Literaturtipp: Uwe von Seltmann: „Todleben“

Eine deutsch-polnische Suche nach der Vergangenheit

1.Auflage 2012, 320 Seiten
ISBN: 978-3-7766-2681-0
19,99 EUR* D / 20,60 EUR* A / 29,90 CHF* (UVP)
Herbig
  
„Die Vergangenheit bricht meistens dann in die Gegenwart hinein, wenn man nicht damit rechnet. So wie an jenem Abend im Juli des Jahres 2006 in Krakau, als sich der deutsche Journalist Uwe von Seltmann und die polnische Künstlerin Gabriela Maciejowska begegnen. Die beiden verlieben sich ineinander, aber sie müssen schon bald erkennen, dass die Vergangenheit nicht vergangen ist, sondern sie auf fatale Weise miteinander verbindet. Weiterlesen

Jahreshauptversammlung des Hilchenbacher Geschichtsverein e.V.

Vor Eintritt in die Tagesordnung wird Dr. Erwin Isenberg, Hilchenbach-Allenbach, einige Leseproben aus seinem neuen Buch „Die eingemauerte Nonne, historische Wirklichkeit und Fiktion oder ein Fall für die Belletristik?“ vortragen.

Zu diesen Leseproben sind auch interessierte Gäste herzlich eingeladen.
Link zur Verlagsinfo über das Buch
Weiterlesen

Broschüre: „Simon Grünewald – Lehrer, Prediger und Kantor in Siegen“

„Der Name Simon Grünewald ist mir an verschiedenen Stellen schon früher begegnet. Die Motivation, mich mit Grünewald intensiver zu befassen, rührt zu einem großen Teil her aus Berichten von Frau Mühlenbein, früher Siegen, jetzt Netphen. Frau Christel Mühlenbein erzählte mir ab dem Frühjahr 2010 mehrfach über Grünewald, den sie als Kind kennen lernte. Ihre Eltern waren mit Grünewalds befreundet. Besonders bewegte mich damals die Aussage, dass Herr Grünewald seinem Bekannten Hubert Mühlenbein eines Tages sagte: „Sagen Sie ihren Kindern, sie sollen mich auf der Straße nicht mehr grüßen. Sie könnten sonst Schwierigkeiten bekommen“. Weiterlesen

„Adelsarchive in Westfalen“

Adelsarchive in Westfalen : Die Bestände der Mitgliedsarchive der Vereinigten Westfälischen Adelsarchive bearb. von Wolfgang Bockhorst. Münster, 3. aktualisierte Aufl. 2012. – XX, 524 S./ ISSN 1618 – 7377 / 28,-€
Wie die 1. Auflage war auch die 2004 erschienene 2. Auflage der „Adelsarchive in Westfalen“ rasch vergriffen. Seit ihrem Erscheinen sind zudem inzwischen acht Jahre vergangen, so dass schon allein deshalb eine Neubearbeitung der Beständeübersicht sinnvoll erschien.

Weiterlesen

Hausnamen erzählen Geschichte(n)

„Hausnamen? Die sind so gut wie eine Adresse – wenn man sie kennt. „Fretzes“ zum Beispiel ist das heutige Möbelhaus Bohn an der Müsener Hauptstraße. Weil es einst von dem Leimsieder Johann Friedrich Wurmbach gebaut wurde. „Als Kinder sind wir mit den Hausnamen noch groß geworden“, erinnert sich Hilchenbachs Stadtarchivar Reinhard Gämlich. Als er 1996 den ersten Band seines Hausnamen-Buchs, nämlich den für Alt-Hilchenbach, vorlegte, ahnte er nicht, dass daraus ein Extra-Hobby für noch einmal anderthalb Jahrzehnte werden sollte. …“

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-siegen-kreuztal-netphen-hilchenbach-und-freudenberg/hausnamen-erzaehlen-geschichte-n-id6350793.html

 

Geschichte der Juden im Amt Ferndorf (1797-1943)

„Den Juden ist aber hier kein Leid zugefügt worden“

Pfau, Dieter

Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2012

ISBN 978-3-89534-921-8 / 19,00 EUR

Über sechs Generationen lebten im ehemaligen Amt Ferndorf – der heutigen Stadt Kreuztal – jüdische Männer, Frauen und Kinder. Gegen viele Widerstände gelang es ihnen, eine gesicherte wirtschaftliche Existenz aufzubauen, ohne die eigenen religiösen und kulturellen Traditionen vollends preiszugeben. Mit der Entstehung und Ausbreitung des modernen Antisemitismus stellte ein wachsender Teil der christlichen Bevölkerung ihre Existenzrechte in Frage. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden die Juden in Krombach und Littfeld ausgegrenzt, terrorisiert, enteignet, schließlich in die Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert und ermordet. Weiterlesen