikmetern wurde während dieser Zeit aus dem Siegener Hochbehälter geliefert. Neben der erschwerten Wasserversorgung hinterließ die große Hitze deutliche Spuren in der Natur. Die Zunahme von Ungeziefer und Schädlingen stellte die Landwirte vor große Herausforderungen. Weiterlesen

Stadtspaziergang: »Straßen, Häuser, Schicksale«

Sonntag, 13.10.2013, 15:30 – 17:00, Treffpunkt: VHS-Eingang am KrönchenCenter
Entgelt: 5 €

Stationen des alternativen Stadtrundgangs mit Klaus Dietermann sind Orte jüdischen Lebens, Stätten des Widerstands gegen den Nationalsozialismus sowie Orte der Verfolgung wie das Stadtgefängnis oder Gestaporäume. Der Spaziergang endet mit einer Führung durch das Aktive Museum Südwestfalen am Obergraben.
Quelle: Stadt Siegen, VHS-Programm

VHS-Wanderung „Wallburg Laasphe“

13.10.2013, 14:00 – 18:00
Treffpunkt: Parkplatz vor dem Schloss von Bad Laasphe
Leitung: Wolfgang Lückert
5 €

„Die größte unserer Wallburgen. Hier sehen wir mächtige Wallanlagen, die aber nicht aus der Zeit der Kelten stammen. Wir besuchen einen alten, sehr versteckten Stolleneingang, der wohl etwas mit einer Wasserversorgung zu tun hatte. Außerdem machen wir einen Rundgang um das Laaspher Schloss und bestaunen einige Merkwürdigkeiten der Frühgeschichte.“

Quelle: VHS-Seminarauskunft

VHS-Wanderung „Licht- und Schattenbilder“

12.10.2013, 7:00 – 19:00
Treffpunkt: Parkplatz der Kulturhalle Dotzlar, Bad Berleburg
Leitung: Wolfgang Lückert
5 €, Anmeldung erforderlich!

„Am Abend des 12.10.1891 wurde der Dotzlarer Förster Kroh von einem Wilderer oberhalb von Dotzlar erschossen. Heute steht dort ein Gedenkstein. Zur damaligen Zeit wurde in sämtlichen Zeitungen über diesen Mord berichtet. Der vermutliche Mordschütze, ein Johann Wagenbach aus Weidenau, wurde im darauf folgenden Jahr in Arnsberg verurteilt und enthauptet. Als Alibie soll Wagenbach in der Mordnacht von Dotzlar nach Weidenau gelaufen sein um am nächsten Morgen im Bett vorgefunden zu werden.
Wir wollen einige Stationen, die mit diesem Mord in Zusammenhang stehen, anlaufen. Die Wanderung endet in Weidenau. Abends werden wir mit dem Rothaarexpress zurück nach Raumland fahren, von wo wir noch eine beschauliche Wanderung zum Ausgangspunkt machen müssen.
Insgesamt handelt es sich um eine Ganztagswanderung von etwa 40 Kilometern.“

Quelle: VHS-Seminarauskunft

60. Geburtstag der beiden Landschaftsverbände

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und seine „rheinische Schwester“, der Landschaftsverband Rheinland (LVR) feierten am 2. Oktober im Congress-Saal der Halle Münsterland gemeinsam ihren 60. Geburtstag.

Westfalen-Brass: Musiker der Philharmonie Südwestfalen

Westfalen-Brass: Musiker der Philharmonie Südwestfalen

Musikalischer Gruß aus dem Siegerland:  "A Moment for Morricone", arrangiert von Matthias Bauer.

Musikalischer Gruß aus dem Siegerland: „A Moment for Morricone“, arrangiert von Matthias Bauer.

Blechbläser und Schlagzeuger der Philharmonie Südwestfalen, die als eines der drei Landesorchester in Westfalen-Lippe von der LWL-Kulturpflege gefördert wird, sorgten als „Westfalen-Brass“ für einen schwungvollen und begeistert aufgenommenen musikalischen Rahmen.
Intonierten diese noch die Film-Melodie „Spiel mir das Lied vom Tod“, bekannte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ausdrücklich: „Wir werden die Verbände weiter brauchen!“. Sie unterstrich in ihrer Ansprache vor rund 700 Festgästen insbesondere die sozialen Aufgaben der Regionalverbände und verwies auf die notwendigen Anstrengungen, Menschen mit Behinderungen in die gesellschaftliche Mitte zu nehmen.

Festrede von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft: "60 Jahre Landschaftsverbände in und für Nordrhein-Westfalen"

Festrede von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft: „60 Jahre Landschaftsverbände in und für Nordrhein-Westfalen“

Die Landes-Chefin unterstützte die Forderung der kommunalen Familie, dass der Bund sich durch ein „Bundesleistungsgesetz“ stärker an den Kosten für die sozialen Leistungen beteiligen müsse.
Kürzer streifte sie die „kulturellen Aufgaben“ und bekannte, Bau- und Bodendenkmäler seien wichtige Beiträge zur Erinnerungskultur. Gerade die Landschaftsverbände wehren sich aktuell heftig gegen die Kürzung der NRW-Landesmittel für Denkmalpflege. „Das untergräbt unseren gesetzlichen Auftrag der landschaftlichen Kulturpflege“, fand LWL-Verbandsdirektor Dr. Wolfgang Kirsch deutliche Worte. „Soziales und Kultur darf nicht gegeneinander ausgespielt werden“, äußerte sich Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, der Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland. Kultur werde zwar als „freiwillige Leistung“ geführt, sei seiner Auffassung nach aber in ihrer Bedeutung eine Pflichtaufgabe.
„Ich finde es schade, dass LWL und LVR weitgehend „unbekannte Riesen“ sind“, so die Ministerpräsidentin in ihrem Glückwunsch. Die Menschen sollten wissen, welchen Schatz sie in ihren Landschaftsverbänden hätten. Weiterlesen

VHS-Wanderung „Wallburg Wemlighausen/Diedenhausen“

6.10.2013, 14:00 – 18:00
Treffpunkt: Wanderparkplatz Goldeiche (aus Richtung Wemlighausen Richtung Wunderthausen rechts
Leitung: Wolfgang Lückert
5 €

“ Bei dieser Wallburg handelt es sich vermutlich um die jüngste der Wallburgen. Hier sieht man sehr deutlich die gesonderte Lage, die viele Wallburgen auszeichnet; ein schmaler Bergsattel trennt die eigentliche Wallburg vom allgemeinen Bergrücken ab. Dieser Teil wurde natürlich strategisch besonders stark befestigt.“

Quelle: VHS-Seminarauskunft

VHS-Wanderung „Wallburg Dotzlar“

29.9.2013, 14:00 – 18:00
Treffpunkt: Parkplatz bei der Ederbrücke an der Kreisstraße von Dotzlar nach Bad Berleburg / Ederauenradweg
Leitung: Wolfgang Lückert
5 €


„Diese Wallburg ist die kleinste der 5 Wallburgen, liegt aber sehr zentral und wird teilweise von der Eder umflossen. Wir besichtigen den Eingangsstollen eines alten Schieferbergwerks, bestaunen mächtige Quarzithklippen, danach beginnen wir mit dem Aufstieg und werden durch herrliche Ausblicke belohnt.“

Quelle: VHS-Seminarauskunft