Video: „Siegens Geheimnis unter dem Berg – Der Hainer Stollen“

Reportage mit den Siegener Unterwelten (WDR)

„Diese kurze Reportage (Ausschnitt aus der WDR Lokalzeit Südwestfalen) begleitet die Siegener Unterwelten bei einer exklusiven Begehung des Hainer Stollens – einer der bedeutendsten unterirdischen Anlagen der Region.
Urheberrecht: Die Senderechte und das Bildmaterial liegen beim WDR.
Historischer Hintergrund:
Der Hainer Stollen wurde während des Zweiten Weltkriegs aus dem ehemaligen Eisenerzbergwerk Grube Alte Silberkaute herausgebaut und zu einem weit verzweigten Luftschutzstollen erweitert. Doch seine Bedeutung ging weit über den zivilen Luftschutz hinaus:
1944/45 diente der Stollen als streng bewachtes Depot für einige der bedeutendsten Kunstschätze Europas – darunter der Aachener Domschatz mit den Gebeinen Karls des Großen, Meisterwerke von van Gogh, Rubens und Dürer sowie kirchliche Schätze aus Köln, Essen und Trier.
Die Stollenanlage war über 700 Meter lang, mit Belüftung, Warmluftheizung und Sicherheitseinrichtungen ausgestattet – verborgen und gut geschützt unter der Erde. Am 9. April 1945 wurden die Kunstwerke von den sogenannten Monuments Men der US-Armee entdeckt und später nach Marburg gebracht.“

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Montangeschichte hautnah: AK-Touristiker begeistert von Ausgrabungsstätte »Gerhardsseifen«

ls im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. die Kelten am Fuße des Giebelwalds in den damals größten Verhüttungsöfen Europas das Eisenerz zu Metall verarbeiteten, da kannten sie weder Nassau-Siegen noch Sayn-Altenkirchen, kein Rheinland-Pfalz und kein Nordrhein-Westfalen. In der da noch grenzenlosen Region zählten allein die reichen Bodenschätze.

Die Touristiker aus dem Kreis Altenkirchen zeigten sich tief beeindruckt, wie die heimische Montangeschichte rund um die Ausgrabungsstätte »Gerhardsseifen« präsentiert wird. (Foto: Kreisverwaltung / Thorsten Stahl)


Mehr als 2500 Jahre später gilt ein ähnliches Prinzip – zumindest im Tourismus. Wer hier nur um sich selbst kreist und nicht über den Tellerrand schaut, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Vor diesem Hintergrund besuchten jetzt die Mitglieder des touristischen Arbeitskreises im Landkreises Altenkirchen (Vertreter/innen aller Verbandsgemeinden und des Westerwald-Sieg Tourismus) die Ausgrabungsstätte „Gerhardsseifen“ unmittelbar an der Landesgrenze in Niederschelden. Hier im Dreiborntal haben Forscher nicht nur eine Verhüttungsstelle aus der Eisenzeit freigelegt, sondern konnten auch die Nachnutzung im hohen Mittelalter nachweisen. Das gesamte Projekt – zu dem auch ein Erlebnisweg mit zwölf Stationen gehört – wird vom Verein „Ein Siegerländer Tal“ getragen, dem u.a. die Ortsgemeinden Mudersbach und Brachbach angehören. Weiterlesen

siwiarchiv-Sommerferienaktion 2025/1


Diese Sommerferienaktion von Peter Kunzmann zusammengestellt. Danke dafür! Ein kulturgeschichtlicher Blick in das zu Ende gehende 19. Jahrhundert und das beginnende 20. Jahrhundert bis in die 1920er Jahre. Ein Blick auf „einwandfreies Damenringen“, Frauen auf dem Fahrrad, Damenfrisuren (auch Bubikopf) sowie Charleston und frühen Jazz. Ein Blick, durch die „Augen“ (Anzeigen und Artikel) der Siegener Zeitung, der durch das Zeitungsprotal zeitpunkt.nrw ermöglicht wurde. Weiterlesen