Literaturhinweis: „Archivisch für Anfänger“

Das Bundesarchiv Koblenz, das Landeshauptarchiv Koblenz und das Stadtarchiv Koblenz legten zum diesjährigen Tag der Archive die 26 Seiten umfassende Veröffentlichungen vor. 25 Begriffe der archivi(ar)ischen Fachsprache werden erläutert.Einzelne Hefte können per Mail an koblenz@bundesarchiv.de nachgefragt werden.
Eine Online-Version mit Verweisen auf bereits vorhandene archivterminologische Projekte – Archivschule Marburg, Archivportal-D, Landesarchiv Baden-Württemberg …. – wäre wünschenswert.

Hans Pez (*1891) – Wittgensteiner Lehrer und Heimatforscher

Wegen einer Anfrage an das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein wurden folgende biographischen und bibliographischen Informationen zusammengestellt:
Johannes (Hans) Pez
* 23.5.1891 Warzenbach (Kr. Marburg), ev.-luth.

Erste Lehrerprüfung 30.7.1914 in Gütersloh
1.7.1919 endgültig im Volksschuldienst angestellt, Brungerhausen (?)
Zweite Lehrerprüfung 17.12.1919 in Hille-Brennhorst
ab 30.6.1926 in der einklassigen, evang. Volksschule Herbertshausen, Schulleiter

Siegerländer Hakenkreuzer im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund,
SPD (bis 1933), Ortsvors.,
NSDAP (1933ff.; Nr. 2.250.744), Stellenl. für Ahnenforschung,
NSKK (1933ff.), Stm,
NSLB (1933ff.);

nach NS-Ende von MilReg als ns-belastet aus Schuldienst entlassen (1945)
Entnazifizierung.: IV o. VSp. (undat.), IV o. VSp. (1947)

Benutzte Online-Quellen: Weiterlesen

Video (engl.): Peter Paul Rubens, Landschaft mit Regenbogen

Dieses Gemälde bietet einen herrlichen Panoramablick auf die Landschaft des flämischen Brabant rund um Het Steen, Rubens‚ Herrenhaus und Anwesen, zwischen Brüssel und Antwerpen. Hier verbrachte er seine Sommer von 1636 bis zu seinem Tod 1640 . Seinem Neffen Philip Rubens zufolge widmete er seine Zeit der Beobachtung und Malerei der Landschaft zu verschiedenen Tageszeiten. Dieses Gemälde befindet sich in der Great Gallery der Wallace Collection.

Musik von David Hilowitz.
Mehr Informationen zum Gemälde (engl.)

Literaturhinweis: Jens Murken: „Archivpädagogik und Historische Bildungsarbeit:

Gesammelte Beiträge zu Methode und Praxis“, Bielefeld 2020

„Das Buch beschäftigt sich mit Praktiken der Archivarbeit und der Geschichtswissenschaften, für die das reale Zusammenkommen, das Beieinandersein und Miteinanderwirken von Menschen zentrale Bedingungen und Konstellationen sind: Archivpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit, Historische Bildungsarbeit und Erinnerungsinterviews beruhen im herkömmlichen Verständnis auf kommunikativen Gegenwartserfahrungen und persönlichen Interaktionen im Nahbereich eines Archivs oder eines Seminarraums. Geschichte soll gerade durch die Anwesenheit von lebendigen Quellen und lebenden Zeitzeugen zu einer Praxiserfahrung auch für die Forschenden, für die Spurensucher und die Nachwuchshistorikerinnen und Nachwuchshistoriker werden. Im Archiv kann Geschichte, wie auch im Museum, in einer Bibliothek oder in einer Gedenkstätte, haptisch und authentisch erfahren werden. Die Vermittlungsarbeit von Archiven lebt von den Interessen ihrer Besucher – Nutzer, Kunden oder Gäste –, von der Beratungssituation und vom fachlichen Austausch im Gespräch, von Führungen und Besichtigungen, von der Überwindung einstiger Schwellenängste gegenüber den hoheitlichen Schatzkammern des kollektiven Gedächtnisses.“

ISBN 979-8-6475-5514-4 (Taschenbuch)
ASIN: B088YLQLPW (Kindle eBook)
ISBN: 978-3-7394-9759-4 (ePub, tolino media)
Link: Download (PDF)

Quelle: Homepage Jens Murken
via Archivalia

„Welch ein Hasten und Rennen ums tägliche Brot“:

Stadtarchiv Siegen erinnert an das Ende des 2. Weltkriegs vor 75 Jahren

„Wann soll es enden?“ Ein um 1943 über Siegen abgeworfenes alliiertes Flugblatt.
(Stadtarchiv Siegen, Bestand 754, Nr. 436)

In seinem „Klick in die Vergangenheit“ widmet sich das Stadtarchiv Siegen regelmäßig unterschiedlichen Episoden der städtischen Geschichte. Besondere Anlässe, historische Ereignisse, bislang unbekannte Aspekte oder bemerkenswerte Archivalien aus den Sammlungsbeständen sollen dadurch der Öffentlichkeit vorgestellt werden. In der neuen Ausgabe wird an die Beendigung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft am 9. April 1945 und an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren erinnert. Weiterlesen

Ausstellung: „Machtmensch. Familienmensch. Der Große Kurfürst.

400 Jahre Friedrich Wilhelm von Brandenburg – Spurensuche in den Schlössern seiner Frauen“,
Schlossmuseum Oranienburg und Schloss Caputh, 01.11.2020

„Am 16. Februar 1620 kam Friedrich Wilhelm von Brandenburg im Berliner Schloss zur Welt, der als „Großer Kurfürst“ zu den prominentesten Hohenzollern zählt. Das Edikt von Potsdam 1685 und die Aufnahme tausender Hugenotten, Religionsflüchtlinge aus Frankreich, hat ihn über die Grenzen Brandenburgs hinaus bekannt gemacht. Bis zu seinem Tod 1688 war seine 48-jährige Regierungszeit von den Verheerungen des Dreißigjährigen Krieges und auch in der Folge von ständigen kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt. Die Familienpolitik Friedrich Wilhelms zielte auf seine Machtentfaltung und die Erhaltung der Dynastie ab.
Zum 400. Geburtstag Friedrich Wilhelms zeigen die Wohnorte seiner Frauen, Louise Henriette von Oranien (1627–1667) und Dorothea von Holstein-Glücksburg (1636–1689), Facetten seines Lebens. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg lädt im Schlossmuseum Oranienburg und im Schloss Caputh im Rahmen der Dauerpräsentationen ein, Friedrich Wilhelms Spuren zu entdecken. Besucherinnen und Besucher können sich mittels ausgewählter Kunstwerke den großen und kleineren Fragen seines Lebens und Herrschens nähern. Weiterlesen