Kreuztaler überlässt dem Stadtarchiv eine Vielzahl an Exponaten aus privater Sammlung

slgbubBürgermeister Walter Kiß konnte jetzt einige Exponate aus der privaten Sammlung des Kreuztalers Heinz Bub in Empfang nehmen. Bei den überlassenen Ausstellungsstücken handelt es sich im Wesentlichen um Bücher, Zeitungsartikel, historische Original-Dokumente und Gegenstände rund um die Thematik „Eisenbahn“, darunter z.B. eine Aktie der königlich-privilegierten Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft aus dem Jahr 1835 sowie das Original-Zuglaufschild „Papstmesse“ der Sonderzugfahrt nach Köln zur Abschlussveranstaltung anlässlich des Papstbesuches 1956. Weiterlesen

Heilstätte Hengsbach 1

hengsbachTagebuch einer Bestandsbearbeitung

Zurzeit lagern die 76 Stehordner und 40 Hefter sowie wenige Übergrößen noch in der Außenstelle des Kreisarchivs. In der kommenden Woche soll der Bestand in das Kreisarchiv gebracht werden. Dort wird ihn die FAMI-Umschülerin Dagmar Spies bearbeiten beginnend mit der technischen Aufarbeitung, der Ordnung und Bewertung, der Erschließung und letztlich der Verpackung für die Rückführung in die Außenstelle. Über den Fortgang der Arbeiten wird sie hier im Blog berichten .

Literaturhinweis: „Die Akten des Reichskammergerichts. Schlüssel zur vormodernen Geschichte“

RKGPubDer neue Leitfaden für die Überlieferung des Reichskammergerichts bietet vier Zugänge zu den ca. 77.000 erhaltenen Akten: Peter Oestmann erläutert anschaulich deren Struktur und Aufbau sowie die verschiedenen Prozessarten. Wilfried Reininghaus schlägt Schneisen durch mögliche und bereits erprobte Forschungsfelder für die Landes- und Rechtsgeschichte und Thomas Reich gibt einen Einblick in die Archivgeschichte der Reichskammergerichtsakten. Darauf folgen sieben ganz unterschiedliche Fallbeispiele – beigesteuert von Peter Oestmann, Wilfried Reininghaus und Matthias Kordes. Sie zeigen Auswertungsmöglichkeiten anhand einzelner Akten auf. Ein Literaturverzeichnis und ein ausführliches Glossar ergänzen den Band. Weiterlesen

Digitalen Archivierung und Einrichtung elektronischer Langzeitarchive

Gemeinsames Positionspapier der kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen

Um ein Zitieren in anderen Publikationen zu ermöglichen wurde das Gemeinsame Positionspapier der kommunalen Spitzenverbände NRW zur digitalen Archivierung, das bereits am 23.11.2012 an Frau Ministerin Schäfer (Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW) und Herrn Minister Jäger (Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen) übersandt wurde, nun im aktuellen Heft der Verbandszeitschrift des Landkreustages Nordrhein Westafen EILDIENST (Heft 1 2013, S. 26f.) dokumentiert.
Positionspapier Digitale Archivierung mit Rahmenvorgaben

Ernst Achenbach – ein Quellenfund

im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte in München (IfZ).

Ernst Achenbach, in Siegen geborener FDP-Außenpolitiker, ist wegen seiner Beteiligung an der nationalsozialsitischen Verfolgung der Jüdinnen und Juden in Frankreich und wegen seiner führenden Rolle in der rechten Sammlungsbewegung der NRW-FDP in den frühen fünfziger Jahren ein wichtiger Zeitzeuge für die Geschichte des Nationalsozialismus, für die frühe nordrhein-westfälische Landesgeschichte und für die Geschichte der Bundesrepublik bis in die siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts.
In der Beständegruppe Zeugenschrifttum ZS befinden sich unter der Signatur ZS-0596 16 Seiten von bzw. über Ernst Achenbach. Es handelts sich einerseits über ein Gesprächsvermerk des IfZ aus dem Jahr 1955, der u. a. Achenbachs Rolle im Grünspan-Attentat beleuchtet, andererseits um ein Vernehmungsprotokoll Robert M.W. Kempners vom 19. August 1947.

Literaturtipp: Ruth-E. Mohrmann (Hrsg.) „Audioarchive

audioarchiveTondokumente digitalisieren, erschließen und auswerten“
2013, Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, Band 121, 160 Seiten, broschiert, mit einigen Abbildungen, 24,90 €, ISBN 978-3-8309-2807-2

Audioarchive – d.h. Archive, die historische Tondokumente aufbewahren und dokumentieren – befinden sich in diesen Jahren in einer kritischen Phase: Ihre Bestände sind auf Tonträger gespeichert, die inzwischen nicht nur technisch veraltet sind (vor allem Tonbänder, aber auch Walzen, Kassetten, Schallplatten), sondern auch ihre Speicherqualität durch einen fortschreitenden, massiven Alterungsprozess in vielen Fällen eingebüßt haben. Nicht selten sind einzelne Dokumente bereits schwer geschädigt, und es besteht die akute Gefahr, dass umfangreiche Bestände unwiederbringlich verloren gehen. Weiterlesen

Literaturhinweis: „Unbekannte Quellen: ‚Massenakten‘ des 20. Jahrhunderts“ Band 2

Massenakten2Nachdem 2010 der erste Band der „Massenakten“ erschien, möchte der vorliegende zweite Band nahtlos daran anschließen. Dargelegt werden die Geschichte des jeweiligen Verwaltungsverfahrens sowie der formale und inhaltliche Aufbau der Akten. Darüber hinaus wird die Forschungslage der jeweiligen Quellengattung erläutert und Angaben zu den Auswertungsmöglichkeiten, zur Überlieferungslage und zur Benutzung gemacht. Die Autoren sind Archivarinnen und Archivare, die in ihrem beruflichen Alltags mit Massenakten beschäftigen. 16 serielle Aktengattungen aus verschiedensten Bereichen der Landesverwaltung werden analysiert: Weiterlesen

Eine Entdeckung bei der Erstellung einer Zeitungsausschnittsammlung

Bei der Bearbeitung der seit 2002/03 geführten Zeitungausschnittsammlung – mit Aufnahme der Titel und Angaben in das Archivverwaltungsprogramm, Klassifizierung der Berichte (418Klassifikationx), Digitalisierung der Artikel und Anhängen der Digitalisate an die Aufnahme – entdeckte ich kürzlich einen Artikel vom 05.02.2003 aus der RheinZeitung.
Er berichtet über Proteste von Tierschützern gegen die Wildtierhaltung in Zirkussen; konkreter Anlaß war der zu dieser Zeit in Siegen weilende russische Staatszirkus.
Was ist daraus -10 Jahre später- geworden? Weiterlesen

Erste Editionen des Projekts „Zurück zu den Akten“

Im November wurde das Editionsprojekt „Zurück zu den Akten“ vorgestellt. In der Zwischenzeit befinden sich auf der privaten Homepage des Siegener Politiologen Jürgen Bellers folgende Editionen:
1) Akten zum Wiederaufbau in Siegen 1945 ff. (452 S., PDF)
2) Akten zur Kultur und Bildung in Siegen 1945 ff. (210 S., PDF)
3) Aus der Arbeit eines Oberbürgermeisters im Siegen der 1920er Jahre (248 S., PDF)

Sterbeurkunde August Sanders online

Die Leiterin des Historischen Archivs der Stadt Köln, Dr. Bettina Schmidt-Czaia, und der Präsident des Landesarchivs NRW, Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, haben am 15. Januar 2013 in Köln 1,5 Mio. Digitalisate von Kölner Personenstandsunterlagen zur Nutzung im Internet freigeschaltet.

http://historischesarchivkoeln.de/de/lesesaal

Bei den Digitalisaten, die das Landesarchiv NRW auf der Grundlage der im Personenstandsarchiv Rheinland in Brühl verwahrten Zweitschriften angefertigt hat, handelt es sich um Zivilstandsregister der Stadt Köln für den Zeitraum 1833 bis 1875 und Sterberegister aus der Zeit ab 1876. Nachdem die Erstschriften dieser Register durch den Einsturz des Kölner Stadtarchivs bis auf Weiteres nicht benutzbar sind, schließen die Digitalisate der Zweitschriften eine Lücke vor allem für die Kölner Familiengeschichtsforschung. Für das Landesarchiv ermöglichen die Digitalisate eine kontinuierliche Nutzung Kölner Personenstandsunterlagen auch während der Zeit des demnächst anstehenden Umzugs des Personenstandsarchivs von Brühl nach Duisburg.

Die Facebook-Seite des Landesarchivs zeigt die Sterbeurkunde des Siegerländer Fotografen August Sander.