5. Westfälischer Genealogentag in Altenberge

Die Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung lädt ein zum 5. Westfälischen Genealogentag am Samstag, 16. März 2013, in Altenberge bei Münster. Ausführliche Informationen finden Sie unter: www.westfaelischer-genealogentag.de

Die Besucher erwarten u. a. Informationsstände von ca. 50 Archiven und Institutionen, Vereinen und Gruppen, Firmen und Dienstleister; vier Vorträge zur Familienforschung, u. a. mit dem bekannten Namenforscher Jürgen Udolph, sowie ein begehbarer „Familienstammwald“.
Zum vorigen Westfälischen Genealogentag vor zwei Jahren kamen über 1200 Besucher.

INFORMATION

Veranstaltungsdaten:
5. Westfälischer Genealogentag
Datum: 16.3.2013, 10-17 Uhr
Sporthalle Gooiker Platz
48341 Altenberge

Kontakt:
Roland Linde
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
E-Mail: genealogentag@wggf.de
URL: www.westfaelischer-genealogentag.de

Literaturtipp: „Geschichte in Verantwortung.

AMS2013NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Nordrhein-Westfalen, Wuppertal/Münster 2013.

„Mit Spannung wurde die neue Publikation des Arbeitskreises „Geschichte in Verantwortung“ erwartet, die Dr. Ulrike Schrader den Anwesenden erstmals präsentieren konnte. In der ansprechend gestalteten Broschüre werden alle Arbeitskreismitglieder mit Fotos und kurzen Hinweistexten zu Ausstellungen, Bildungsangeboten und weiteren wissenswerten Informationen vorgestellt. Die insgesamt 26 Kooperationspartner und Mitglieder stellen sich mit der hochaktuellen Veröffentlichung ganz bewusst einem breiten Publikum vor. Diese Intention spiegelt sich auch im leserfreundlichen Verkaufspreis: Der Katalog ist in Kürze auf diesen Seiten und in den Einrichtungen für eine Schutzgebühr von nur drei Euro erhältlich. In einem Vorwort gibt Prof. Dr. Alfons Kenkmann einen eindrücklichen Überblick über die Gedenkstättenlandschaft im bevölkerungsreichsten Bundesland.“
Quelle: Homepage NS-Gedenkstätten, Bericht von der Mitgliederversammlung am 18.1.2013

Die Publikation enthält auch eine vierseitige Vorstellung des Aktiven Museums Südwestfalen in Siegen.

Aktionstag „Ich seh sie noch immer“

Erinnerungen an Netphener Juden
Sonntag, den 27. Januar 2013, zwischen 15:00 und 18:00 Uhr im Alten Feuerwehrhaus Netphen.
Die Stolpersteinverlegung in Netphen für die Familien Faber und Lennhoff haben viele Menschen interessiert verfolgt. Doch wer waren diese Leute, die ihr Haus in der Lahnstraße an einem kalten Wintertag verließen und nicht dahin zurückkehrten?

Engagierte Bürger und Schüler zeigen und erläutern Lebensläufe, Geschichten, Bilder und einiges mehr zu diesen Personen.

Die VVN-BdA wird außerdem das vorläufige Ergebnis ihrer Recherchen zum bisher unbekannten, erschütternden Schicksal zweier Sinti-Familien aus Netphen-Eschenbach der interessierten Öffentlichkeit vorstellen. Vorab hierzu ein Artikel aus der Westfälischen Rundschau.

Sterbeurkunde August Sanders online

Die Leiterin des Historischen Archivs der Stadt Köln, Dr. Bettina Schmidt-Czaia, und der Präsident des Landesarchivs NRW, Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, haben am 15. Januar 2013 in Köln 1,5 Mio. Digitalisate von Kölner Personenstandsunterlagen zur Nutzung im Internet freigeschaltet.

http://historischesarchivkoeln.de/de/lesesaal

Bei den Digitalisaten, die das Landesarchiv NRW auf der Grundlage der im Personenstandsarchiv Rheinland in Brühl verwahrten Zweitschriften angefertigt hat, handelt es sich um Zivilstandsregister der Stadt Köln für den Zeitraum 1833 bis 1875 und Sterberegister aus der Zeit ab 1876. Nachdem die Erstschriften dieser Register durch den Einsturz des Kölner Stadtarchivs bis auf Weiteres nicht benutzbar sind, schließen die Digitalisate der Zweitschriften eine Lücke vor allem für die Kölner Familiengeschichtsforschung. Für das Landesarchiv ermöglichen die Digitalisate eine kontinuierliche Nutzung Kölner Personenstandsunterlagen auch während der Zeit des demnächst anstehenden Umzugs des Personenstandsarchivs von Brühl nach Duisburg.

Die Facebook-Seite des Landesarchivs zeigt die Sterbeurkunde des Siegerländer Fotografen August Sander.

Literaturhinweis: Alexander Hesse „Schule und Elternhaus“ (1924–1938)

hesseschule2438Porträt einer illustrierten Ratgeber-, Unterhaltungs- und Versicherungszeitschrift.

„Ruhrkampf, Inflation und Hitlerputsch lagen erst wenige Wochen zurück, da wurde im Abseits der Provinz eine Halbmonatsschrift gegründet, die sich „Schule und Elternhaus“ nannte. Sie wollte, kompetent und überparteilich, althergebrachte Urteile über Kindererziehung auf den Prüfstand stellen und die Ideen der Reformpädagogik unters Volk tragen. Sie bediente mit dem Anspruch, „Licht- und Freudenbringer für das deutsche Haus“ zu sein, den Wunsch nach geistvoller Zerstreuung. Und sie kam mit der Entscheidung, den Beziehern gegen Aufpreis eine Versicherung anzubieten, die bei Krankheit, Unfall oder Tod Hilfe leistete, dem Streben nach Sicherheit in unsicherer Zeit entgegen; seit Kaisers Tagen war das Presseabonnement die Assekuranz des „kleinen Mannes“. Obschon mit Skepsis und kargem Etat gestartet, entwickelte sich das Blatt im Nu zum größten seiner Art in der Weimarer Republik. 1930 lieferte „Schule und Elternhaus“ reichsweit knapp 100.000 Exemplare aus.“

Quelle: Verlagswerbung Weiterlesen

Ausstellungseröffnung „Die große Illusion. Simon Grünewald. ….

Patriot – Jude – Deutscher“

Sonntag, 27. Januar, 15.30 Uhr, Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10

In der Ausstellung zeichnen wir exemplarisch das Leben des jüdischen Volksschullehrers Simon Grünewald (1870 – 1939) nach. Er leitete von 1897 – 1915 die jüdische Volksschule in Siegen. Nach deren Schließung wechselte er zur Stadtschule am Unteren Schloss, wo er bis zu seiner Pensionierung 1930 unterrichtete. Er war Lehrer, Deutscher, Patriot und Jude. Die Gesetze Hitlers reduzierten ihn auf seine jüdische Identität. Sie nahmen ihm sein Vaterland, an dem er mit allen seinen Fasern seines Herzen hing. Die große Illusion des Verwurzeltsein in der Region, der Zugehörigkeit zum Volk, war zerplatzt. Zehntausende deutscher Juden erlebten das gleiche Schicksal. Weiterlesen

siwiarchiv auf soundcloud

Siwiarchiv beabsichtigt im neuen Jahr auch regionalarchivisch bzw. -geschichtlich relevante Reden und Vorträge, Musik und Geräusche zu dokumentieren. Zu diesem Zweck wird siwiarchiv das Media-sharing-Portal soundcloud benutzen.

Vortrag Stefan Kummer: NS-Krankenmord und Sterilisationen im Kreis Siegen-Wittgenstein, 08.11.2012

Zeitschrift ARCHIVAR Heft 4/2012 online

archivar412Besonders verwiesen sei auf folgende Artikel und Berichte:
Peter Engels: Archive und Geschichtsvereine. Angebote und Erwartungen 358
Wolfgang Pledl: Historischer Verein und Archiv – Eine ausbaufähige Partnerschaft 362
Beate Berger: Stadtarchiv und Geschichtsverein in Leipzig 372
Wechselseitige Unterstützungsmöglichkeiten von Archiv und Geschichtsverein in der Praxis – ein Gespräch mit Klaus Wisotzky 394
Aufbau eines Archivportals-D innerhalb der Deutschen Digitalen Bibliothek 401ff
Tagungsberichte u.a: 64. Westfälischer Archivtag in Gronau 408ff
Mitteilungen und Beiträge des Landesarchivs NRW u.a.: Schule und
Schulaufsicht im Blickpunkt einer „Überlieferungsbildung im Verbund“ 427ff
Mitteilungen und Beiträge des VdA u. a. Aktuelles vom 82. Deutschen Archivtag 2012 in Köln;  6. Workshop der „Archive von unten“447
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Siwiarchiv.de feiert heute Geburtstag

mit einem Bilderrätsel.

Vor einem Jahr erschien der erste Eintrag auf siwiarchiv.de. Dies ist ein Grund zu feiern:
439 Einträge, 326 Kommentare, 284 Medien davon 267 Bilder sowie 348 Bilder in 65 Galerien. Zu feiern gibt es mittlerweile weit über 100 Leserinnen und Leser täglich.

Als Dank gibt es für die zutreffende Auflösung ein aktuelles regionalgeschichtliches Buch zu gewinnen. Allerdings muss dazu der Anlass ermittelt werden, zu dem diese abgebildeten Zeitungen gesammelt wurden:

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