Film „Revier hinter den Bergen“

Sonntag, den 21. Oktober 2012 um 17.00 Uhr im Wilnsdorfer Museum
Veranstaltung des Arbeitskreises Geschichte im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e. V..

“ …. Vom Titel ein wenig an das berühmte Märchen von den sieben Zwergen erinnernd, beschreibt die Dokumentation aus dem Jahre 1965 die Entwicklung von Verkehr, Handel und vor allem Montanindustrie in und um Siegen. Luftaufnahmen vom zerstörten Siegerland nach dem 2. Weltkrieg, die Aufbauarbeiten der großen Traditionsindustrien oder der Baubeginn der A45 wurden hierfür genauso im Bild festgehalten wie die Schließung der Erzgruben und die Stellungnahme des damaligen Oberkreisdirektors Kuhbier zur kommunalen Neugliederung. ….“

Quellen:
1) Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein, Homepage
2) Archivalia, 30.11.2011

Als Dromedare und Elefanten durch Siegen marschierten –

Passend zum Web 2.0-Projekt über „Wilde Tiere im Archiv“ anlässlich des Welttierschutztages erinnert das Stadtarchiv an ein  Fest, das in der Nachkriegszeit in der Stadt gefeiert und von dem Siegener Fotografen Rudolf Henneböle dokumentiert wurde. Ganz im Zeichen des Wiederaufbaus hatte die Stadt Siegen am 1. und 2. Oktober 1949 ihre 725-Jahr-Feier organisiert.
Eine kleinen Fotoserie dokumentiert das damalige bunte Treiben in der Bahnhofstraße, als Clowns vor den Fotografen posierten und eine Zirkusparade die Besucher begeisterte. Sogar einhöckrige Kamele und ein Elefant waren durch die Straßen der Stadt Siegen gezogen.
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Ein Heldentenor bleibt der Heimat treu

Eberhard Katz (*1928 in Kreuztal-Krombach, †2002) hat sich vom Bierbrauer zum Heldentenor an vielen Opern und Staatstheatern weltweit in die Herzen der Besucher gesungen, blieb trotz alledem seiner Heimat Krombach verbunden. Katz war 35 Jahre lang Ensemblemitglied des Kölner Opernhauses. Die Erinnerung an den vor 10 Jahren verstorbenen Sänger mit seiner außerordentlichen Stimme und Bühnenpräsenz bleibt uns noch heute erhalten. Ein Nachlass des Sängers wird derzeit im Stadtarchiv Kreuztal aufgearbeitet. Mehr über den bekannten Tenor lässt sich in der von Klaus Schreiber 2003 verfassten Biographie nachlesen. Eine 3-CD-Box mit raren Aufnahmen des Tenors ist kürzlich erschienen.

LWL sucht Exponate für Wanderausstellung

„An der ,Heimatfront‘ – Westfalen und Lippe im Ersten Weltkrieg“

2014 jährt sich zum 100. Mal der Beginn des Ersten Weltkrieges. Wie sah der Alltag in Westfalen und Lippe in den Jahren 1914 bis 1918 im Zeichen von Not, Entbehrung, Krankheit, Trennung und Verlust aus? Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bereitet eine Wanderausstellung vor, die die Kriegszeit aus dem Blickwinkel der Zivilbevölkerung in der Region beleuchten soll. Dafür sucht Ausstellungsmacherin Dr. Silke Eilers vom LWL-Museumsamt noch aussagekräftige Exponate: „Mit Hausrat, Ersatzstoffen, Kleidung, Spielzeug, Andenken an Kriegshochzeit und andere Feste, Gegenständen aus Sammelaktionen, Kriegsproduktion und Gefangenenlagern, ‚Liebesgaben‘, ‚Hurrakitsch‘, Kunstwerken, Trauerschmuck und Gegenständen der Erinnerungskultur wollen wir den Kriegsalltag darstellen.“ Weiterlesen

„Dokumente ein Fall fürs Profi-Archiv“

So lautete die Überschrift eines Artikels in der Siegener Zeitung am 23.08.2012.

Der Heimatverein Littfeld-Burgholdinghausen hat neben den historischen Museumsgegenständen in seiner Heimatstube in der Kapellenschule Littfeld auch diverse Dokumente zusammengetragen. Um eine fachgerechte dauerhafte Lagerung und eine Nutzungsmöglichkeit für evtl. Forschungen sicherzustellen, wurden nun mehrere Kisten mit z. B. alten Lohnlisten der ehemaligen Grube Viktoria zur Dauerleihgabe in das Stadtarchiv Kreuztal abgegeben.